Batterien, Elektrofahrzeuge, Bedarfsdeckung, Nordic Hydro

bnef: Diese vier werden britische und deutsche Stromnetze billiger und sauberer machen

Flexible Energieoptionen wie Energiespeicherung, intelligente Elektrofahrzeuge, Nachfrageverhalten und Verbindungsleitungen seien notwendig, um sicherzustellen, dass die Energiewende optimal veraufe. „Unser teures Energiesystem wäre ansonsten auf fossile Brennstoffe angewiesen und würde überschüssige Wind- und Solarkapazitäten installieren“, analysierte Bloomberg New Energy Finance bereits am 21.11.2018. weiterlesen…

Rekord: Erneuerbare decken 38 Prozent des Stromverbrauchs

ZSW und BDEW zum Bruttostromverbrauch 2018

Erneuerbare Energien werden 2018 voraussichtlich gut 38 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland decken – ein Anstieg um 2 Prozentpunkte gegenüber 2017. Im Januar, April und Mai haben die Erneuerbaren sogar bis zu 43 Prozent erreicht – voraussichtlich wird das auch im Dezember der Fall sein. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Schätzung für das Gesamtjahr 2018. Bis Jahresende könnten fast 229 Mrd. kWh Strom aus regenerativen Quellen erzeugt werden. weiterlesen…

Holzweg Bioenergie

Großflächiger Anbau von Energiepflanzen genauso schädlich wie Klimawandel

Lange galt die Bioenergie als wichtige Option für den Klimaschutz. Eine Studie von Forschenden des Senckenberg Biodiversität und Klima-Forschungszentrums (BiK-F), der Technischen Universität München (TUM) und der Durham University zeigt jedoch, dass eine massive Ausweitung der Anbauflächen für Energiepflanzen die Lebensräume von Wirbeltieren ähnlich negativ beeinflusst wie der Klimawandel. weiterlesen…

Unheilige eidgenössische Allianz kippt COP21-Beitrag

Schweiz tut sich schwer mit CO2-Gesetz

Großes Medienecho zeitigte das am 11.12.2018 vom Parlament abgelehnte Schweizer CO2-Gesetz: „Nationalrat verweigert sich der Realität – Neustart der Revision CO2-Gesetz“ (swisscleantech), „Parlament lehnt CO2-Abgabe auf Flugtickets ab“ (swissinfo.ch), „Nationalrat schickt das CO2-Gesetz bachab“ (Schweizer Radio und Fernsehen, SRF), „Nationalrat versenkt CO2-Gesetz“ (bluewin.ch) – gewohnt knochentrocken die Neue Zürcher Zeitung – die titelte am 12.12.2018: „Der Nationalrat lehnt das CO2-Gesetz ab“. „An einer unheiligen Allianz“ sei die eidgenössische Umsetzung des Pariser Klimapakts gescheitert: Der SVP sei es zu weit gegangen, der Linken zu kurz gesprungen. weiterlesen…

Ökosystem Wald unerlässlich beim Klimaschutz

Deutschland investiert in nachwachsenden Klimaschutz

Wälder und andere Ökosysteme sind für den Klimaschutz von zentraler Bedeutung. Das Bundesumweltministerium unterstützt deshalb über die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) weltweit Vorhaben zum Schutz und Wiederaufbau von Wäldern. Zur Weltklimakonferenz in Kattowitz kommen vier neue Förderprojekte und Maßnahmen in Asien, Afrika und Südamerika hinzu mit einem Fördervolumen von insgesamt 25 Millionen Euro. weiterlesen…

Emissionshandel kein Jobkiller – im Gegenteil

„Klimaschutz vernichtet Arbeitsplätze“ – alter Mythos, erneut widerlegt von aktueller OECD-Studie

Umsätze und Jobzahlen von Unternehmen, die am EU-Emissionshandel ETS teilnehmen, sind gestiegen. Die Industrie profitiert von der CO2-Reduktion. Die Begrenzung der CO2-Emissionen durch den EU-Emissionshandel ETS hat in den vergangenen Jahren weder dem Umsatz, noch Gewinnen oder Arbeitsplätzen der beteiligten Unternehmen geschadet sondern zu deren Erfolg beigetragen. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Report der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD. Clemens Weiß hat sich den OECD-Bericht für energiezukunft näher angeschaut. weiterlesen…

100% EE in ganz Europa kostengünstiger als aktuelles Energiesystem

Neue Studie zeigt: Auch Emissionen kommen schon vor 2050 auf Null

Im Rahmen der Klimakonferenz COP24 in Katowice stellte der Klimaexperte und Präsident der Energy Watch Group Hans-Josef Fell am 11.12.2018 eine zusammen mit Prof. Christian Breyer von der finnischen Lappeenrenta Universität (LUT) erstellte neue wissenschaftliche Studie über die Machbarkeit einer europäischen Energiewende basierend auf 100% Erneuerbaren Quellen vor. weiterlesen…

Wichtige Zusage für den Anpassungsfonds – nun muss Deutschland beim Klimaschutz aufholen

Germanwatch kommentiert Rede von Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei COP24

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: „Umweltministerin Schulze ist hier mit einer schweren Hypothek vor die Weltöffentlichkeit getreten: Deutschlands Emissionen sind seit neun Jahren nicht gesunken, ein Sofortprogramm zum Klimaschutz und ein Fahrplan zum sozialverträglichen Kohleausstieg bis etwa 2030 liegen noch immer nicht vor. Es ist gut, dass die Ministerin diesen Rückstand anerkannt hat. Im kommenden Jahr muss endlich gehandelt werden: Mit Ergebnissen der Kohlekommission, die im Einklang mit den Pariser Klimazielen stehen, mit dem Einstieg in die Verkehrswende und mit einem verbindlichen Klimaschutzgesetz.“ weiterlesen…

Wettbewerbsfaktor Klimaschutz

atmosfair veröffentlicht Airline Klima Vergleich 2018

Zur Klimakonferenz in Katowice stellt atmosfair den neuen Airline Index vor. Er vergleicht über 190 Fluggesellschaften der Welt nach Klimaeffizienz und zeigt, wer auf Kurs zu den Klimaschutzzielen ist. Wer ist Gewinner, wer verliert an Boden? Der Airline Index von atmosfair vergleicht und ordnet jährlich die 190 größten Airlines der Welt nach ihrer Klimaeffizienz, also den CO2-Emissionen pro Transportleistung. weiterlesen…

Klimaschutz-Rangliste: Deutschland fällt weit zurück

Der Vorreiter auf kläglichem Rang 27 von 60

Die Peinlichkeiten für den einst selbsternannten Klimavorreiter reißen nicht ab: Auf dem von Germanwatch (siehe Medienmitteilung), CAN Europe und dem New Climate Institute jährlich erstellten Klimaschutz-Index 2019 ist Deutschland weiter abgerutscht: auf Rang 27 von 60 Plätzen, hinter Länder wie die Slowakei, Rumänien oder Indien. Die ersten drei Plätze des Rankings bleiben frei, denn kein Land tut genug um entsprechend dem COP21-Abkommen von Paris den drohenden Klimawandel abzuwenden. Schweden und Marokko liegen vorn – Schlusslichter sind USA und Saudi-Arabien. Derweil steigt der CO2-Ausstoß weltweit wieder, nach drei Jahren gleichgebliebener Emissionen. weiterlesen…