Dieselgate: Erster VW-Manager verurteilt

Gefängnisstrafe für VW-Mitarbeiter in Südkorea

VW TDI - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150930_144005Der VW-Dieselgate-Skandal kostet die ersten Führungskräfte ihre persönliche Freiheit: In Südkorea ist ein VW-Vorständler namens Yun zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Wegen Urkundenfälschung, er hatte Zulassungsdokumente für Importfahrzeuge manipuliert, erhielt er 18 Monate Gefängnis – wie zahlreiche Medien (Reuters, NZZ, etc.) meldeten. Ein 52-jähriger Mann dieses Namens war im Juli des vergangenen Jahres in Seoul verhaftet worden. weiterlesen…

ICCT: Diesel-Skandal noch größer als befürchtet

Reale Emissionen moderner Diesel-Autos sieben Mal höher als gesetzlich erlaubt

diesel-auspuff-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify-20161021Die Stickoxid-Emissionen moderner Diesel-Pkw liegen sieben Mal höher als es die seit September 2014 geltende Abgasnorm Euro 6 erlaubt. Zu dieser Erkenntnis gelangt eine am 06.01.2017 in Berlin vorgestellte Studie der unabhängigen Forschungsorganisation International Council on Clean Transportation (ICCT), welche die VW-Affäre mit ins Rollen gebracht hat. Wenn der ICCT mit seiner (bereits am 11.10.2014 erstmals teilweise publizierten) Studie Recht hat, sind viele Dieselautos schmutziger als Lkw. weiterlesen…

Krautzberger vorn

DUH-Dienstwagencheck: Nur drei “Grüne Karten“ für Bundesbehörden – UBA-Chefin, die BA für Gewässerkunde und das BPA

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) untersuchte wie alljährlich den CO2-Ausstoß der Dienstfahrzeuge sowie Mobilitätsstrategien von 29 deutschen Bundesbehörden und 18 öffentlichen Unternehmen und Landesbanken. („Acht öffentliche Unternehmen bzw. Landesbanken verweigerten die Auskunft und setzten erneut auf Intransparenz“, so eine DUH-Pressemitteilung) Eine erfreuliche Entwicklung stellt die DUH bei den Mobilitätsstrategien fest und würdigt drei vorbildliche ‚Best Practice‘ Beispiele. weiterlesen…

Biosprit-Anteil leicht gesunken


Anteil der Biokraftstoffe leicht rückläufig

sonnenblumen-bei-esponella-katalonien-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyDer Anteil von Biokraftstoffen am Gesamtkraftstoffbedarf ist laut einer Meldung des parlamentseigenen Pressedienstes heute im bundestag (hib) leicht gesunken. Wie die Bundesregierung in ihrem als Unterrichtung (18/10711) vorgelegten Bericht zur Steuerbegünstigung für Biokraftstoffe mitteilt, deckten 2015 Biokraftstoffe 5,2 Prozent des Kraftstoffbedarfs ab. Ein Jahr zuvor hatte der Anteil bei 5,4 Prozent gelegen. weiterlesen…

Nationaler Mindestpreis für CO2-Emissionen „großer Unsinn“

„Wir halten das System stabil“

kkw-niederaussem-rwe-foto-franziska-vogt-fuer-solartify-20160702Ein etwas erstaunlicher Satz in der WELT: „RWE-Chef Rolf Martin Schmitz warnt vor neuen politischen Angriffen auf konventionelle Kraftwerksbetreiber“. Konventionelle Betreiber? Politische Angriffe? Das machte Solarify neugierig, deshalb hier Zitate aus einem Interview von Daniel Wetzel mit Schmitz in WELT-N24 – darin spricht der Chef von Europas größtem CO2-Emittenden „über die gesellschaftliche Akzeptanz des Kohleausstiegs und seinen Konzern als ‚Eckpfeiler‘ der Energiewende“. weiterlesen…

BEE begrüßt Verbesserungen in KWKG und EEG

Änderungsgesetz positiv bewertet

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßte in einer Medienmitteilung die „nun endlich getroffene Festlegung“, dass saubere Erneuerbare Energien Vorrang vor fossilen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen haben. „Wir werden uns sehr dafür einsetzen, dass die Vorrangregelung für Erneuerbare Energien gegenüber fossilen und nuklearen Anlagen künftig gelebte Rechtspraxis wird“, bekräftigte Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des BEE. Der BEE sehe hier sowohl die Bundesnetzagentur als auch die Netzbetreiber in der Pflicht, geltendes Recht umzusetzen. weiterlesen…

2016 rund 32 Prozent EE

Knapp ein Drittel Erneuerbaren-Anteil – Rekordeinspeisung bei Wind-Offshore – Druck auf Netzausbau steigt

Die Erneuerbaren Energien haben 2016 etwa 32 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Schätzung. Demnach könnten über 191 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen bis zum Jahresende erzeugt werden. Das wäre ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr: 2015 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien mit knapp über 187 Mrd. kWh bei 31,5 Prozent des Bruttostromverbrauchs. Laut Energiekonzept der Bundesregierung soll bis 2020 der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch 35 Prozent betragen. weiterlesen…

Die Zukunft: Schwimmende Windparks

Erste Offshore-Windanlage auf hoher See

Außerhalb von Nord- und Ostsee ist es meist zu tief für klassische Wind-Offshore-Parks. Schwimmende Anlagen, die sich auch in größeren Tiefen installieren lassen, sollen deshalb das größere Potenzial ausschöpfen. Ab Ende 2017 soll vor der schottischen Nordostküste der weltweit erste schwimmende Windpark, „Hywind Scotland“, jährlich rund 135 Gigawattstunden Strom erzeugen. weiterlesen…

Warnung vor Klimawandel-Verharmlosung

DBU: Politiker und Prominente verharmlosen zunehmend Klimawandel – Gentechnik nicht verteufeln

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat davor gewarnt, dass die Verharmlosung des Klimawandels immer weiter um sich greife. In der Neuen Osnabrücker Zeitung (28.12.2016) fand es DBU-Generalsekretär Heinrich Bottermann unverantwortlich, ja „ganz und gar unredlich“, wenn Politiker und Prominente, auch aus politischen Parteien, die zur Wahl antreten, den Menschen weismachten, vergangene Lebensweisen seien trotz des globalen Temperaturanstiegs auch in Zukunft möglich. weiterlesen…

Elektromobilität spannungslos


Bilanz von „ernüchternd“ über „Ladenhüter“ bis „Flop“

E-Mobilität - Deutsche Öko-Autos - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDie Bilanz nach einem knappen halben Jahr Umweltbonus für Elektromobilität sei „ernüchternd“, diagnostiziert der „FOCUS„: Seit dem 02.07.2016 seien beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ganze 7.370 Anträge auf Zuschuss zum Kauf eines E-Autos oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeugs gestellt worden. In der Rheinischen Post waren es noch weniger… weiterlesen…