IASS: Klima-Geoengineering kann COP21 nicht retten

Aber Klimaziele mit drastischen CO2-Reduktionen noch erreichbar

Um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden, soll das Pariser Klimaabkommen die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad und möglichst auf 1,5° begrenzen. Das ist nur möglich, wenn die Staaten ihre Emissionen erheblich stärker reduzieren, als sie es bisher im Rahmen des Abkommens zugesagt haben. Wäre Klima-Geoengineering ein Plan B, falls dies nicht gelingt? Davon seien die vorgeschlagenen Technologien weit entfernt, schreibt ein Autorenteam um IASS-Direktor Mark Lawrence in Nature Communications. weiterlesen…

Für Energieeffizienz und Klimaschutz

200. Energieeffizienz-Netzwerk gestartet

Im September wurde das 200. Netzwerk der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke gegründet. Insgesamt beteiligen sich deutschlandweit jetzt mehr als 1.800 Unternehmen an der Initiative von Bundesregierung und 22 Verbänden und Wirtschaftsorganisationen. Wie die Deutsche Energie-Agentur am 12.09.2018 mitteilte, unterstützt die Initiative Unternehmen dabei, sich zu Energieeffizienz auszutauschen und Effizienzpotenziale zu identifizieren und zu heben. Dadurch senkten die Teilnehmer ihren Energieverbrauch und leisteten einen Beitrag zum Klimaschutz. weiterlesen…

Kalifornien bis 2045 nur Grünstrom – Flasbarth beim Global Climate Action Summit in San Francisco

Ziel: CO2-Neutralität

Kalifornien will seine Stromversorgung bis 2045 komplett auf Erneuerbare Energien umstellen und auf fossile Energie verzichten. Wie die Zeit berichtete, unterschrieb Gouverneur Jerry Brown am 10.09.2018 in Sacramento ein Gesetz mit dieser neuen Zielvorgabe. Die Landesregierung des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaats setzt sich damit deutlich von US-Präsident Donald Trump ab, der auf die Förderung von Kohle sowie die Lockerung von Umweltauflagen setzt. (Foto: Windgenerator – © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…

Wirtschaftsprüfer stoßen auf Bilanztricks der Braunkohleunternehmen

Greenpeace-Analysen: LEAG kann Milliardenkosten für Renaturierung der Tagebaue nicht decken

Der Braunkohlekonzern LEAG ist voraussichtlich wirtschaftlich außerstande, die nötigen Milliardenrückstellungen für die Renaturierung seiner Kohlegruben in der Lausitz aufzubringen. Zu diesem Schluss kommen die Wirtschaftsprüfer von Cordes + Partner in einer von Greenpeace beauftragten Stellungnahme. Setzt die Bundesregierung ihre völkerrechtlich bindenden Zusagen zum Pariser Klimaschutzabkommen um und legt ein dazu passendes Enddatum für die Kohleverstromung fest, „wäre eine Ansammlung der Rückstellung tendenziell unterdotiert“, schreiben die Prüfer. weiterlesen…

Im Nordosten Solar-Mangel

MeckPomm nur auf hinteren Plätzen

Obwohl die Ostseeküste zu den sonnenträchtigsten Regionen Deutschlands zählt, hinkt Mecklenburg-Vorpommern nach Ansicht der Linken bei der Solarenergie hinterher. Bei der PV-Einspeisung liege der Nordosten im Vergleich der 16 Bundesländer nur auf Rang 11, bei der Solarthermie gar nur auf Platz 13, konstatierte die energiepolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag, Mignon Schwenke. weiterlesen…

MdEP fordern striktere CO2-Limits für Autohersteller

Bericht der maltesischen Abgeordneten Miriam Dalli vom Umweltausschuss des EU-Parlaments angenommen

Autobauer sollen die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeuge bis 2030 um 45 Prozent senken müssen, entschieden die Mitglieder des EU-Parlamentsausschusses für Umweltfragen am 10.09.2018. Damit würde ein Vorschlag der Kommission deutlich ausgeweitet. Wie Sam Morgan für EURACTIV.com am 11.09.2018 berichtete, seien sich die EU-Parlamentarier dahingehend einig gewesen, dass das Ziel der Kommission, die Ausstöße aller Neuwagen in den kommenden Jahren um 30 Prozent zu senken, nicht ausreichend sei. weiterlesen…

Bei Gleichbehandlung mehr Geld für Strom aus EE

EEG-Ausnahmen dämmen private Zahlungsbereitschaft für grünen Strom

Die Ausnahmeregelung für stromintensive Unternehmen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist seit Jahren umstritten. Eine neue Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, die jetzt in der energiewirtschaftlichen Fachzeitschrift Nature Energy erscheint, zeigt nun, dass solche indirekten Subventionen die Zahlungsbereitschaft von privaten Haushalten beeinflussen: Würden die Ausnahmeregelungen für Unternehmen wegfallen, könnte die Akzeptanz für die Kosten der Energiewende deutlich zunehmen, so das Resümee. weiterlesen…

Rasenmäher sind kleine Dreckschleudern…

…und Kettensägen, und Laubbläser… wie ändern?

Weidmann ist Elektroingenieur der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und hat danach als Investmentbanker im Energiesektor für die Credit Suisse First Boston gearbeitet, und er hat eine Idee, wie man das ändern könnte. Und er glaubt an die Zukunft von Methanol. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich intensiv mit Methanol: „Dieser Treibstoff könnte entscheidend dazu beitragen, unsere Klimaziele zu erreichen“, sagt er. weiterlesen…

Forscher lassen Desertec wieder aufleben

Energieversorgung und Klimaverbesserung

Die Bedeckung der Sahara mit Solarmodulen und Windparks würde nicht nur zur Energieversorgung der Welt beitragen, sondern auch das lokale Klima verbessern. Die Niederschläge würden sich mehr als verdoppeln und auch die Vegetationsdecke würde bescheiden zunehmen. Das schreibt unter anderen Roland Knauer im Berliner Tagesspiegel über neue Studien zum ThemaDesertec lässt – wieder einmal – grüßen. weiterlesen…

Carbon2Chem startet

Thyssenkrupp will in Duisburg Hüttengase aus der Stahlproduktion in Chemikalien umwandeln

Wie Ulf Meinke in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (hier: Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung vom 07.09.2018) schreibt, will der Essener Konzern Thyssenkrupp binnen kurzem am Stahlstandort Duisburg mit der Produktion von Chemikalien aus CO2 beginnen. Im Technikum des Projekts „Carbon2Chem“ werde man ab dem 20.09.2018 unter realen Bedingungen Hüttengase aus der Stahlproduktion in Wertstoffe umwandeln. weiterlesen…