Ausgleichszahlungen für stromintensive Industrie infolge des Kohleausstiegs
EWI entwickelt Methoden zur Bestimmung möglicher Kompensationen
In einem neuen Gutachten vom 04.03.2020 untersuchen Wissenschaftler des Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität zu Köln die Auswirkungen des Kohleausstiegs auf die Großhandelsstrompreise und weitere Stromkostenkomponenten. In einem weiteren Schritt werden konkrete Methoden zur Abschätzung der möglichen Strompreisanstiege und Methoden zur Kompensationsbestimmung entwickelt. weiterlesen…
Die Maßnahmen des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung reichten nach den vorliegenden Abschätzungen nicht aus, damit Deutschland seine Klimaziele bis zum Jahr 2030 erreicht. Insgesamt entstehe gegenüber den Zielen des Bundes-Klimaschutzgesetzes eine Lücke von rund 70 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent (CO2e), die zu viel ausgestoßen würden, heißt es in einer Pressemeldung des
„Ungenügend“ (in Schulnoten „sechs – Versetzung gefährdet“) wäre die Benotung des mit großem Buhei im September vergangenen Jahres von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Klimapakets. Denn auch nach den „Klimaschutzmaßnahmen“ (die keineswegs alle diesen Namen verdienen) würden immer noch 46 Millionen Tonnen CO2 mehr ausgestoßen als nötig, angestrebt und verkündet, so
„Die Kommission hat am 04.03.2020 einen Vorschlag vorgelegt, um die politische Zusage der EU, bis 2050 klimaneutral zu werden, rechtlich zu verankern und so unseren Planeten und die Menschen zu schützen. Mit dem Europäischen Klimagesetz wird 2050 als Ziel gesetzt und der Kurs für die gesamte EU-Politik festgelegt. Außerdem gibt das Klimagesetz Behörden, Unternehmen und Bürgern die nötige Planungssicherheit. Gleichzeitig startet die Kommission eine Konsultation zum geplanten Europäischen Klimapakt, um die Öffentlichkeit an der Konzeption dieses Instruments zu beteiligen“ – so eine
Trotz der vollmundigen
Die EU-Kommission hat auf ihrer Webseite
Mainzer Forscher haben berechnet und in
Künftig wird das Bundesumweltministerium die Fahrradinfrastruktur in Deutschland noch stärker fördern. Bis zu 75 Prozent der Kosten für neue Projekte werden übernommen. Finanzschwache Kommunen können mit bis zu 90 Prozent gefördert werden. Mit dem novellierten Förderaufruf „Klimaschutz durch Radverkehr“ reagiert das Ministerium
Die Schweiz setzt ein neues Forschungsprogramm auf. Seine Laufzeit beträgt zwölf Jahre. Es soll zentrale Themen der Energiewende 2050 bearbeiten. Am 26.02.2020 verabschiedete der Berner Bundesrat den Bericht zum neuen Energieforschungsprogramm an das Parlament. Das Programm trägt den Namen SWEET (Swiss Energy Research for the Energy Transition). Seine Laufzeit beträgt zwölf Jahre, von 2021 bis 2032. Die Programmleitung von SWEET liegt beim
Anlässlich des Internationalen Tags des Artenschutzes am 03.03.2020 fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Drei-Punkte-Strategie für Artenschutz. In Deutschland ist jede dritte Tier- und Pflanzenart in ihrem Bestand bedroht, bei den Wirbeltieren sind es gar zwei von drei Arten. Zahlreiche Arten sind vom Aussterben bedroht, unter anderem fast ein Fünftel aller Tagfalterarten. Der Europa-Abgeordnete Martin Häusling verlangt „konkrete politische Vorgaben zum Stopp des Artensterbens“.