Jetzt schon: Rückbau-Anleitung für Windparks auf hoher See

Projekt mit Stiftung Offshore-Windenergie als Partner gestartet

Wie können Offshore-Windparks effizient zurückgebaut werden? Welche technischen Konzepte gibt es dafür und welche Auswirkungen auf die Umwelt und Rückbaukosten müssen berücksichtigt werden? Ein neues vom Bundeswirtschaftsministerium gefördertes Projekt unter dem Namen SeeOff –Strategieentwicklung zum effizienten Rückbau von Offshore Windparks ist – von der Hochschule Bremen koordiniert – Anfang November 2018 gestartet und wird entsprechende Rückbaustrategien zusammen mit den beteiligten Unternehmen und der Branche entwickeln. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden in einem Handbuch zur Ermittlung und Bewertung von Rückbaustrategien zusammengetragen und der Offshore-Windenergie-Branche zur Verfügung gestellt. weiterlesen…

Polen beginnt umzusatteln – auf Offshore-Wind

Mehr als 2,5 GW geplant

Polen ist Kohlestromland – schon immer. Jetzt aber – nicht nur angesichts der Kritik im Zusammenhang mit der Weltklimakonferenz COP24 in Katowice, sondern auch unter dem Druck gestiegener Preise für CO2-Zertifikate im Europäischen Emissionshandel – schwenkt der Energieversorger Polska Grupa Energetyczna (PGE), der Strom bisher vor allem aus Kohle erzeugt hat, allmählich auf Offshore-Windenergie um: Das staatliche Unternehmen plant in der Ostsee zwei Windparks mit insgesamt 2,55 Gigawatt. weiterlesen…

Fragen zu einer biologischen Technik

Fraunhofer-Themenheft

Im Themenheft 2*) der UMSICHT-Diskurs-ReiheFragen zu einer biologischen Technik“ setzen sich die Autoren des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT „mit der Idee auseinander, biologische Komponenten oder Prinzipien in technische und wirtschaftliche Abläufe zu integrieren“. Sie beziehen diesen, „auch als „Biologisierung“ und „biologische Transformation“ bezeichneten Prozess technik- und biophilosophische Aspekte ein“. Der Text sei als Versuch zu verstehen, verschiedene Aspekte einzubeziehen. Dafür würden zunächst Begriffe wie „Biologische Transformation“ und „Biologisierung“ definiert, dann „eine Strukturierung der damit verbundenen TechnikfeJder und eine erste Bewertung verschiedener Transformationen“ vorgenommen. Anschließend werden „spezifische Wesensmerkmale von Lebewesen und technischen Artefakten und Verfahren herausgearbeitet und miteinander in Beziehung gesetzt“. Unter Federführung von Korrespondenzautor Thomas Marzi, Abteilungsleiter Ideenfabrik und Gruppenleiter Low Carbon Economy, werden verschiedene biologische Transformationen betrachtet und ethische Aspekte berücksichtigt. weiterlesen…

Behandlung organischen Abfalls von Kreuzfahrtschiffen

BINE-Info: An Bord sammeln und vorbehandeln für Biogasanlage im Hafen

Die Kreuzfahrtbranche boomt, und weltweit gehen pro Jahr mehr als 24 Mio. Passagiere auf große Seereise. Jedes dieser Schiffe beherbergt und versorgt bis zu 6.000 Passagiere. Dabei fallen Abfallmengen wie in einer Kleinstadt an. Bisher wird der organische Teil des Mülls überwiegend in den zulässigen Zonen ins Meer eingeleitet. Das BINE-Projektinfo „Schiffsabfälle verwerten statt verklappen“ (14/2018) stellt ein neues Konzept vor, um den organischen Müll sowie den Klärschlamm an Bord zu sammeln und im Hafen energetisch zu verwerten. Modellregion ist dabei die Ostsee. weiterlesen…

„Die Emissionen steigen immer noch: Beschleunigt die Reduzierungen!“

Artikel in Nature

Die CO2-Emissionen steigen wieder, nachdem die zwei Jahre auf hohem Niveau verharrt hatten, unbeeindruckt von der Weltklimakonferenz COP24 in Kattowitz. Dort soll ein Regelwerk zu ihrer definitiven Senkung verabschiedet werden. Dafür muss der Klimaschutz deutlich intensiviert werden, heißt es in einem Text von fast 100 Klima-Experten in der Zeitschrift „Nature“, darunter auch Allianz-Chef Oliver Bäte. Lead-Autorin ist die ehemalige Chefin des UN-Klimasekretariats, Christiana Figueres. Solarify übersetzt und dokumentiert den Artikel. weiterlesen…

Altmaier lobt Gesetzespaket „Saubere Energie für alle Europäer“

„Weichen für die europäische Energiewende bis 2030“

Der EU-Verkehrsrat hat am 04.12.2018 in Brüssel die Neufassungen der Energieeffizienz-Richtlinie, der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie und der neuen Verordnung zur Governance der Energieunion offiziell verabschiedet. Bereits im Juni hatten sich Rat, Europäisches Parlament und Europäische Kommission auf einen entsprechenden Kompromiss zu diesem Gesetzesvorhaben geeinigt. weiterlesen…

Verkehrswende braucht eine sozial ausgewogene Steuerreform

Europäischer Vergleich zeigt: Deutschland kann von Nachbarländern lernen

Eine grundlegende Reform von Steuern und Abgaben ist der Schlüssel, um die von der Bundesregierung beschlossenen Klimaschutzziele für den Verkehr zu erreichen. Dabei kann Deutschland von den Erfahrungen europäischer Nachbarländer lernen, die bereits stärker finanzpolitische Instrumente nutzen, um den CO2-Ausstoß von Pkw zu mindern. Dazu gehören beispielsweise einmalige Prämienzahlungen für die Anschaffung emissionsarmer Fahrzeuge wie in Frankreich oder Zulassungssteuern für Benzin- und Dieselfahrzeuge mit hohen Kraftstoffverbräuchen wie in den Niederlanden. Die deutsche Finanzpolitik betritt im europäischen Vergleich „kein Neuland, würde sie das Steuerrecht verstärkt in den Dienst des Klimaschutzes stellen“, heißt es in einer am 05.12.2018 veröffentlichten Studie des Berliner Think Tank Agora Verkehrswende. weiterlesen…

VW sattelt um auf E-Mobility (in ferner Zukunft)

Letzte Produktionsstraße soll 2026 in Betrieb gehen…

Bald nur noch CO2-neutrale Fahrzeuge will die Volkswagen AG herstellen; ihr Strategiechef Michael Jost („willkommen im Strategie-Haus„) sagte am 04.12.2018 beim beim Handelsblatt-Autogipfel in Wolfsburg nur noch nicht, wann genau denn der letzte Verbrennungsmotor vom Band laufen soll. Der neue Ressortleiter E-Mobilität, Thomas Ulbrich, will es aber laut Handelsblatt „noch einmal schaffen, den Automarkt revolutionieren“. 2025 will VW allein in Deutschland eine Million E-Autos im Jahr herstellen – ein Fünftel der gesamten heutigen deutschen Pkw-Produktion. weiterlesen…

IASS-Modell eines Zukunftsfonds

Mehr Investitionen in klimaverträgliche Infrastruktur und nachhaltige Unternehmen

Die internationale Gemeinschaft hat im Pariser Klimaabkommen von COP21 beschlossen, die von Menschen verursachte Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad im Vergleich zu vorindustriellen Werten zu begrenzen. Im Rahmen der UN-Klimakonferenz COP24 in Katowice wird es in den kommenden zwei Wochen darum gehen, auf welchen Wegen dieses Ziel erreicht werden kann. Das Potsdamer Institut für nachhaltige Transformationsforschung legte jetzt den Entwurf eines Zukunftsfonds vor. weiterlesen…

Klempnern am Klima

Für und Wider Climate Engineering

Trockenheit, Waldbrände, Megastürme: Angesichts der Wetterextreme des Jahres 2018 wächst weltweit die Sorge, dass der Klimawandel ohne drastische Schritte wie das sogenannte Climate Engineering kaum noch aufzuhalten ist. Aber: Lässt sich die Erde wirklich künstlich kühlen? Ein Beitrag aus der neuen Ausgabe der Helmholtz Perspektiven. weiterlesen…