Agro-PV maximiert Erträge

Studie der Oregon State University: Am produktivsten für Sonnenenergie ist Ackerland

Eine am 07.08.2019 in der Zeitschrift Scientific Reports veröffentlichte Studie der Oregon State University (OSU) kommt zu dem Schluss, dass es ausreicht, wenn weniger als 1% der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Solarparks umgewandelt würde, um den weltweiten Bedarf an elektrischer Energie zu decken. Das Konzept der gemeinsamen Erschließung derselben Fläche für Photovoltaik und konventionelle Landwirtschaft wird als Agro-PV bezeichnet. weiterlesen…

Städte natürlich kühlen

Ob Bäume die Temperatur in der Stadt abkühlen, hängt von ihrer Umgebung ab

„Wir wissen, dass Pflanzen das Klima in einer Stadt angenehmer machen. Nun wollten wir herausfinden, wie viele Grün­flächen es tatsächlich braucht, um eine deutlich kühlende Wirkung zu erzielen“, sagt Gabriele Manoli, ehemaliger Postdoc an der Professur für Hydrologie und Wasserwirtschaft der ETH Zürich und Erstautor der in Nature publizierten Studie. weiterlesen…

ESYS: Zehn Punkte für ein integriertes Energiesystem

Experten fordern systemübergreifende Ansätze für die Energiewende

Deutschland soll bis zum Jahr 2050 treibhausgasneutral werden. In genau zwei Wochen (am 20.09.2019) will das Klimakabinett entscheiden, wie dieses Ziel erreicht werden soll. Fest steht: Die Umsetzung ist kompliziert, und mit den verpassten Klimazielen für das Jahr 2020 ist Deutschland bisher nicht auf Kurs. Wie ist die Energiewende also noch zu schaffen? Fachleute des Akademienprojekts von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) geben der Bundesregierung in einer gemeinsamen Medienmitteilung zehn systemübergreifende Punkte mit auf den Weg. Einen wirksamen CO2-Preis über alle Sektoren sehen die Wissenschaftler als Leitinstrument für den Klimaschutz an. weiterlesen…

Globaler Kohlenstoffpreis richtet sich nach CO2-Budget

Vorschlag zur weltweiten CO2-Bepreisung

Da die derzeitigen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels nicht gut koordiniert seien und nicht zur gewünschten Reduzierung der globalen Treibhausgas-Emissionen geführt hätten, schlägt ein Autorenteam aus Coburg und Ingolstadt (Martin Zapf, Hermann Pengg und Christian Weindl) als „kosteneffizientes politisches Instrument“ eine „global und sektorübergreifend einheitlich gültige CO2-Preisgestaltung“ in Form eines Cap-and-Trade-Systems vor: Ein weltweites Emissionshandelssystem sei das am besten geeignete marktbasierte Instrument zur Senkung der globalen Emissionen, um mit einem CO2-Budget die im Pariser Abkommen festgelegte Temperaturgrenze nicht zu überschreiten. Ihr am 02.08.2019 in der Zeitschrift energies von MDPI veröffentlichter Vorschlag für das Design eines solchen Systems sieht weltweite Maßnahmen mit den niedrigsten marginalen Minderungskosten nach einem vordefinierten Reduktionspfad vor. weiterlesen…

Windkraftanlagen stören Nachbarschaft nicht wirklich

Neue Umfrage zum Wind-Gipfel der Bundesregierung

Eine große Mehrheit von Bundesbürgern, die in der Nähe von Windkraftanlagen leben, fühlt sich von diesen kaum oder gar nicht beeinträchtigt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Kantar Ende August im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy durchführte. Danach gab jeder Dritte der insgesamt 1.010 Befragten an, in der Nähe eines Windgenerators oder eines Windparks zu leben. 86 Prozent dieser Betroffenen fühlen sich laut Umfrage „kaum“ oder „gar nicht“ durch die Anlagen gestört. weiterlesen…

McKinsey: Kohleausstieg gefährdet Versorgungssicherheit

Energiewende-Index 2019: Ziele werden nicht erreicht

Der Energiewende-Index untersucht seit 2012 den Status der Energiewende im Licht der drei Dimensionen des energiewirtschaftlichen Dreiecks: Klima- und Umweltschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Insgesamt werden 14 Indikatoren analysiert und aktuell daraufhin bewertet, inwieweit sie ihre für 2020 geplanten Zielwerte im geplanten Zeitverlauf der Energiewende erreichen oder erreicht haben. Die Entwicklung sei nur bei Arbeitsplätzen und Industriestrompreisen positiv zu bewerten. weiterlesen…

Geoengineering – der unberechenbare Eingriff

Kli­ma-Ex­per­ten laut Stu­die eher skep­tisch

Klima-Experten sehen neue Technologien im Kampf gegen die Erderwärmung, das sogenannte Geoengineering, eher skeptisch. Das ergab eine Studie der Universität Kassel, die in Nature Climate Change erschienen ist. Für die Studie befragten Kasseler Wissenschaftler über 700 Klima-Experten der Klimarahmenkonvention und des Weltklimarats, darunter Wissenschaftler und Verhandler, aus aller Welt. Nur unter bestimmten Umständen zeigen diese sich offen für Geoengineering, wie die Uni Kassel am 03.09.2019 mitteilte. (Foto: Als Geoengineering werden bestimmte Maßnahmen zum Kampf gegen die Erderwärmung bezeichnet. Ein Beispiel dafür wäre die Idee, Schwefeldioxid in die Stratosphäre zu leiten. – © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…

Aus Energiewende muss „EnergieSystemWende“ werden

Reiner Lemoine Stiftung: Energiesystem muss ganzheitlich neu gedacht werden

Die Energiewende ist ins Stocken geraten. Um die Probleme zu überwinden, muss das Energiesystem als Ganzes reformiert werden. Dies zeigt eine neue Studie der Reiner Lemoine Stiftung (RLS). In der Studie gingen die Autoren den strukturellen Transformationshemmnissen auf den Grund. Dazu wurden die übergeordneten Entwicklungen im Energiemarkt in den letzten Jahrzehnten mit den zukünftigen Anforderungen einer dekarbonisierten Energiewelt verglichen. Die „Übersichtsstudie zur EnergieSystemWende“, die vom Reiner Lemoine Institut (RLI) erarbeitet wurde, zeigt auf diesem Wege die systemischen Hemmnisse der Energiewende und mögliche Lösungsansätze auf. (Studie: EnergieSystemWende – Titel © Reiner Lemoine Stiftung) weiterlesen…

10-Punkte-Plan für Wiederbelebung des Windenergie-Ausbaus

Wirtschafts- und Umweltverbände legen gemeinsamen Plan für die Windenergie an Land vor

Die Wirtschaftsverbände BDEW, BWE, VDMA Power Systems und VKU sowie die Umweltschutzorganisationen Greenpeace, Germanwatch, WWF und DUH haben im Vorfeld des Windgipfels des BMWi am 05.09.2019 einen gemeinsamen 10-Punkte-Plan zur Windenergie vorgelegt. Hintergrund ist der drastische Einbruch und die Notwendigkeit eines verbindlichen Plans zur Wiederbelebung des Windenergieausbaus. weiterlesen…

Zwangshaft für bayerische Amtsträger?

Ausführliche Verhandlung am Europäischen Gerichtshof zur Durchsetzung geltenden Rechts im Freistaat Bayern

Im Zwangsvollstreckungsverfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen die Bayerische Staatsregierung (AZ: 22 C 18.1718) für die Saubere Luft in München hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 03.09.2019 über die Frage verhandelt, ob eine Zwangshaft gegenüber den für den Luftreinhalteplan München verantwortlichen Amtsträgern zulässig und notwendig ist. Vorangegangen war ein entsprechender Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) von November 2018. weiterlesen…