Energie und Klima kaum der Rede wert
Sommer-Pressekonferenz der Kanzlerin: Alles andere wichtiger
Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte in ihrer diesjährigen Sommerpressekonferenz eigentlich über „konkrete Verbesserungen“ sprechen – wie etwa Förderung der Familien, höheres Kindergeld, die Einführung von Brückenteilzeit, Baukindergeld und Kitabetreuung, über Fragen, die Menschen im Alter bewegen, wie die Renten und die „Konzertierte Aktion Pflege“ – schließlich das Thema Digitalisierung und Künstliche Intelligenz; bei letzterer gebe es Nachholbedarf. Doch die Fragesteller wollten mehr über Putin, Trump und Seehofer erfahren. Die Wörter „Energie“ oder „Energiewende“ kamen dabei überhaupt nicht, das Wort „Klima“ nur ein einer einzigen Frage vor. (Kommentar von Berthold Kohler in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Diese Pressekonferenz war allenfalls ein Feuerwerk der Nüchternheit und des Pragmatismus“.) Das wirft ein Licht auf den Stellenwert dieser wichtigen Themen in der aktuellen Politik. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Wissenschaftler, Politiker und Wirtschaftsvertreter berieten am 17. und 18.07.2018 im Rahmen der
Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, 65 Prozent der deutschen Stromerzeugung bis zum Jahr 2030 aus erneuerbaren Energien zu decken. Aus Sicht der Offshore-Branche unternimmt die Bundesregierung zu wenig, um dieses Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Konkrete Schritte blieben bislang aus. Dringend notwendig sei eine zügige Erhöhung der Ausbaupfade für alle Erneuerbaren, darunter, wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben, ein schneller Sonderbeitrag für Offshore-Windenergie und eine Anhebung des Offshore-Ausbaudeckels, fordert der
Der Klimawandel stellt die Windkraft in Europa vor große Herausforderungen. Dies haben Forscher am
Das irische Parlament in Dublin stimmte vergangene Woche für das Gesetz zum
Die Bundesnetzagentur hat
Ernst Rauch, Klimaexperte des
Schweden hat im Aufbau Erneuerbarer Energiekapazitäten – vor allem in der Windenergie – große Fortschritte gemacht. Analysten rechnen damit, dass die Skandinavier eines ihrer Ziele für 2030 bereits Ende 2018 erreichen werden.
Grüne Landesressortchefs aus neun Bundesländern haben Bundeswirtschaftsminister Altmaier in einem Brief aufgefordert, CO2-Emissionen mit einem höheren Mindestpreis zu belegen. Entwicklung und Höhe des CO2-Preises sollten dabei sozialverträglich sein. Trotz steigender Ölpreise, Fahrverboten in Innenstädten und dem Verfehlen der eigenen Klimaziele reagiere die Bundesregierung träge bis gar nicht und ruhe sich auf einer bislang noch stabilen Wirtschaftslage aus, schreibt