Tiefsee birgt Berg mikroplastischer Verunreinigungen

Welttag der Ozeane

In den tiefen Gewässern eines „sauberen“ Ozeans tauchten laut Scientific American viermal so viele Plastikpartikel auf wie an der Oberfläche des „Great Pacific Garbage Patch“. Unsere Ozeane sind die Messskala des Klimawandels, weltweit wichtigste Nahrungsquelle und Wirtschaftsraum der Zukunft. Heute (08.06.2017) begeht die Weltgemeinschaft den Tag des Meeres. An der tiefsten Stelle der Weltmeere haben Forscher kürzlich Plastik entdeckt. Für manche Korallenriffe könnte laut Experten jede Hilfe zu spät kommen. Die Situation der Meere ist dramatisch – obwohl kaum jemand sich der Faszination des offenen Wassers entziehen kann. Und obwohl immer mehr Menschen die Entwicklung mit Sorge beobachten. weiterlesen…

Klimasünder Lebensmittel

Diese sechs Lebensmittel sind am schlimmsten fürs Klima

Was hat unsere Ernährung mit Klimaschutz zu tun? Jede Menge: Bestimmte Lebensmittel sind beispielsweise wegen ihrer Herstellung ausgesprochen schlecht fürs Klima. Für die Ratgeber-Plattform Utopia stellt Luise Rau oekotest.de folgend die sechs klimaschädlichsten Lebensmittel vor und zeigt wie man seine Ernährung klimafreundlicher gestalten kann. weiterlesen…

Wütendes Wetter

Auf der Suche nach den Schuldigen für Hitzewellen, Hochwasser und Stürme

Hitze, wie wir sie aus fernen Urlaubsregionen kannten, sintflutartiger Starkregen, verheerende Stürme: Ist das schon Klimawandel – oder immer noch „nur“ Wetter? Die Physikerin Friederike Otto hat die Attribution Science mitentwickelt. Mittels dieser revolutionären Methode kann sie genau berechnen, wann der Klimawandel im Spiel ist. War eine Katastrophe wie Harvey menschengemacht? Ist eine Dürreperiode Folge der globalen Erwärmung oder nur ein heißer Sommer, wie es ihn schon immer gab? Friederike Ottos Buch „Wütendes Wetter“ ist im April 2019 bei Ullstein Buchverlage erschienen. weiterlesen…

„Zukünftigen Generationen intakten Planeten hinterlassen“

Stiftungen fordern Bundesregierung zu beschleunigtem Handeln beim Klimaschutz auf

Das Ziel, zukünftigen Generationen einen intakten Planeten zu hinterlassen, muss wieder Prinzip des politischen Handelns werden, forderte auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am 04.06.2019 in einem Klimaappell. Die Bundesregierung wird von großen deutschen Stiftungen aufgerufen, beschleunigt beim Klimaschutz zu handeln und die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umzusetzen. weiterlesen…

EU-Budget 2020: Klimawandel als Top-Priorität

EU bleibt dennoch unter selbstgestecktem Klimaziel

Die Europäische Kommission hat am 05.06.2019 einen Haushalt in Höhe von 168,3 Milliarden Euro für das kommende Jahr vorgeschlagen. Es ist der letzte Jahreshaushalt in der Budgetperiode 2014-2020. Mit ihm soll eine wettbewerbsfähigere europäische Wirtschaft aufgebaut sowie Solidarität und Sicherheit in der EU gefördert werden. Ein hoher Stellenwert wird auch dem Kampf gegen den Klimawandel eingeräumt: So sollen 21 Prozent des vorgeschlagenen Budgets für entsprechende Klimaschutzmaßnahmen aufgewendet werden, wie Antoine Germain für EURACTIV.com berichtete. Aus dem Englischen von Tim Steins. weiterlesen…

BDEW fordert CO2-Preis in allen Nicht-ETS-Bereichen für wirksamen Klimaschutz

BDEW-Präsidentin Wolff kündigt Gutachten über soziale Ausgewogenheit eines CO2-Preises an – Konzept zur Markteinführung von Power-to-Gas präsentiert – Altmaier mit Selbstlob für 3-Länder-Netzausbau-Erklärung

In der Debatte über die Einhaltung der Klimaziele hat sich BDEW-Präsidentin Marie-Luise Wolff am 05.06.2019 einer Medienmitteilung des Branchenverbandes zufolge für die zügige Einführung einer CO2-Bepreisung in allen Wirtschaftssektoren ausgesprochen, die nicht am europäischen Handel mit CO2-Zertifikaten teilnehmen. „Wir müssen dem Treibhausgas-Ausstoß insbesondere im Verkehrs- und Gebäudesektor einen Preis geben, damit hier schnellstmöglich signifikant höhere CO2-Einsparungen erzielt werden. Dies gehört zu den unverzichtbaren Voraussetzungen dafür, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht“, sagte Wolff zum Auftakt des BDEW-Kongresses 2019 in der STATION Berlin. weiterlesen…

E-Auto-Quote und bessere Ladeinfrastruktur fördern Elektromobilität wirksam und günstig

Greenpeace-Studie untersucht zehn politische Förderinstrumente

Eine feste E-Auto-Quote für Hersteller und ein dichtes Netz an Ladestationen beschleunigen den Umstieg auf klimafreundliche Elektroautos deutlich. Wirksamer ist lediglich ein verbindliches Enddatum für Diesel- und Benzinmotoren. Dies zeigt eine am 07.06.2019 veröffentlichte Studie des Berliner Umweltforschungsinstituts Ecologic im Auftrag von Greenpeace. Die Studie untersucht zehn schon heute in verschiedenen Ländern eingesetzte Förderinstrumente auf ihre Wirksamkeit. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) fördert E-Mobilität bislang hauptsächlich mit finanziellen Anreizen. Zum 1. Januar 2019 waren in Deutschland 83.200 E-Autos zugelassen – weniger als 0,2 Prozent aller Pkw. „Kaufprämien alleine sind teuer und bringen E-Autos nicht aus der Nische“, sagt Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan. „Andere Länder bringen den Umstieg auf klimafreundliche Autos viel schneller voran als Minister Scheuer.“ weiterlesen…

Erneuerbare müssen nicht mehr ausgebremst werden

Studie belegt: Ausbau der Erneuerbaren Energien kann durch Netzoptimierung beschleunigt werden

Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE hat die Studie gemeinsam mit weiteren Branchenorganisationen in Auftrag gegeben. „Neben den Vorteilen eines verstärkten Einsatzes von Freileitungsmonitoring und Phasenschiebertransformatoren zeigt die Analyse insbesondere, dass durch die Kombination dieser Techniken mit einem Online- Assistenzsystem zur Unterstützung der Netzbetriebsführung noch enorme Optimierungspotenziale zu heben sind“, so die Branchenorganisationen. weiterlesen…

„Wir müssen offensichtlich Neuland gestalten“

Aufruf zu Weitblick, Technologieoffenheit und Kooperation

von Matthias Grünig

Der Berliner IT-Fachmann Matthias Grünig nennt seinen Aufruf bescheiden einen „naiven Versuch“ – der studierte Physiker mahnt ultimativ politischen Nachholbedarf an: Es müsse viel mehr Geld in die Erforschung alternativer Treibstoffe investiert werden. Denn die fossilen Energien und die Umweltressourcen neigen sich dem Ende zu, die Weltbevölkerung wachse weiter, der Klimawandel bedrohe die globalen Lebensbedingungen, die ökonomische Ungleichheit der Kontinente und monopolistischen Machtgefüge festigten sich. weiterlesen…

Elektroautos können erst ab 2040 CO2-Emissionen deutlich senken

Studie zeigt: Umbau der Fahrzeugflotte ist dringlich, wirkt aber nur mit großem Zeitverzug

Die Vorstellung, Deutschland könnte im Wesentlichen mit Elektroautos seine Klimaschutzziele im Verkehrssektor realisieren, wird durch eine Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und der Uni Newcastle stark relativiert: Selbst in England, wo zwei wesentliche Rahmenbedingungen deutlich günstiger sind, kann die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte die verkehrsbedingten CO2-Emissionen für sich genommen bis 2030 kaum und bis 2040 nur um maximal 10 Prozent senken. weiterlesen…