„Wir bräuchten 1.300 Windkraftanlagen pro Jahr“

„Wir bräuchten etwa 1.300 Windkraftanlagen pro Jahr“

Fehlende Flächen, langsame Genehmigungsverfahren: Wenn die aktuelle Entwicklung bei der Windkraft so weitergehe, dann sei die Energiewende in Gefahr, sagte Patrick Graichen vom Thinktank Agora Energiewende im Deutschlandfunk. Die Zahl der neuen Windräder müsse deutlich steigen. – Patrick Graichen im Gespräch mit Niklas Potthoff – in der Sendereihe „Umwelt und Verbraucher“ des DLF vom 11.06.2019. weiterlesen…

EU-Kommission: Deutschland soll mehr in Klimaschutz investieren

Vor allem Luftqualität in Städten gebe Anlass zu „ernsthafter Sorge“

Deutschland muss in Sachen Klimaschutz mehr tun. In ihrer jüngsten Empfehlung fordert die EU-Kommission die Bundesregierung dazu auf, mehr umweltfreundliche Investitionen zu tätigen. „Um die Probleme bei Mobilität und Luftqualität in Angriff zu nehmen und den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel zu fördern, muss Deutschland mehr in die Verkehrsinfrastruktur und in saubere Mobilitätslösungen investieren“, teilte die Brüsseler Behörde in der vergangenen Woche mit. Joschua Katz hat für energiezukunft am 11.06.2019 die deutschen Probleme im Verkehrsbereich beleuchtet. weiterlesen…

Ethanol verringert Feinstaub

…und andere Gesundheitsrisiken aus dem Auspuff

Eine jüngst in der Zeitschrift „Science of the Total Environment“ veröffentlichte Studie hat festgestellt, dass Ethanolbeimischungen den aus dem Auspuff austretenden Feinstaub reduzieren, was wiederum die gesamten toxischen Emissionen senkt. Die Studie war von der Urban Air Initiative in Auftrag gegeben und von der University of California Riverside und der University of Wisconsin, Madison, durchgeführt worden. weiterlesen…

„Drawdown – Der Plan“

Es ist möglich, bis 2050 die Klimawende zu erreichen und die Erderwärmung zurückzudrehen

„Klimaerwärmung heißt, dass wir auf eine Zivilisationskrise unvorstellbaren Ausmaßes zusteuern. Und wir haben keinen Plan, wie wir das verhindern können. Oder doch? In „Drawdown – Der Plan“ beschreibt der britische Unternehmensberater und Publizist 100 existierende Ansätze zur Verringerung von klimaschädlichen Gasen, die das Klimaproblem lösen können, wenn man sie vernetzt. Verblüffendes wird dabei deutlich und eine gut begründete Hoffnung entsteht: Es ist möglich, bis 2050 die Klimawende zu erreichen und die Erderwärmung zurückzudrehen. weiterlesen…

Alle Verbraucher von EEG-Umlage befreien

dena-Chef Kuhlmann plädiert für CO2-Finanzreform

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), plädiert in einem Gastbeitrag im Handelsblatt für eine CO2-Finanzreform, die eine große Dynamik für Energiewende und Klimaschutz auslösen kann. Als Ausgangspunkt schlägt Kuhlmann die Befreiung aller Verbraucher von der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) vor, weil diese den Energieträger Strom im Vergleich zu fossilen Kraft- und Brennstoffen verteuert. Dadurch fehle es an Anreizen für die Nutzung von Strom aus Erneuerbaren Energien in allen Sektoren. weiterlesen…

Wie viel Gas geben wir?

Das BMWi über einen wichtiger werdenden Energieträger

Der Ausstieg aus der Kernenergie ist beschlossen, der Abschied von der Kohle eingeleitet. Die Energieversorgung der Zukunft soll klimafreundlich, sicher und bezahlbar sein. Doch welche Rolle spielen gasförmige Energieträger bei der Energiewende? Eine Darstellung des Bundeswirtschaftsministeriums. weiterlesen…

Diskussion um CO2-Preis geht weiter

Chef der Wirtschaftsweisen und „Union der Mitte“ dafür – SPD-Fraktions-Vize Miersch: „Nebelkerze“

Der Ökonom Christoph Schmidt, Leiter des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und Chef der Wirtschaftsweisen rät der Politik erneut dazu, den CO2-Ausstoß mit einem Preis zu versehen. Dies sei die kostengünstigste Methode, sagte Schmidt der Deutschen Presse-Agentur. Bereits am 01.12.2018 hatte er gemeinsam mit PIK-Direktor und MCC-Chef Ottmar Edenhofer diese Forderung aufgestellt – siehe: solarify.eu/deutsche-forscher-fordern-co2-steuer. weiterlesen…

Steuergutschriften statt Subventionen

Wenn EE-Förderung ausläuft, wäre ein CO2-Preis zwar besser, aber die Politik…

Da in den USA die Erneuerbare-Energien-Förderung Ende 2019 ausläuft, befürworten Experten Steuergutschriften, schreibt Benjamin Storrow von E&E News am 04.06.2019 auf Scientific American. Diese Gutschriften könnten für die gesamte kohlenstoffarme Stromerzeugung gelten. Denn die Förderung Erneuerbarer Energien war eine der wenigen Klimapolitiken, auf die sich Gesetzgeber konsequent geeinigt hatten. weiterlesen…

Neuer Halbleiter aus Kohlenstoffnitrid-Familie

Organische Elektronik: Neuer Halbleiter aus der Familie der Kohlenstoffnitride

Teams der Humboldt-Universität und am Helmholtz-Zentrum Berlin haben ein neues Material aus der Familie der Kohlenstoffnitride untersucht. Das Triazin-basierte graphitische Kohlenstoffnitrid (TGCN) ist ein Halbleiter, der sich gut für Anwendungen in der Optoelektronik eignen sollte. Die Struktur ist zweidimensional und erinnert an Graphen. Anders als beim Graphen ist die Leitfähigkeit jedoch senkrecht zu den Ebenen 65mal höher als in den Ebenen selbst. (Grafik: Die Illustration deutet im Hintergrund das Laserexperiment an und die Struktur des TGCN.- © C.Merschjann/HZB) weiterlesen…

Plastikatlas: Raus aus der Plastikkrise

BUND und Böll: „Umsteuern auf allen Ebenen, jetzt!“

Die Welt versinkt im Plastik. Plastik im Boden, im Wasser, in der Luft. Wir essen Plastik, tragen Plastik als Kleidung am Körper und cremen uns mit Mikroplastik in Kosmetik das Gesicht. Der am 06.06.2019 veröffentlichte „Plastikatlas“ der Heinrich-Böll-Stiftung und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) umreißt das Ausmaß der Plastikkrise und verdeutlicht: Die tatsächlichen Gründe für die Verschmutzung unserer Umwelt mit Plastik sind nicht ein Problem der Entsorgung oder der Verbraucher. Hauptursache sind insbesondere international agierende Unternehmen, die ihren Verantwortlichkeiten nicht nachkommen und stattdessen sogar eine Ausweitung der Plastikproduktion planen. weiterlesen…