Qualität der Stromversorgung 2016 weiterhin auf hohem Niveau

Homann: „Deutsche Stromversorgung sehr zuverlässig“

Auch im Jahr 2016 blieb die Zuverlässigkeit der Stromversorgung weiterhin sehr hoch. Die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher lag im Jahr 2016 bei 12,80 Minuten. Das teilte die Bundesnetzagentur am 11.09.2017 mit. „Die Stromversorgungsqualität in Deutschland ist seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Ursache für den geringen Anstieg ist diesmal ein leicht erhöhter Zuwachs an Versorgungsunterbrechungen in der Mittelspannungsebene. Dagegen hat die Energiewende mit einer zunehmend dezentralen Erzeugung von Strom keine negativen Auswirkungen“, so Homann weiter. weiterlesen…

Studie: Ende des Verbrennungsmotors notwendig

IAA-Eröffnung: Greenpeace-Aktivisten demonstrieren gegen klimaschädliche Modelle der Autohersteller

Mit einem schräg im Boden steckenden Volkswagen samt qualmendem Auspuff demonstrierten zehn Greenpeace-Aktivisten vor der am 14.09.2017 beginnenden Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt gegen die Modellpolitik der Autoindustrie, die Klima und Gesundheit gefährdet, wie es in der Greenpeace-Pressemitteilung vom gleichen Tag heißt. Die Umweltschützer forderten mit einem Banner „Mit Öl keine Zukunft“ eine Verkehrswende hin zu sauberen, leichteren und gemeinsam genutzten E-Autos. weiterlesen…

BSW-Merkblatt: Erfolgreich auf Solarwärme umsteigen

Mit Solarwärme unabhängig, kostengünstig und klimafreundlich heizen

In Deutschland haben sich bereits über zwei Millionen Haushalte für die Errichtung einer Solarwärmeanlage entschieden und jedes Jahr kommen rund 100.000 Haushalte dazu. Sie heizen in der Regel preiswerter, unabhängiger und klimafreundlicher als Haushalte, die lediglich auf Öl oder Gas setzen. Der Einbau einer Solarheizung wird vom Staat mit mehreren tausend Euro gefördert. Was man beim Umstieg auf eine Sonnenheizung beachten sollte und welche Fragen dabei zu klären sind, hat der Bundesverband Solarwirtschaft in einem kostenlosen Merkblatt zusammengefasst. weiterlesen…

Freie Fahrt für Test mit abgasfreien Lkw

BMUB fördert Pilotprojekt für Oberleitungs-Lkw auf der B 462 in Baden-Württemberg mit 16,8 Mio Euro

In Baden-Württemberg entsteht bis Ende 2019 eine Teststrecke für schwere Lkw mit elektrischem Antrieb. Mit rund 16,8 Millionen Euro fördert das BMUB das Pilotprojekt auf zwei Teilstücken der Bundesstraße 462 im Murgtal zwischen Gernsbach-Obertsrot und Kuppenheim in beiden Richtungen mit einer Gesamtlänge der Elektrifizierung von etwa sechs Kilometern in beiden Fahrtrichtungen. Laut gemeinsamer Pressemitteilung des BMUB und des Verkehrsministerium Baden-Württemberg überreichte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 11.09.2017 in Kuppenheim (Kreis Rastatt) dem Landesverkehrsminister Winfried Hermann den Förderbescheid. weiterlesen…

BSW zu industriell-solarer Prozesswärme

Neue interaktive Weltkarte zeigt Vorteile und Steigerung bei Turnkey-Anbietern

Immer mehr Betriebe nutzen solare Wärme, um Energiekosten zu reduzieren und ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Allein von 2012 bis 2016 hat sich weltweit die Zahl der Solarthermieanlagen zur Erzeugung von Prozesswärme von 120 auf 500 mehr als vervierfacht. Die Mehrheit kommt in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, dem Maschinenbau und in der Textilbranche zum Einsatz. Das teilte das zur deutschen internationalen Klimainitiative (IKI) zählende Projekt „Solar Payback“ am 07.09.2017 in Berlin mit. weiterlesen…

Düngen mit Wind

Mit überschüssigem Windstrom Luftstickstoff in Düngemittel umwandeln?

Ja, lautet die Antwort des EU-Pilotprojekts MAPSYN – auch dank des EcoTrainers von Evonik. Bis 2050 werden 80 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus Windkraft und anderen erneuerbaren Quellen stammen, so der Wille der Bundesregierung. Eine Schwierigkeit: Das wetterabhängige Stromangebot muss zu jedem Zeitpunkt mit der ebenfalls schwankenden Stromnachfrage in Einklang gebracht werden. weiterlesen…

„Irma“ und Co.: Weckruf für entschiedene Klimapolitik

Germanwatch-Kritik: Parteien verschweigen drängende Herausforderungen wie Klimaziele, Kohleausstieg, Verkehrswende

Als „Weckruf für entschiedene Klimapolitik“ bezeichnet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Hurrikane von zum Teil nie gesehener Zerstörungskraft und die verheerenden Monsunregenfälle in Südasien mit mehr als 2000 Toten. Greenpeace-Energie-Experte Karsten Smid: „Das ist erst der Anfang!“ weiterlesen…

„Hören wir auf, als Wissenschaftler einander zu bekriegen!“

Fachtagung „Science2Power – Welche Forschung benötigen wir für die Energiewende?“

Damit die Energiewende gelingen kann, müssen mehrere Schwierigkeiten überwunden werden: Wie funktioniert der Ausstieg aus der Kohleverstromung? – Wie geht es von der Strom- zur Verkehrs- und Wärmewende? – Warum Sektorkopplung und Prosuming? – Wie breite Akzeptanzsicherung durch umfassende Partizipation möglichst vieler Bevölkerungsgruppen erreichen? – Und: Gefährdung der Akteursvielfalt. Die Forschung kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Welchen leistet sie zurzeit? Wie kann sie z.B. die Energie- und Mobilitätswende unterstützen? Was erwarten oder erhoffen sich Politik und Industrie in diesem Zusammenhang von ihr? Dazu hatte am 08.09.2017 der Leibniz-Forschungsverbund Energiewende zu einer Fachkonferenz unter dem Thema: „Science2Power – Welche Forschung benötigen wir für die Energiewende?“ eingeladen. weiterlesen…

Wirbelstürme Harvey und Irma verschlimmern Situation

Greenpeace: Wetterextreme durch Klimaerhitzung vertreiben weltweit Millionen Menschen

Jedes Jahr werden bereits jetzt durchschnittlich 21 Millionen Menschen durch klimabedingte Wetterkatastrophen vertrieben und der Wirbelsturm „Irma“ wird die Zahl der durch Wetterextreme vertriebenen Menschen weiter erhöhen. Das belegt eine Studie der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace, die im Mai dieses Jahres veröffentlicht wurde (Siehe auch: solarify.eu/jaehrlich-215-mio-klima-und-umweltfluechtlinge). weiterlesen…

Droht der Blockchain-Crash?

Bitcoin-Blase wächst

Jeder kennt die suggestiv- alarmierenden Reklame-Fragen im Internet „Wann platzt der Euro? Schützen Sie sich!“ oder „Der Euro-Crash kommt bestimmt“. Seit Jahren prophezeien die Katastrophen-Gewinnler (denn nur sie gewinnen von den angebotenen „Lösungen“) den Euro-Exitus aufs Neue und mit wachsender Sicherheit – bisher vergeblich. Etwas Ähnliches könnte der Blockchain bevorstehen. Um das noch blutjunge Datentausch-, Abrechnungs- und Bezahlsystem hat sich ein bemerkenswerter Hype entwickelt. In der Tat birgt die Blockchain enormes Potenzial – ihr drohen aber auch hohe Risiken. Sie beruht auf Kryptowährungen wie Bitcoin, für die sich die Anzeichen eines bevorstehenden Crashs mehren – wie Carsten Kloth auf bizzenergy schreibt. Solarify dokumentiert den Beitrag mit freundlicher Genehmigung. weiterlesen…