1 Jahr Dieselgate: Skandal geht weiter, Minister schaut zu

Autohersteller produzieren weiterhin Dieselstinker mit aktiven Abschalteinrichtungen und Verkehrsminister Dobrindt beugt das Recht

duh-antidiesel-demo-in-berlin-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyVor einem Jahr, am 18.09.2015, sind die behördlichen Ermittlungen im Volkswagen-Abgasskandal in den USA bekannt geworden. Die Deutsche Umwelthilfe hat bereits seit Herbst 2007 über den Abgasbetrug informiert und erweiterte inzwischen den ursprünglich auf die Volkswagen-Gruppe begrenzten Abgasskandal auf nahezu alle Dieselhersteller. Dennoch verweigert das Bundesverkehrsministerium (BMVI) nach wie vor auf Druck der Autokonzerne amtlich angeordnete Rückrufe und schädigt nicht nur Millionen vom Abgasbetrug betroffene Autokäufer, sondern gefährdet auch die Gesundheit Tausender Menschen.
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Urteil: Bald Aus für Diesel?

Deutsche Umwelthilfe erwirkt bahnbrechendes Urteil: Diesel-Fahrverbote unausweichlich

verkehrsschild-verbot-fuer-diesel-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyDas Verwaltungsgericht Düsseldorf hat der Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Nordrhein-Westfalen wegen Überschreitung der Luftqualitätswerte in der Landeshauptstadt Düsseldorf (Aktenzeichen 3K 7695/15) in vollem Umfang stattgegeben. Das Gericht kam zu dem Ergebnis, dass so schnell wie möglich Fahrverbote für Dieselfahrzeuge auszusprechen sind. Die rechtlichen Instrumentarien sind nach Auffassung des Gerichts bereits jetzt vorhanden: Das Einfahrtverbotszeichen (VZ 251) mit einem Zusatzschild für Dieselfahrzeuge. weiterlesen…

Ökostrom für Orkneys

Autarkes Energieversorgungsprojekt

Die schottischen Orkney-Inseln werden ein autarkes Energieversorgungsprojekt erproben: Mit Windkraft erzeugter Wasserstoff soll durch Brennstoffzellen-Range-Extender in Elektro-Vans saubere Mobilität ermöglichen. Im April 2016 erhielten laut H2Blog insgesamt zwölf Partnerunternehmen aus sechs EU-Ländern für dieses von der Europäischen Union mit 5 Mio. Euro geförderte Vorhaben den Zuschlag. weiterlesen…

Schrott-Katalysator bei eBay

DUH mahnt Onlineplattform wegen unwirksamer Austauschteile ab

Erneut hat der TÜV Nord im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) einen über eBay verkauften Billig-Austauschkatalysator getestet und dessen Unwirksamkeit festgestellt: Der untersuchte Austauschkatalysator der Firma EEC hielt nicht einmal im Neuzustand die gesetzlich geforderten Abgasgrenzwerte ein. Aber eBay gestattet rotz entsprechender Hinweise der DUH weiterhin den Verkauf unwirksamer Austauschkatalysatoren: Inzwischen ist mehr als eine Million Pkw zwischenzeitlich mit derlei unwirksamen Austauschkats ausgestattet. weiterlesen…

Festival der Zukunft

30 Jahre Bundesumweltministerium

euref-gelaende-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify0„Festival der Zukunft“ lautete der Titel des zweitägigen festlichen Ereignisses zum 30-jährigen Bestehen des BMUB auf dem Gelände des Europäischen Energieforums in Berlin, zu dem alle namhaften Organisationen gekommen waren. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung diskutierte Umweltministerin Barbara Hendricks über eine neue Umweltstrategie, die nicht mehr nur „die Kollateralschäden eines aus dem Ruder gelaufenes Wirtschaftsmodells beseitigen“ soll. berichtete im Tagesspiegel. weiterlesen…

Klimawandel und Anpassung in Deutschland

DWD und UBA: In Deutschland Anpassung an Klimawandel immer wichtiger

DWD und UBA bei Klimafrühstücik in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDer Sommer 2016 brachte erneut globale Temperaturrekorde und Sturzfluten in Deutschland – ist das ein Vorgeschmack auf die Sommer der Zukunft? Die globale Temperaturen springen auf neue Rekordwerte: Global der wärmste Sommer und unter Umständen das wärmste Jahr seit 1880. Dabei zeigt sich das Wetter mit zahlreichen Dürren und Überschwemmungen häufig von seiner extremen Seite. Am 12.09.2016 lud das Deutsche Klimakonsortium mit dem Deutschen Wetterdienst und dem Umweltbundesamt zu einem Klimafrühstück ein. weiterlesen…

Klimawandel bedroht Küsten der USA

Millionen Meeresanrainer Nordamerikas über kurz oder lang betroffen

Der infolge der Erderwärmung steigende Meeresspiegel wird bis 2100 sehr wahrscheinlich 13,1 Millionen US-Bürger zwingen, ihre küstennahe Heimat aufzugeben. Das prognostiziert der Geograf Mathew Hauer mit Studienkollegen von der Georgia University. Voraussetzung ist, dass der Meeresspiegel im Jahr durchschnittlich um 4,6 Millimeter steigt, wie der FOCUS in in einem dpa-text in seiner Rubrik „Märkte“ berichtet. weiterlesen…

Ressourceneffizienz Schlüssel für Klimaschutz

Schwarzelühr-Sutter bei Chancendialog „Ressourcen“ im Rahmen der Jahreskonferenz der Stiftung 2°

Anlässlich der Jahreskonferenz der Stiftung 2° stellte Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, das Ressourceneffizienzprogramm der Bundesregierung (ProgRess) vor und erläuterte die gemeinsamen Chancen für die Wirtschaft, den Klimaschutz und den Ressourcenschutz. weiterlesen…

Kalifornien senkt den CO2-Ausstoß

Minus 40 Prozent bis 2030

Die Meldung erschien ausschließlich in österreichischen oder Schweizer Medien (s.u.): Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, hat ein Gesetz mit den strengsten Treibhausgasauflagen in den USA unterzeichnet. Demnach verpflichtet sich der bevölkerungsreichste Staat Amerikas, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 verglichen mit 1990 um mindestens 40 Prozent zu senken.
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EU-Energieeffizienzrichtlinie: Kommission setzt weiter auf Freiwilligkeit

DENEFF: Mehr Ehrgeiz!

Die EU-Kommissare beraten derzeit über die Revision der Energieeffizienzrichtlinie – für Mitte Oktober wird ein Vorschlag erwartet. Ein jetzt schon bekannt gewordener Entwurf deutet an, dass Brüssel die erstmals 2012 in Kraft getretenen Regelungen nach 2020 fortschreiben will. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) begrüßt in einer Mitteilung, dass dies Planungssicherheit für Investitionen schaffe – kritisiert gleichzeitig aber mangelnden Ehrgeiz. weiterlesen…