MPIKG erhält Millionen-Forschungspreis für Batterieforschung

6,5 Mio. an Potsdamer Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung

Das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) in Potsdam hat einen mit 6,5 Millionen Euro dotierten Forschungspreis des Europäischen Forschungsrats (ERC) gewonnen. Damit soll die Forschung an neuartigen Batterien gefördert werden, die ohne Lithium auskommen. weiterlesen…

Aus Methan Ethen machen

Klimaschutz aus dem Reagenzglas

Es wäre ein dreifacher Gewinn – fürs Klima, für die Rohstoffressourcen und für die chemische Industrie: Mit ihrer Arbeit wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin die Basis schaffen, um aus dem Methan, das bei der Erdölförderung bislang abgefackelt wird, nützliche chemische Produkte wie etwa Kunststoffe zu gewinnen. Denn sie gehen der Frage nach, wie ein Katalysator beschaffen sein muss, der das Methan effizienter, als es derzeit möglich ist, in Ethen umwandelt. Einen wegweisenden Hinweis haben sie nun gefunden, den das FHI am 30.10.2020 auf seiner Internetseite publizierte. weiterlesen…

Broschüre „Ökosystem der Bürgerenergie“

Bürgerenergiegemeinschaften gestalten Energiewende dezentral, sozial, gerecht und nachhaltig

Die Bandbreite an Stakeholdern, die Arbeit und Projekte von Bürgerenergiegemeinschaften beeinflussen, ist groß und variiert in der Praxis mitunter stark. Die langjährigen Erfahrungen von Bürgerenergiegemeinschaften hat jetzt das Bündnis Bürgerenergie e.V. in der Broschüre „Ökosystem der Bürgerenergie“ zusammengefasst. weiterlesen…

Grüner Wasserstoff aus Deutschland beflügelt Klimaschutz und Volkswirtschaft

Untersuchung von Wuppertal Institut und DIW Econ

Deutschlands Klimaschutzstrategie baut auf den Einsatz von grünem Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien. Doch wo soll der Wasserstoff herkommen? Aus heimischer Produktion oder importiert aus dem Ausland? Eine am 03.22.2020 publizierte Untersuchung von Wuppertal Institut, Landesverband Erneuerbare Enrgien NRW (LEE NRW) und DIW Econ gibt einen Überblick über die aktuelle Datenlage und ermittelt Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte beider Strategien. Das Resümee: Es trifft nicht zu, dass importierter Wasserstoff allgemein günstiger ist, entscheidend sind je nach Herkunftsland die tatsächlich realisierbaren Strom- und Transportkosten. weiterlesen…

„Ein systemisches Risiko“

Allianz Re fordert gemeinsame Initiativen gegen den Klimawandel

Überschwemmung durch Taifun Ketsana in Hoi An, Vietnam - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Coronakrise ist auch im Versicherungssektor das derzeit dominierende Thema. Die Pandemie sorgt für Milliardenschäden: Die Berechnungen großer Banken wie Barclays, Bank of America, Goldman Sachs oder Berenberg ergaben zuletzt Belastungen zwischen 30 und 107 Milliarden Dollar allein für die Sachversicherung, wie Christian Schnell im Handelsblatt vom 02.11.2020 schreibt. weiterlesen…

Kommissionsbericht: Bedrohung für Europas Natur

Am 30.10.2020 hat die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission die 20. Ausgabe ihres Jahresberichts über Waldbrände in Europa, im Nahen Osten und in Nordafrika für das Jahr 2019 vorgelegt. In diesem in der jüngeren Geschichte weltweit verheerendsten Jahr in Bezug auf Waldbrände verbrannten mehr als 400 000 Hektar der europäischen Naturlandflächen und eine Rekordzahl an Naturschutzgebieten war von Wald- und Flächenbränden betroffen. weiterlesen…

„Etikettenschwindel: Aus Kohlestrom wird Ökostrom“

LichtBlick fordert transparente Stromkennzeichnung

Kohlekraftwerk Schkopau-Leuna - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyAm 01.11.2020 veröffentlichen mehr als 1.100 Versorger die Stromkennzeichnung für rund 15.000 Strom-Produkte. Aufgrund einer gesetzlichen Regelung würden die Verbraucher dabei über den tatsächlichen Stromeinkauf ihres Anbieters getäuscht. Denn Versorger müssten auf ihrem Strom-Etikett bis zu 60 Prozent EEG-Ökostrom ausweisen – obwohl sie diesen Strom nicht für ihre Kunden einkauften, heißt es in einer Pressemeldung von Lichtblick vom 30.10.2020. Dieser EEG-Pflichtanteil in der Kennzeichnung steige seit Jahren an und erreiche in diesem Jahr eine neue Rekordhöhe. weiterlesen…

Ressourceneffizienz ist Klimaschutz

Film des VDI ZRE zeigt Einsparpotenziale von Treibhausgasen in der Wertschöpfungskette

Der effiziente Umgang mit Ressourcen wie Material und Energie führt zu einem geringeren CO2-Ausstoß. Der neue Film „Ressourceneffizienz ist Klimaschutz“ des VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) zeigt, wo Unternehmen ansetzen können, um Ressourcen zu sparen und zum Klimaschutz beizutragen. weiterlesen…

Schritt für Schritt zu einer CO2-freien Industrie

3. Carbon2Chem®-Konferenz 2020 – zweiter Tag: Optionen und Rahmenbedingungen einer klimafreundlichen Stahlproduktion

Die Chancen, den industriellen CO2-Ausstoß bis 2030 zu reduzieren, stehen gut. Die technischen Voraussetzungen sind aufgrund von Projekten wie Carbon2Chem® geschaffen. Jetzt gilt es, ergänzend die entsprechenden Rahmenbedingungen in Form von Regularien, erneuerbaren Energien und grünem Wasserstoff auf den Weg zu bringen. So lautet – eine Medienmitteilung aus dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT zufolge – die Quintessenz der, coronabedingt virtuellen 3. Konferenz zur nachhaltigen chemischen Konversion am 27. und 28. Oktober 2020. weiterlesen…

Aus Kunden werden Solarstromlieferanten

EWS nehmen Strom aus PV-Altanlagen auf

Schwarzwaldhaus mit PV-Dach - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyCarbon2Chem®-Labor auf dem Campus des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen</strong> – Foto © Fraunhofer Umsicht</em>Die Elektrizitätswerke Schönau EWS stellen ein neues Angebot vor: Besitzer von PV-Kleinanlagen, die nach Ablauf des zwanzigjährigen Förderzeitraums keine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mehr erhalten, können ihren Strom nun an die EWS verkaufen. weiterlesen…