Scheer begrüßt KFK-Vorschlag

Nina Scheer: Einigung über Altlasten der Atomenergienutzung erreicht

Nina Scheer - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftAm 27.04.2016 hat die Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs, KFK, ihren Vorschlag vorgelegt: Die Kernkraftwerksbetreiber sollen die Kosten über 23,3 Milliarden Euro auf einen staatlichen Fonds übertragen. Die schleswig-holsteinische SPD-Bundestagsabgeordnete Nina Scheer begrüßte die Einigung der KFK. weiterlesen…

Teure Radioaktivität

Atommüll wird 170 Milliarden kosten – aber nur bis 2099

Mehr als die Hälfte des aktuellen Bundeshaushalts (317 Mrd.) wird der Abriss von Atomkraftwerken und die jahrhundertelange terrorsichere sogenannte „Endlagerung“ des strahlenden Erbes einer historisch gesehen extrem kurzen Energieepoche kosten: 170 Milliarden Euro. Die hauptverantwortlichen EVU sollen davon nach dem Willen der Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK) nur einen Bruchteil übernehmen (ca. 24 Mrd. – aber selbst das bringt sie angeblich um), der Löwenanteil wird Steuergeld sein, schrieb Ralph Bollmann in der FAZ am 02.05.2016. weiterlesen…

E-Auto-Prämie kein Kaufanreiz

Ergebnisse des GfK Global Green Index

E-Mobil - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft Jeder siebte Verbraucher in Deutschland zieht zwar beim nächsten Autokauf ein Elektrofahrzeug in Betracht. Für 54 Prozent dieser Interessenten sind Kaufprämien und steuerliche Vergünstigungen jedoch nicht ausschlaggebend. Entscheidend sind vielmehr Umweltaspekte und geringere Unterhaltskosten im Vergleich zu PKW mit Benzin- oder Dieselmotoren. Das sind die aktuellen Ergebnisse des GfK Global Green Index, die auf einer Befragung von Anfang April 2016 basieren. weiterlesen…

Hendricks kritisiert Dobrindt


Bundesumweltministerin kritisiert Bundesverkehrsminister

VW-Auspuff, alt - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150930_143943Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat dem Spiegel gegenüber Kritik daran geübt, dass Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bei den Abgas-Untersuchungen die Behauptung der Konzerne akzeptiert hat, sie hätten die Abgasreinigung bei Temperaturen um zehn Grad Celsius zum Schutz der Motoren abgeschaltet. weiterlesen…

CO2-Ausstoß nächster Konfliktpunkt

Dobrindt hat angeblich prüfen lassen – sagt aber (wieder) nichts

Der Bundesverkehrsminister schien aufgewacht – das zähe Insistieren der DUH hatte nach und nach sämtliche europäischen Autoschmieden ob ihrer NOx-Werte auf der Sünderbank vereint, obwohl Dobrindt so lange gezögert hatte, bis die DUH „Rechtsbeugung!“ rief. Jetzt aber ließ der zögerliche Verkehrsminister offenbar auch den CO2-Gehalt der Auspuffgase nachprüfen, denn laut dpa, der Süddeutschen Zeitung und hr-info liegen die Messungen sogar schon vor, aber Dobrindt hält die Werte bislang unter Verschluss. weiterlesen…

Daimler bald neben VW auf Sünderbank?

DUH: Daimler-Abgasskandal erreicht VW-Dimension: US-Justizministerium lässt in Stuttgart Daimler-Büros durchsuchen

Nach Informationen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) sicherten Ermittler der Unternehmensberatung Deloitte Touche Daten in den Büroräumen von Daimler. Die Untersuchungen in den Werken sowie der Konzernzentrale in Möhringen hatten bereits am 22.04.2016 begonnen, als das US-Justizministerium seine Ermittlungen bekannt gab. weiterlesen…

Arktiseis schmilzt weiter

Wissenschaftler befürchten dünneres Eis in der Arktis

Kein Zweifel in der Arktis - die Eisberge vor Grönland nehmen ab - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftWissenschaftler befürchten für diesen Sommer eine neue Rekordschmelze des arktischen Meereises. Die Auswertung von Satellitendaten habe gezeigt, dass das Eis schon im Sommer 2015 ausgesprochen dünn gewesen sei, teilten Meereisphysiker vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) am 28.04.2016 mit. Im letzten Winter habe sich zudem besonders wenig neues Eis gebildet. weiterlesen…

EuGH: CO2-Jahreshöchstmenge ungültig

Gericht erklärt jährliche Höchstmenge kostenloser Emissionszertifikate für ungültig

Total-Raffinerie Leuna Rauchentwicklung - Foto © Gerhard HofmannAllerdings werden die kostenlos verteilten CO2-Rechte in Anwendung eines sektorübergreifenden Korrekturfaktors verringert, wenn ihre Menge größer ist als die von der Kommission festgelegte Höchstmenge. In drei Mitgliedstaaten erhoben Unternehmen Klage gegen die für die Zuteilung zuständigen nationalen Behörden. Sie wendeten sich damit gegen die inländischen Zuteilungsentscheidungen für den Zeitraum 2012 bis 2020 sowie die jährlich festgesetzte Höchstmenge an Zertifikaten in den Jahren 2011 und 2013. weiterlesen…

Designersprit statt Benzin und Diesel

Cleverer Designersprit soll zukünftig Benzin und Diesel ersetzen – 37. Internationalse Wiener Motorensymposium über neue Kraftstoffe

Diesel oder Benzin sind die bewährten Lebenssäfte, die den Straßenverkehr am Laufen halten. In verschiedenen Qualitäten zwar, mit unterschiedlichen Zusätzen und Additiven, in mannigfachen Formen und Mixturen. Beide – und auch Erdgas als Kraftstoff – haben jedoch den nicht zu leugnenden Nachteil, erheblich zum CO2-Ausstoß und der Schadstoffemissionen im Transportsektor beizutragen. In mehreren Vorträgen wurde deshalb der Ruf nach einer verstärkten Abkehr von fossilen Energieträgern und deren Ersatz durch neuartige, clevere Kraftstoffe laut. weiterlesen…

Moderne Formen des Wissens-, Technologie- und Erkenntnistransfers

Vierter Innovationsdialog der 18. Legislaturperiode

Deutschland ist dank innovativer Unternehmen und leistungsstarker Forschungseinrichtungen im weltweiten Wettbewerb gut aufgestellt. Um diese Position zu festigen und damit aktuelle Herausforderungen wie die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gemeistert werden können, müssen neue Ideen und Erfindungen schnell und effizient in die Breite getragen werden. Angesichts beschleunigter Innovationszyklen und hohen Anforderungen aus der Bevölkerung an Forschung und Innovation wird der Transfer von Wissen und Technologie damit immer wichtiger. Nur so könnten neue Zukunftsfelder erschlossen werden. weiterlesen…