„Katalog der Hoffnung“

Europäische Expertengruppe veröffentlicht richtungsweisenden Innovationsbericht

Nichtfossile Lösungen, etwa für kohlenstofffreie Technologien und emissionsneutrale Lebensstile, müssen im Mittelpunkt europäischer Investitionen in Forschung und Innovation stehen. Bisherige emissionsarme Lösungsansätze werden nur begrenzt dazu beitragen können, gefährliche Risiken der globalen Erwärmung rechtzeitig zu begrenzen, sagen unabhängige Experten. Im Gegensatz dazu könnten ehrgeizige Innovationsprogramme einen Wettlauf sauberer Technologien an die Spitze anstoßen und gleichzeitig Wohlstand sichernd die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Volkswirtschaften stärken. Der Expertenbericht des ‚High-Level Panel on Decarbonization Pathways‘ wurde am 28.11.2018 zusammen mit der Kommunikationsstrategie der Europäischen Kommission für langfristige Emissionsminderungen in der EU kurz vor dem UN-Klimagipfel COP24 veröffentlicht. weiterlesen…

Die Welt muss raus aus der Kohle – warum ist das so schwer?

NYT: „In Asien wird der Kampf um die Zukunft der Kohle geführt.“

Kohle hat das Industriezeitalter angetrieben und den Planeten an den Rand des katastrophalen Klimawandels geführt, schreibt Somini Sengupta, internationale Klimareporterin der New York Times am 24.11.2018 – Solarify empfiehlt die Lektüre des Textes – hier Ausschnitte. weiterlesen…

G20-Staaten brauchen Sofortprogramm für Klimaschutz im Verkehr

Verdrängen wird schmerzhaft und teuer

Um die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen ist laut einer am 30.11.2018 veröffentlichten Studie mit dem Titel „Towards Decarbonising Transport – A 2018 Stocktake on Sectoral Ambition in the G20” ein Sofortprogramm für den Transportsektor notwendig. Herausgeber der Analyse sind die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), das Renewable Energy Policy Network for the 21st Century (REN21) und der Berliner Think Tank Agora Verkehrswende. weiterlesen…

Neuordnung der Abgaben und Umlagen auf Strom, Wärme, Verkehr

Agora Energiewende: Für eine aufkommensneutrale, CO2-orientierte Reform

Bislang ist eine CO2-orientierte Reform der Abgaben und Umlagen auf Energie vor allem an einem gescheitert: der Angst der Politik vor einer (Medien-) Kampagne, die eine solche Reform diffamiert als unsoziale Steuererhöhung. Deswegen gehört ein „Wechsel-Fonds für die private Energiewende“ für besonders Betroffene zwingend zu einer solchen Reform. Aber am Schluss braucht jede grundlegende Änderung bestehender Strukturen vor allem eines: Mut und Überzeugungskraft auf Seiten der handelnden Akteure. In einer neuen Publikation strukturiert Agora Energiewende die Vorschläge und kondensiert sie auf kurzfristig umsetzbare Handlungsoptionen. weiterlesen…

Wettbewerbsfähigkeit als Schlüsselbaustein für ein nachhaltiges Energiesystem

Fraunhofer-Allianz Energie veröffentlicht Positionspapier mit Handlungsempfehlungen an die Politik

Im globalen Wettbewerb reicht das Kriterium Wirtschaftlichkeit alleine nicht mehr aus, um Relevanz und Potenziale zentraler Branchen, wie Energie, Verkehr und Kommunikation zu bewerten. Vor diesem Hintergrund veröffentlichte die Fraunhofer-Allianz Energie am 28.11.2018 ein Positionspapier mit dem Titel „Wettbewerbsfähigkeit als Schlüsselbaustein für ein nachhaltiges Energiesystem“. Die Experten von Europas größter Energieforschungsorganisation plädieren dafür, den Eckpfeiler „Wirtschaftlichkeit“ des energiepolitischen Dreiecks um die Aspekte „Technologiesouveränität“ und „Innovationskompetenz“ zu ergänzen und so die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas als Ziel mit in den Vordergrund zu stellen. weiterlesen…

Umfrage: Deutsche für schnellen Start in den Kohleausstieg

Kohleabbau hat in der Bevölkerung keinen Rückhalt mehr

Drei Viertel der Deutschen sind der Meinung, dass der Kohleausstieg schnell begonnen werden muss. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der NATURSTROM AG. 73 Prozent der befragten Personen stimmen zu, dass die zwölf ältesten Braunkohlekraftwerke bis zum Jahr 2020 aus Klimaschutzgründen stillzulegen sind. weiterlesen…

Klimawandel: Signale und Auswirkungen 2018 fortgesetzt

2018 viertwärmstes Jahr

Das gerade zu Ende gehende Jahr erreichte die vierthöchste weltweite Durchschnittstemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts. Damit hat sich der langfristige Erwärmungstrend 2018 fortgesetzt. Der vorläufige Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ist alarmierend. Wie die WMO mitteilte, fielen die 20 wärmsten Jahre in die vergangenen 22, die vier heißesten in die letzten vier Jahre, so die WMO. Auch die Aussichten für 2019 seien nicht gut. weiterlesen…

Klima-Allianz Deutschland veröffentlicht Forderungen

„Wann, wenn nicht jetzt“ – Maßnahmen-Katalog Klimaschutz 2030 der deutschen Zivilgesellschaft

Mehr als sechzig Organisationen aus der Zivilgesellschaft, aus Kirchen, Unternehmen, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen haben ein umfassendes Forderungspapier erarbeitet, in dem die notwendigen Maßnahmen in allen klimapolitischen Handlungsfeldern – im Verkehrs- und Energiesektor und in der Landwirtschaft – beschrieben werden, damit Deutschland sein Klimaziel 2030 erreicht. Zentrale Forderungen an die Adresse der Bundesregierung sind: Der baldige Kohleausstieg, die schnelle Umsetzung der Verkehrs- und Agrarwende sowie ein ambitionierter CO2-Preis. weiterlesen…

„Bis 2030 ein Drittel des weltweiten Batterie-Bedarfs decken“

Wie die Speicherfertigung nach Deutschland kommen soll

Soeben ist das Batterie-Produktions-Konsortium TerraE abgewickelt worden (siehe: solarify.eu/terrae-wird-abgewickelt), da kündigt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier unverdrossen neue Batterie-Aktivitäten an. Er rechnet ab 2021 mit dem Start einer Batteriezellproduktion in Deutschland. “Die Produktion soll so schnell wie möglich erfolgen”, kündigte er am 13.11.2018 in Berlin an. Der CDU-Politiker erwartet dass sich um den Jahreswechsel 2018/19 neue Konsortien für Batteriezellfertigung bilden, die sein Haus mit insgesamt rund einer Milliarde Euro unterstützen will. Frédéric Simon hat am 14.11.2018 auf EURACTIV.com (mit rtr) (übersetzt von Tim Steins) die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt. weiterlesen…

Koalition einig: PV-Kürzungen verschoben und verringert

Kompromiss beim Energiesammelgesetz

„Offenbar haben sich die Koalitionsfraktionen auf einen Kompromiss beim Energiesammelgesetz geeinigt“, schreibt am im pv magazine. Die geplanten Sonderkürzungen für PV-Dachanlagen ab 40 Kilowatt Leistung um 20 Prozent zum Jahreswechsel werden nun wohl doch etwas später erfolgen und nicht so stark ausfallen. Darauf sollen sich die Vertreter von Union und SPD verständigt haben. weiterlesen…