Altmaier: „Zentraler Schritt für die Energiewende“

„EEG tritt wie geplant zum 1. Januar 2021 in Kraft“

Das Gesetz zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und weiterer energierechtlicher Vorschriften wurde am 28.12.2020 veröffentlicht und tritt zum 01.01.2021 in Kraft – so eine Medienmitteilung aus dem BMWi. Es enthält die neuen Rahmenbedingungen für den künftigen Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. weiterlesen…

Importierte Waren belasten Klima zusätzlich

Gut 200 Millionen Tonnen CO2-Emissionen mehr aufs EU-Konto

Eine am 28.12.2020 in Global Environmental Change veröffentlichte Untersuchung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und der Universität Leiden in den Niederlanden beziffert, wie stark wir über importierte Waren das Klima belasten. Maßstab für die Zurechnung der Emissionen auf Produzenten und Verbraucher ist der ökonomische Vorteil. weiterlesen…

Forscher gegen E-Fuels in Pkw

Einsatz von synthetischen Kraftstoffen nur im Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr

Synthetische Kraftstoffe (auch Designer oder Powerfuels, alternative Kraftstoffe oder E-Fuels) sollten zuvorderst in der Industrie und im Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr eingesetzt werden, erklärten deutsche Energie- und Klimaforscher am 22.12.2020 gegenüber dem Science Media Center – so Ralph Diermann auf pv magazine. In Pkw hätten sie allenfalls für eine Übergangsphase und in Elektro-Hybrid-Modellen ihre Berechtigung. weiterlesen…

CO2-Preis für Emissionen aus Wärme und Verkehr startet

Nationaler Emissionshandel für Brennstoffe setzt mehr Anreize zum Klimaschutz bei Heizen und Mobilität

Am 01.01.2021 startet in Deutschland das nationale Emissionshandelssystem (nEHS) für Brennstoffe. Das nEHS soll dazu beitragen, den CO2-Ausstoß in den Bereichen Wärme und Verkehr zu senken. Bis 2022 sind zunächst Benzin, Diesel, Heizöl, Flüssiggas und Erdgas Teil des nEHS. In das System einbezogen werden nach und nach aber weitere Brennstoffe, wie das UmweltBundesamt (UBA) am 29.12.2020 mitteilte. weiterlesen…

Wo der Staat 2021 nimmt und gibt

Mit vorsichtiger Kommentierung von Solarify…

Während – oder auch weil – die meisten Unternehmungen, der Coronakrise geschuldet bei Einstellungen eher zögerlich sind, wird es laut ifo-Institut trotz Impf-Euphorie und Börsen-Hausse mit der wirtschaftlichen Erholung 2021 noch etwas dauern. Nach einer Aufstellung des Münchner Wirtschafts-Think-Tanks kosten die Bürger-Entlastungen den Finanzminister im kommenden Jahr mehr als 15 Milliarden Euro. Hätte der die Coronakrise geahnt, wäre die Soli-Streichung wohl eher nicht beschlossen worden (so DIW-Präsident Fratzscher). Eine kurze unvollständige Übersicht (ausführlicher im Handelsblatt). weiterlesen…

42,8 % der 2019 fertiggestellten Wohngebäude mit Öl oder Gas beheizt

Vor Einführung der CO2-Abgabe: Trend rückläufig – 2018 waren es drei Viertel

Am 01.01.2021 tritt die CO2-Abgabe von 25 Euro je Tonne ausgestoßenem Kohlendioxid in Kraft. So soll der Einsatz fossiler Energieträger in der Mobilität und für die Wärme in Gebäuden reduziert werden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 28.12.2020 mitteilte, waren von den im vergangenen Jahr insgesamt 108.100 neuen Wohngebäuden 42,8 % mit einer Öl- oder Gasheizung ausgestattet. Vor zwanzig Jahren betrug dieser Anteil noch 93,1 %. weiterlesen…

BMVI verlängert Förderung von LNG-Schiffen bis Ende 2021

Ferlemann: „Neue Schiffsantriebe auch in diesen Zeiten vorantreiben“

Das BMVI verlängert die Richtlinie über Zuwendungen für die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen zur Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff bis zum 31.12.2021. Hintergrund dieser Maßnahme ist laut einer Medienmitteilung aus dem Verkehrsministerium, dass viele Vorhaben aufgrund der durch die COVID19-Pandemie verursachten finanziellen Herausforderungen für die Schifffahrt im vergangenen Jahr nicht realisiert werden konnten. weiterlesen…

55% bis 2030 und 100% bis 2050

ISE: Was bedeutet das CO2-Reduktionsziel der EU für die deutsche Energiewende?

Die EU-Zielverschärfungen auf dem Weg zur Klimaneutralität sehen im Kontext des Green Deal eine Reduktion der CO2-Emissionen um 55% bis 2030 und 100% bis 2050 vor. Vor dem Hintergrund dieser verschärften Parameter stellt sich die Frage nach der Auswirkung auf die deutsche Energiewende. Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat – einer Medienmitteilung folgend – auf Basis seines Energiesystemmodells REMod die Konsequenzen für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland berechnet und stellt die Ergebnisse nun in einer erneuerten Kurzstudie vor. weiterlesen…

Viel Wille, wenig Macht? EnergieSystemWende als europäisches Projekt

Konventionelle Strukturen müssen aufgebrochen werden

Die EU einigte sich erst vor wenigen Tagen nach langem Ringen auf ein verschärftes Klimaziel für 2030. Der Ausstoß von Treibhausgasen soll um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 sinken. „It puts us on a clear path towards climate neutrality in 2050“ twitterte die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen anschließend euphorisch. Um dies zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen der Energieversorgungssysteme aller Mitgliedsstaaten allerdings massiv sinken. Und genau das bringt herkömmliche Strukturen der Energiewirtschaft an ihre Grenzen. weiterlesen…

Unterziel SDG 4.7 – Bildung für nachhaltige Entwicklung – wichtig

Bildung und Engagement für eine nachhaltige Entwicklung

Am 14.12.2020 tagte der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung unter Leitung von Kanzleramtschef Helge Braun zum Thema „Bildung und Engagement – Bildung als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung stärken“. Einer Medienmitteilung des Bundespresseamtes zufolge unterstrich der Ausschuss die große Bedeutung des Ziels 4 „Hochwertige Bildung“ der Sustainable Development Goals (SDGs, siehe solarify.eu/sdgs), insbesondere des Unterziels SDG 4.7 (Bildung für nachhaltige Entwicklung), als Motor für die Umsetzung der SDGs und der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. weiterlesen…