Ozonloch auf Rückzug

Staatengemeinschaft nicht machtlos gegen globale Umweltveränderungen

Am 16.09.2017 jährt sich zum 30. Mal der Abschluss des Montrealer Abkommens zum Schutz der Ozonschicht. Es steht wie kaum eine andere völkerrechtliche Vereinbarung dafür, dass die Staatengemeinschaft in der Lage ist, auf globale Umweltveränderungen entschlossen und erfolgreich zu reagieren. Denn in den drei Jahrzehnten seit seinem Inkrafttreten hat sich die lebenswichtige Ozonschicht um den Globus deutlich erholt, teilte das BMUB am 15.09.2017 per Pressemeldung Nr. 308/17 mit. weiterlesen…

Schmutzige und kriminelle IAA- Bilanz

DUH: Nach zwei Jahren Dieselgate und zehn Jahren Abgasbetrug präsentieren Autokonzerne vor allem schmutzige Diesel-SUVs – BUND sucht vergeblich saubere Diesel auf IAA – Greenpeace mit Husten-Performance für Bundeskanzlerin

Mit einem 15 Meter langen Diesel-Pkw Modell und dem Slogan „Diesel-Abgase töten“ demonstrierte die Deutsche Umwelthilfe am 14.09.2017 am Haupteingang der IAA für „Saubere Luft in unseren Städten“ und ehrliche Spritverbrauchsangaben. Einer Recherche des BUND zufolge sind die „von den Autoherstellern vielbeschworenen Diesel der neuesten Abgasnorm Euro 6d auf der diesjährigen IAA nicht präsent“. 100 Greenpeace-Aktivisten demonstrierten mit einer Performance beim Rundgang von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf der IAA für den Schutz vor gesundheitsschädlichen Dieselabgasen: In Patientenkitteln und mit blau gefärbten Lippen formierten sich die Umweltschützer zunächst schweigend, dann hustend in einer Messehalle. weiterlesen…

E-Mobilität kritisch gesehen

Ist das Tesla Modell 3 wirklich unser Weg in eine nachhaltige Zukunft?

Mit freundlicher Genehmigung von and , Energiewende-Team

Autohersteller sollten die Nachrichten dieses Monats anschauen – und die Nachrichten, die noch kommen werden – und diese als Aufruf zum Handeln für eine kühnere Verkehrsvision verstehen. Traditionelle Motoren sind Auslaufmodelle, aber es reicht nicht, Benzin einfach durch Strom zu ersetzen. Eliot Metzger und Alyssa Fischer erläutern. weiterlesen…

Wie weiter mit der Energiewende?


Wahlprüfsteine der ENERGIETAGE

Zwischen Kontinuität und radikaler Neuorientierung, zwischen staatlicher Regulierung und marktliberaler Steuerung – so lässt sich die Spannbreite der Antworten auf die Wahlprüfsteine zur Energiewende in Deutschland beschreiben, die den im Bundestag aktuell vertretenen Fraktionen sowie den beiden Parteien mit realistischer Einzugswahrscheinlichkeit zugestellt wurden, wie die Presseabteilung der Berliner Energietage am 13.09.2017 mitteilte. weiterlesen…

Batteriespeicher-Marktübersicht 2017


Über 340 Systeme von mehr als 29 Anbietern – Frei zugängliche Übersicht ist aktualisiert

Mittlerweile sind in Deutschland rund 60.000 Solarstromspeicher in Betrieb. Fast jede zweite neue Photovoltaikanlage wird in Verbindung mit einem Speichersystem installiert. Die Nachfrage steigt weiter – nicht zuletzt aufgrund der sinkenden Preise. Bei den heute bereits mehr als 1,5 Millionen installierten PV-Anlagen ist das vorhandene Potenzial noch groß. Die C.A.R.M.E.N.-Marktübersicht Battariespeicher bietet den Endkunden, als auch den Herstellern eine transparente Informationsquelle über die derzeit am Markt verfügbaren Speichersysteme und deren Eigenschaften und Kennzahlen. weiterlesen…

Futurium – Schlüssel für die Zukunft


Niedrigst-Energiehaus nach Gold-Standard

Der Neubau des Futuriums neben dem BMBF im Zentrum Berlins ist nach einer berlin-unüblichen Bauzeit von 27 Monaten abgeschlossen. Am 13.09.2017 übergab die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Anwesenheit von Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka das fertig gestellte Gebäude an das vormaligen Hauses der Zukunft. Der Bau entspricht mit dem Goldstandard modernsten Nachhaltigkeitskriterien eines Niedrigst-Energiehauses entsprechen: Die genutzte Energie soll ausschließlich aus regenerativen Quellen kommen. weiterlesen…

Höchste Eisenbahn für Verkehrswende


„Bahnstrecken-GAU“ bei Rastatt: Germanwatch fordert von nächster Bundesregierung Masterplan für Verkehr

Die Unterbrechung der wichtigsten Nord-Süd-Schienenverbindung in Deutschland und ihre gravierenden Folgen für den Personen- und Güterverkehr sind auch Ergebnis einer seit Jahrzehnten verfehlten Verkehrspolitik, urteilt die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Ein an zukunftsfähiger Mobilität und den Klimazielen für 2030 und 2050 auszurichtender Masterplan Verkehrswende sollte daher zu den ersten Großprojekten der neuen Bundesregierung nach der Wahl gehören. Der Masterplan müsste nach Ansicht von Germanwatch einen klaren Schwerpunkt auf die Stärkung des Güter- und Personenverkehrs auf der Schiene legen. weiterlesen…

Elektromobilität: Einstieg in die Verkehrswende


Öko-Instituts: Faktencheck Elektromobilität

Sind Elektroautos geeignet, die verkehrsbedingten Umweltprobleme zu lösen? Wieviel Strom wird für Elektromobilität in Zukunft benötigt? Sind ausreichend Rohstoffe für Elektromotoren verfügbar? Wo steht Deutschland im internationalen Vergleich und was bedeutet dies für die Zukunft der Automobilindustrie?
Diese und andere häufig gestellten Fragen beantwortet das Expertenteam des Öko-Instituts Freiburg im Hintergrundpapier „Faktencheck Elektromobilität“. weiterlesen…

NABU: Studie belegt geringes Interesse der Automobilindustrie an E-Autos

Miller: Hersteller verfehlen selbstgesteckte Ausbauziele. Bundesregierung muss verbindliche Quote für Elektroautos einführen

Anlässlich der Eröffnung der IAA in Frankfurt am Main kritisiert der NABU die halbherzige Produktpolitik der Pkw-Hersteller im Bereich der alternativen Antriebe. Laut einer Anfang September veröffentlichten Studie von Transport & Environment (T&E), dem Partnerverband des NABU in Brüssel, fehle es allen Versprechen der Autoindustrie zum Trotz an einer vielfältigen Modellauswahl von Elektroautos, so der NABU in einer Pressemitteilung vom 11.09.2017. weiterlesen…

Regierung will neues CO2-Testverfahren

Untersuchungsdesign nicht zugunsten der Autoschmiede, sondern „entsprechend den gesetzlichen Regelungen“

Wie der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 11.09.2017 meldete, will sich die Bundesregierung auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass nicht nur für NOx-, sondern auch für CO2-Messungen ein Testverfahren entwickelt wird, das die Emissionen im realen Fahrtbetrieb misst (die bisher laut Regierung „nicht Inhalt der europäischen Typgenehmigungsvorschriften“ sind). Das geht aus ihrer Antwort (18/13450) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/13170) hervor. weiterlesen…