Diesel-Weltmarktführer verlangt 110 Euro als CO2-Preis

MAN Energy Solutions-Chef Lauber kritisiert deutsche Energiepolitik als „Innovationsbremse“

Die Augsburger Allgemeine (AZ) meldet exklusiv, der weltgrößte Schiffsdiesel-Hersteller MAN fordere einen deutlich höheren CO2-Preis: „In dem Moment, wo Emissionen Geld kosten, steigt das Interesse, umweltfreundlichere Lösungen einzusetzen, um die Kosten zu senken“, sagte der Chef von MAN Energy Solutions, Uwe Lauber, in einem Interview mit der AZ. Es reiche nicht, dass der deutsche CO2-Preis bis 2025 von 25 Euro (2021) auf 55 Euro steigen solle. weiterlesen…

Grüne präsentieren: „Die neue Gaswelt“

Wie sieht der künftige Gasbedarf aus und wie kann er klimagerecht gedeckt werden?

Der Übergang von der fossilen Gasnutzung auf grüne, erneuerbare Gase muss zügig angegangen werden, lautet die Kernthese einer bei der Agentur für Erneuerbare Energien in Auftrag gegebenen Untersuchung („Die neue Gaswelt“) der Grünen-Bundestagsfraktion. Nötig seien vor allem eine effizientere Nutzung und ein konsequenter Ausbau der erneuerbaren Energien. weiterlesen…

Umwelt-Institut: „Kohleausstieg 2038 zu spät!“

„Klimapolitik der Bundesregierung nimmt bizarre Züge an“

Bundeswirtschaftsminister Altmaier sieht im Stilllegungspfad zum Kohleausstieg einen „Durchbruch“, der Kohlekompromiss werde so erfüllt. Doch für Klima und Gesellschaft ist der Plan ein Skandal. Sehenden Auges steuern wir damit auf eine Erderhitzung von vier Grad oder mehr zu – warnt das Umweltinstitut München in einem eindringlichen Appell. weiterlesen…

Erster Großbagger mit Elektroantrieb

Elektromobilität: – Bundesumweltministerium fördert Pilotprojekt

Die Helmut Uhrig Straßen- und Tiefbau GmbH aus Geisingen in Baden-Württemberg investiert in die Nutzung eines 28 Tonnen schweren Elektro-Baggers mit Lithium-Ionen-Batteriespeicher. Das Pilotprojekt wird aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums mit rund 660.000 Euro gefördert. Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter übergab den Förderbescheid. weiterlesen…

VKU kritisiert Kohleausstiegsgesetz

Weg in klimafreundliche Energieversorgung verzögert

Am 22.01.2020 hat das BMWi den Referentenentwurf des Kohleausstiegsgesetzes in die Länder- und Verbändeanhörung gegeben. Der VKU hat dazu eine Stellungnahme eingereicht. Die Bundesregierung hätte die Möglichkeit gehabt, die Transformation zu einer sichereren und klimafreundlichen Energieversorgung erheblich voranzubringen, doch „das Gesetz bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück,“ so der stellvertretende VKU-Hauptgeschäftsführer Michael Wübbels. weiterlesen…

Gasunie und TenneT: 110 GW PtG möglich

Klimapolitische Ziele lassen sich nur mit einem integrierten europäischen Energiesystem erreichen

Eine am 22.01.2020 veröffentlichte gemeinsame Studie („Phase II-Studie“) von TenneT und Gasunie zeigt mögliche Wege zu einem integrierten Energiesystem mit der Kopplung von Strom- und Gasnetzen. Auch nach 2030 sei der Ausbau der Infrastruktur für die Stromübertragung notwendig. Dabei müsse die Infrastruktur für den Gastransport für den Transport von Wasserstoff angepasst werden. Denn Power-to-Gas sei wichtig für die langfristige Speicherung und den Transport von Erneuerbaren Energien. Nur eine nahtlose Integration der beiden Netze Deutschlands un der Niederlande werde die EU in die Lage versetzen, den Dekarbonisierungsplan für 2050 erfolgreich in die Tat umzusetzen. weiterlesen…

Streit um Tempolimit – „Abkehr von Blockadehaltung“

ADAC bewegt sich – Scheuer kritisiert – Schulze erfreut

In der Diskussion um ein generelles Tempolimit auf Autobahnen hat der ADAC seine Haltung geändert und verzichtet nunmehr öffentlichkeitswirksam auf eine klare Empfehlung an die Politik. Das ärgert Verkehrsminister Andreas Scheuer, so das ZDF auf seiner Internetseite am 26.01.2020, der habe nämlich „einen bisher verlässlichen Partner im Kampf gegen ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen verloren“. Scheuer kritisierte den Club scharf: Ein quasi neutrales Durchlavieren gebe es bei diesem Thema „definitiv nicht“, teilte er einem Sonntags-Boulevardblatt mit. Der BUND reagiert positiv auf die ADAC-Wende. weiterlesen…

Verbesserte Wasserstoff-Produktion aus Holz

Mit neuem Reaktorkonzept

Ein Reaktorkonzept zur Produktion von Wasserstoff aus Holzabfällen unter verringertem Energieeinsatz hat ein europäisches Konsortium unter Beteiligung des Grazer Kompetenzzentrum BEST, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der RWTH Aachen entwickelt, so ein Artikel auf science.apa.at. Bisher verbraucht die Erzeugung von Wasserstoff viel Energie. Überwiegend wird Wasserstoff aus fossilen Energieträgern erzeugt. Allerdings ist die Vergasung von Biomasse wie Holz, Klärschlamm oder anderen organischen Abfällen als alternative Wasserstoff-Produktion interessant geworden. weiterlesen…

CO2-Minderung durch Smart Parking

Antwort der NPM im Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur

Die Arbeitsgruppe 1 (Klimaschutz im Verkehr) der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität schätzt das CO2-Minderungspotenzial von sogenanntem Smart Parking-Lösungen bis 2030 auf 0,4 bis 0,9 Millionen Tonnen pro Jahr im Vergleich zu 2015. Voraussetzung sei eine vollständige Ausstattung kommunaler öffentlicher Parkplätze mit entsprechender Sensorik und vollständige Vermeidung von Parksuchverkehr. weiterlesen…

Gezielte Technologieförderung oder -diskriminierung kann kosteneffizient und wettbewerbskonform sein

Beitrag von Agora Verkehrswende zur aktuellen Debatte – Technologieneutralität im Kontext der Verkehrswende

Mit einem umfangreichen Gutachten leistet der Think Tank Agora Verkehrswende einen Beitrag zur Debatte über technologiepolitische Regulierungsansätze für klimaverträgliche Antriebssysteme. Laut der Studie setzt der von vielen geforderte faire Wettbewerb verschiedener Technologien voraus, dass der Staat mitunter gezielt fördert oder diskriminiert. „Technologieoffenheit bedeutet nicht Technologieneutralität der Regulierung“, heißt es in der Expertise. weiterlesen…