„Bundesregierung verkennt Potenzial der CSP-Solarthermie“

Deutscher Industrieverband Concentrated Solar Power (DCSP) bietet Regierung Kooperation an

Der Deutsche Industrieverband Concentrated Solar Power (DCSP) bedauerte in einem Brief an die Mitglieder des Klimakabinetts, dass die CSP-Technologie bisher in den Planungen der Bundesregierung und der Regulierung kaum eine Rolle gespielt habe. Der Vorstandsvorsitzende Joachim Kru?ger bot laut Zeitung für kommunale Wirtschaft der Bundesregierung eine Kooperation für grüne Wärme und grünen Wasserstoff an. Das Potenzial sowohl für die Wärmewende aber auch für die Produktion von grünem Wasserstoff sei enorm groß.
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Wasserstoff zu nachhaltiger Dekarbonisierungsoption machen

Nachhaltigkeitsrat fordert Wasserstoff als zweite Säule einer erfolgreichen Energiewende

Der von der Bundesregierung berufene Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sieht Nachbesserungsbedarf bei der Nationalen Wasserstoffstrategie. Grundsätzlich begrüßt der Nachhaltigkeitsrat die Nationale Wasserstoffstrategie zwar, drängt aber darauf, dass sie ambitionierter umgesetzt wird. In einer am 19.06.2020 veröffentlichten Stellungnahme empfiehlt der Rat laut einer Medienmitteilung vom gleichen Tag, die Kapazität für in Deutschland 2030 produzierten Wasserstoff, als klimafreundlichen Energieträger doppelt so hoch anzusetzen, wie geplant. weiterlesen…

MCC: Weniger Autos = mehr Lebensqualität in Städten

E-Autos verursachen vier Fünftel der Folgeschäden von Benzinern

Ein Beitrag des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) für Nature Climate Change skizziert den Weg dahin, wie man die Anzahl der Autos verdünnen und mehr Lebensqualität erreichen kann: CO2-Bepreisung plus geografisch differenzierte Gebühren, mit Rückerstattung der Einnahmen. weiterlesen…

EU-Wasserstoffstrategie will 140 Milliarden Euro Umsatz

Vorläufige Version durchgesickert

Eine vorläufige Version der lang erwarteten Wasserstoffstrategie der Europäischen Union sei durchgesickert, schreibt . Dem Plan mangle es „nicht an Ehrgeiz, da die EU versucht, durch koordinierte Anstrengungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg die technologische Führungsrolle im Bereich des grünen Wasserstoffs zu erobern“. weiterlesen…

Schulze: „Der Kohleausstieg kann kommen“

Kabinett stimmt Vertrag mit Braunkohlekraftwerksbetreibern zu

Das Kabinett hat am 24.06.2020 den Entwurf eines öffentlich-rechtlichen Vertrags mit den Betreibern von Braunkohlekraftwerken zur Kenntnis genommen und dessen Unterzeichnung zugestimmt. Bevor die Vertragsparteien unterschreiben können, muss der Bundestag das Kohleausstiegsgesetz beschließen und dem Vertragsentwurf zustimmen. Wie das BMU per Pressemeldung mitteilt, sei außerdem die beihilferechtliche Genehmigung durch die EU-Kommission erforderlich. weiterlesen…

Konjunkturprogramm unter Wuppertaler Klimaschutzlupe

Einschätzung der konjunkturpolitischen Regierungsmaßnahmen: viele gute Impulse, aber Nachbesserungen für nachhaltige Wirkung erforderlich

Das Wuppertal-Institut bewertet einer Medienmitteilung vom 09.06.2020 zufolge die konjunkturpolitischen Maßnahmenvorschläge der Bundesregierung in systematischer Form anhand von vier Kriterien: zeitnahe Umsetzbarkeit, Zielgerichtetheit, zeitliche Begrenzung und nachhaltige Wirkung. weiterlesen…

EU-Klimaziele auf lange Bank geschoben?

Experten: EU-Wiederaufbaufonds weist Investitionslücke von 1,6 Billionen zu Klimazielen auf

750 Milliarden Euro umfasst der geplante Rettungsschirm für die Wirtschaft der Mitgliedsstaaten. Berechnungen von Experten zeigen nun: Das reicht bei Weitem nicht, um die EU-Klimaziele zu erreichen. Selbst im besten Fall wäre gerade einmal ein Drittel der Kosten gedeckt. Florence Schulz hat sich für EURACTIV.de die Zahlenlage angeschaut. weiterlesen…

Vom Klimanotstand zur urbanen Energiewende

Alle relevanten Akteure müssen an einen Tisch, um für ihre Stadt die besten Lösungen für die Zukunft zu entwickeln

Im Mai 2019 hat Konstanz als erste deutsche Stadt den Klimanotstand ausgerufen. Rund 70 Kommunen sind dem Beispiel gefolgt, von Aachen bis Zorneding. Die Ausrufung ist symbolisch, doch die Städte versprechen damit, Klimaschutz zur Priorität zu machen. Beschleunigt das die Energiewende in den Städten? Dieser Frage ging Nicole Allé am 22.06.2020 für das Portal energiezukunft nach. weiterlesen…

Dokumentation: Energiewende-Beschlüsse am 17.06.2020

Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 17. Juni 2020 – TOP 4.1 Umsetzung Energiewende

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder empfehlen – einer Medienmitteilung des Bundespresseamtes vom 17.06.2020 zufolge – der Bundeskanzlerin folgenden gemeinsamen Beschluss: „Die Energieversorgung in Deutschland befindet sich in einem tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess. Bund und Länder sind sich einig, dass das Ende der Kernenergieerzeugung und der bis spätestens 2038 rechtssicher abzuschließende Ausstieg aus der Kohleverstromung eine große nationale Kraftanstrengung unter anderem bei dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der dafür notwendigen Netze erfordert.“ weiterlesen…

„Die wichtigste Weiche ist die CO2-Bepreisung“

Technisch, wirtschaftlich und politisch hält die Energieforscherin Karen Pittel die Energiewende für machbar

Am 01.07.2020 übernimmt Deutschland für sechs Monate die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union. Aus diesem Anlass haben am 22.06.2020 drei deutsche Wissenschaftsakademien in Brüssel Empfehlungen für die europäische Energiewende bis 2030 vorgestellt. Damit wollen sie der Bundesregierung für die EU-Ratspräsidentschaft eine Handreichung zur Frage geben, wie man der europäischen Energiewende den erforderlichen Rückenwind verleihen kann. Eine der Autorinnen ist Prof. Karen Pittel. Die Leiterin des Zentrums Energie, Klima und Ressource am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München im Gespräch mit Uli Blumenthal vom Deutschlandfunk. weiterlesen…