MCC: Weniger Autos = mehr Lebensqualität in Städten

E-Autos verursachen vier Fünftel der Folgeschäden von Benzinern

Ein Beitrag des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) für Nature Climate Change skizziert den Weg dahin, wie man die Anzahl der Autos verdünnen und mehr Lebensqualität erreichen kann: CO2-Bepreisung plus geografisch differenzierte Gebühren, mit Rückerstattung der Einnahmen. weiterlesen…

EU-Wasserstoffstrategie will 140 Milliarden Euro Umsatz

Vorläufige Version durchgesickert

Eine vorläufige Version der lang erwarteten Wasserstoffstrategie der Europäischen Union sei durchgesickert, schreibt . Dem Plan mangle es „nicht an Ehrgeiz, da die EU versucht, durch koordinierte Anstrengungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg die technologische Führungsrolle im Bereich des grünen Wasserstoffs zu erobern“. weiterlesen…

Etwas Silber steigert die Produktionsrate von grünem Wasserstoff

Außerordentliche Publikation in ‚Angewandte Chemie‘ zu hochaktuellem Thema

Ein Team von Wissenschaftlern am Mülheimer Chemistry Campus (MPI für Kohlenforschung + MPI für Chemische Energiekonversion) stellt die Möglichkeit von Elektrokatalysatoren auf der Basis von aktivem Kobaltoxid mit Silberkupplung vor und bahnt somit den Weg zur effektiveren Produktion von grünem Wasserstoff – dem nachhaltigen „Öl“ von morgen – davon berichtet eine eine Medienmitteilung auf den Internetseiten der beiden Max-Planck-Institute. weiterlesen…

Konjunkturprogramm unter Wuppertaler Klimaschutzlupe

Einschätzung der konjunkturpolitischen Regierungsmaßnahmen: viele gute Impulse, aber Nachbesserungen für nachhaltige Wirkung erforderlich

Das Wuppertal-Institut bewertet einer Medienmitteilung vom 09.06.2020 zufolge die konjunkturpolitischen Maßnahmenvorschläge der Bundesregierung in systematischer Form anhand von vier Kriterien: zeitnahe Umsetzbarkeit, Zielgerichtetheit, zeitliche Begrenzung und nachhaltige Wirkung. weiterlesen…

Dokumentation: Energiewende-Beschlüsse am 17.06.2020

Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 17. Juni 2020 – TOP 4.1 Umsetzung Energiewende

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder empfehlen – einer Medienmitteilung des Bundespresseamtes vom 17.06.2020 zufolge – der Bundeskanzlerin folgenden gemeinsamen Beschluss: „Die Energieversorgung in Deutschland befindet sich in einem tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess. Bund und Länder sind sich einig, dass das Ende der Kernenergieerzeugung und der bis spätestens 2038 rechtssicher abzuschließende Ausstieg aus der Kohleverstromung eine große nationale Kraftanstrengung unter anderem bei dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der dafür notwendigen Netze erfordert.“ weiterlesen…

Doch wieder BMWi-Fördergeld

BVES begrüßt Rücknahme der Kürzungen bei Energieforschungen (u.a.)

Eigentlich wollte das Bundeswirtschaftsministerium Energieforschungs-Förderungsmittel zugunsten der „Reallabore der Energiewende“ umschichten. Der nun verabschiedete zweite Nachtragshaushalt sieht nun allerdings eine Aufstockung der Mittel für die kommenden Jahre um 167 Millionen Euro vor – schreibt weiterlesen…

Kohärentes Konzept für künftige Energieversorgung

I. Vorschlag für ein neues Energiesystem mit Wasserstoff

Eine neuartige Architektur für Stromversorgungssysteme auf Basis Erneuerbarer Energien wird gebraucht. Wie sie aussehen könnte, schreibt Wolfgang Weller, langjähriger Lehrstuhlinhaber an der Humboldt-Universität zu Berlin, in einem Fachaufsatz in zwei Teilen. Solarify dokumentiert mit freundlicher Genehmigung den am 12. und 15.06.2020 in ErneuerbareEnergien erschienenen Text. (Strommasten und Windenergie bei Nauen, Brandenburg – Foto © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…

Ohne negative Emissionen keine Klimaneutralität

Weltenergierat veröffentlicht jährlichen Bericht „Energie für Deutschland“

Mit „Energie für Deutschland – Fakten, Perspektiven und Positionen im globalen Kontext“ informiert der Weltenergierat – Deutschland seit 1997 jährlich über aktuelle Fragestellungen der Energiewirtschaft sowie über die Energieentwicklung in der Welt, in Europa und in Deutschland. Dieses Jahr behandelt der Bericht das Schwerpunktthema „Wege in die Klimaneutralität“. Darin wird einer Medienmitteilung vom 22.06.2020 zufolge deutlich: Auch wenn immer mehr Regierungen und Unternehmen das Ziel der Klimaneutralität proklamieren, die wenigsten integrieren negative Emissionstechnologien in diese Strategie. Doch diese sollten eher heute als morgen in den Blick rücken, meint Carsten Rolle, Geschäftsführer des Weltenergierat – Deutschland: „Ohne die Integration von negativen Emissionen in Klimaschutzstrategien werden die Pariser Klimaziele nicht erreichbar sein. Umso drängender ist es für Politik und Gesellschaft, deren Weiterentwicklung und Anwendung zu diskutieren und zu fördern.“ weiterlesen…

Freihandel auf klimafreundlich – zumindest zum Teil

WTO lässt Spielraum für neue Klimazölle auf energieintensive Importe
von Markus Mugglin auf infosperber.ch am 21.06.2020

Die Corona-Krise wurde schon von vielen als Wende im Welthandel herbeigeschrieben, weil die globalen Handelswege nicht hielten, was sie versprochen hatten. Andere wünschen sich die schnelle Rückkehr auf ungehemmte Handelspfade. In dieser Schreibtisch-Pattsituation meldet sich mit Pascal Lamy ausgerechnet ein früherer WTO-Chef, der meint, Freihandel sei mit Klimaschutz zu versöhnen. „From protectionism to precautionism“ (vom Abschotten zum Vorbeugen), lautet seine Formel. Wie das passieren soll, legt Lamy zusammen mit Geneviève Pons und Pierre Leturcq vom Institut „Europe Jacques Delors“ in Paris im soeben publizierten „Policy Paper“ „Greening EU Trade“ dar (siehe: solarify.eu/vom-abschotten-zum-vorbeugen). Sie zeigen auf, wie die EU-Kommission den Klima-Importzoll verwirklichen sollte, den sie Ende letzten Jahres als Teil des „New Green Deal“ und neuerdings als Teil des neuen Wiederaufbaufonds versprochen hat. weiterlesen…

„Vom Abschotten zum Vorbeugen“

Freihandel durch Klimazölle mit Klimaschutz versöhnen

Pascal Lamy, früherer WTO-Chef, meint, Freihandel sei mit Klimaschutz zu versöhnen. „From protectionism to precautionism“ (vom Abschotten zum Vorbeugen), lautet seine Formel. Wie, legt Lamy zusammen mit Geneviève Pons und Pierre Leturcq vom Institut „Europe Jacques Delors“ in Paris im „Policy Paper“ „Greening EU Trade“ dar. Die Autoren schlagen Wege vor, wie die EU-Kommission den Klima-Importzoll verwirklichen sollte, den sie Ende vergangenen Jahres als Teil des „New Green Deal“ angekündigt hat. Solarify dokumentiert den Text. weiterlesen…