GLS-Bank: Halbe Million Euro für nationale CO2-Abgabe


Die nationale CO2-Bepreisung bis 2020 gemeinsam schaffen. Transparent und fair

Mit einem Kampagnenbudget von 500.000 Euro will die gemeinnützige Stiftung Neue Energie zeigen: Transparent und fair muss nicht nur der CO2-Preis sein, sondern auch der Wettbewerb der Lobbygruppen im politischen Berlin. Daher sind ab heute alle politisch denkenden und handelnden Organisationen dazu aufgerufen, sich um dieses Budget zu bewerben. Die Stiftung Neue Energie will mit der Ausschreibung Aktivisten, Wissenschaftler, Politikberater und Bürger stärken, die sich nach der Bundestagswahl für eine schnelle Gesetzgebung zur nationalen CO2-Bepreisung einsetzen. weiterlesen…

„Hören wir auf, als Wissenschaftler einander zu bekriegen!“

Fachtagung „Science2Power – Welche Forschung benötigen wir für die Energiewende?“

Damit die Energiewende gelingen kann, müssen mehrere Schwierigkeiten überwunden werden: Wie funktioniert der Ausstieg aus der Kohleverstromung? – Wie geht es von der Strom- zur Verkehrs- und Wärmewende? – Warum Sektorkopplung und Prosuming? – Wie breite Akzeptanzsicherung durch umfassende Partizipation möglichst vieler Bevölkerungsgruppen erreichen? – Und: Gefährdung der Akteursvielfalt. Die Forschung kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Welchen leistet sie zurzeit? Wie kann sie z.B. die Energie- und Mobilitätswende unterstützen? Was erwarten oder erhoffen sich Politik und Industrie in diesem Zusammenhang von ihr? Dazu hatte am 08.09.2017 der Leibniz-Forschungsverbund Energiewende zu einer Fachkonferenz unter dem Thema: „Science2Power – Welche Forschung benötigen wir für die Energiewende?“ eingeladen. weiterlesen…

Wirbelstürme Harvey und Irma verschlimmern Situation

Greenpeace: Wetterextreme durch Klimaerhitzung vertreiben weltweit Millionen Menschen

Jedes Jahr werden bereits jetzt durchschnittlich 21 Millionen Menschen durch klimabedingte Wetterkatastrophen vertrieben und der Wirbelsturm „Irma“ wird die Zahl der durch Wetterextreme vertriebenen Menschen weiter erhöhen. Das belegt eine Studie der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace, die im Mai dieses Jahres veröffentlicht wurde (Siehe auch: solarify.eu/jaehrlich-215-mio-klima-und-umweltfluechtlinge). weiterlesen…

Droht der Blockchain-Crash?

Bitcoin-Blase wächst

Jeder kennt die suggestiv- alarmierenden Reklame-Fragen im Internet „Wann platzt der Euro? Schützen Sie sich!“ oder „Der Euro-Crash kommt bestimmt“. Seit Jahren prophezeien die Katastrophen-Gewinnler (denn nur sie gewinnen von den angebotenen „Lösungen“) den Euro-Exitus aufs Neue und mit wachsender Sicherheit – bisher vergeblich. Etwas Ähnliches könnte der Blockchain bevorstehen. Um das noch blutjunge Datentausch-, Abrechnungs- und Bezahlsystem hat sich ein bemerkenswerter Hype entwickelt. In der Tat birgt die Blockchain enormes Potenzial – ihr drohen aber auch hohe Risiken. Sie beruht auf Kryptowährungen wie Bitcoin, für die sich die Anzeichen eines bevorstehenden Crashs mehren – wie Carsten Kloth auf bizzenergy schreibt. Solarify dokumentiert den Beitrag mit freundlicher Genehmigung. weiterlesen…

Mieterstromförderung wird konkret

Naturstrom realisiert erstes gefördertes Photovoltaikprojekt in Berlin

Eine PV-Anlage mit 83,75 kW soll 38 Wohneinheiten und eine Kita am Berliner Ostkreuz künftig mit Solarstrom versorgen. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries nutzte den Termin am 07.09.2017, um sich „anzuschauen, wie Gesetze in die Tat umgesetzt werden“. Die Vertreter der Immobilien- und Energiewirtschaft wünschen noch einige Nachbesserungen beim PV-Mieterstromgesetz – wie Sandra Enkhardt auf pv magazine schreibt. weiterlesen…

Deutschlands Klimaziel 2020 weiter weg als gedacht

2020: Statt 40 nur 30 Prozent

Ohne kräftiges Gegensteuern wird Deutschland sein Klimaschutzziel für 2020 drastisch verfehlen, wird der Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 nur um 30 statt um 40 Prozent reduziert. Die Handlungslücke beträgt 120 Millionen Tonnen CO2. Zu der Einschätzung kommt Agora Energiewende in einer aktuellen Analyse.
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Jährlich 21,5 Mio. Klima- und Umweltflüchtlinge

Naturkatastrophen und Umweltzerstörung immer häufigere Fluchtursachen für 200 Millionen von 2008 bis 2015

Umweltorganisationen schätzen, dass jedes Jahr durchschnittlich 21,5 Millionen Menschen vor Dürren, Stürmen oder Überflutungen fliehen, teilt die UNO-Flüchtlingshilfe mit. Neben Menschenrechtsfragen, werden die Auswirkungen des Klimawandels, vermehrte Naturkatastrophen und Umweltzerstörung zu den großen Herausforderungen für die zukünftige Arbeit in der Flüchtlingshilfe gehören.
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„Diesel-Fahrverbote ab 01.01.2018 rechtlich umsetzbar und verhältnismäßig“

Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts Stuttgart

Die Deutsche Umwelthilfe fordert Ministerpräsident Kretschmann auf, zum Wohle seiner Bürger in der am stärksten von Dieselabgasgiften belasteten Stadt Deutschlands das Urteil anzunehmen und zum 1. Januar 2018 Diesel-Fahrverbote einzuführen. Die 102-seitige Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichts Stuttgart zum Sieg der DUH in der Klage gegen das Land Baden-Württemberg zur „Sauberen Luft in Stuttgart“ liege seit dem 04.09.2017 vor, heißt es in der Pressemitteilung der DUH vom 06.09.2017. Das Gericht bewerte die Software-Nachrüstung schon deshalb als ungeeignet, weil sie rechtlich unverbindlich sei. weiterlesen…

Das Generationenmanifest 2017


Warnung vor Gefahren und Lösungsvorschläge

Mitten im Endspurt zum Bundestagswahlkampf veröffentlichen 45 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und öffentlichem Leben einen überparteilichen Appell an die nächste Bundesregierung. Das Generationenmanifest warnt vor den zehn größten Gefahren für kommende Generationen und zeigt Lösungen auf, wie Politik und Gesellschaft diesen begegnen können. weiterlesen…

BEE plädiert für saubere Mobilität

„Chance für den Industriestandort Deutschland“

„Die aktuelle Aufarbeitung der Abgasproblematik von Kraftfahrzeugen mit Dieselmotoren ist notwendig, fokussiert aber auf die Vergangenheit. Umso wichtiger ist der Blick nach vorne und die Sicherstellung, dass endlich innovative, abgasfreie Mobilitätskonzepte umgesetzt werden“, sagt Peter Röttgen, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Es gehe dabei nicht nur um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Automobilsektors, sondern auch um die Verknüpfung mit der Energiewirtschaft. weiterlesen…