Keiner will’s gewesen sein

Dieselaffäre „Wohl nur Pressemitteilungen der Autolobby gelesen“

Diesel-Auspuff - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyEmpörung in der Opposition über den Abgasbericht: Die große Koalition will sich im Untersuchungsausschuss freisprechen, monieren Grüne und Linke, wie Markus Balser am 04.05.2017 in der Süddeutschen Zeitung schreibt. Die Grünen werfen der Regierungskoalition vor, sich mit dem Bericht reinwaschen zu wollen: „Das ist ein Dokument großkoalitionärer Bewusstseinsstörung“.
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22,6 Milliarden teurer Skandal

VW duckt sich weiter weg – VW-Boss beharrt auf Diesel – Aktionäre mucken auf

Die Aufarbeitung ihrer millionenfachen Abgasmanipulation habe die Volkswagen AG bisher an die 22,6 Milliarden Euro gekostet, schrieb Jan Schwartz in einem auf verschiedenen Finanz-Portalen (wie etwa finanzen.net am 10.05.2017) veröffentlichten Reuters-Bericht. Diese finanziellen Lasten hätten die Wolfsburger zwar weitgehend im Griff, aber bei Investoren, Aktionären und Kunden stehe der Autokonzern nach wie vor in schlechtem Licht. weiterlesen…

Haushalte stabilisieren das Stromnetz

TenneT und sonnen vernetzen erstmals Stromspeicher mit Blockchain-Technologie

Hochspannungsmasten und Windenergie bei Nauen, Brbg. - Foto © Dieter Fichtner, Agentur Zukunft für SolarifyHaushalte werden in Zukunft selbst zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen können und so helfen, die erneuerbaren Energien besser zu integrieren. Ein entsprechendes Pilotprojekt, das dezentrale Batteriespeicher über eine Blockchain-Lösung in das Energieversorgungssystem einbindet, stellten der Übertragungsnetzbetreiber TenneT und das Unternehmen sonnen am 02.05.2017 vor. Die Blockchain-Lösung wurde von IBM entwickelt. In dem Pilotprojekt nutzt TenneT einen Pool von Heimspeichern, den sonnen dafür bereitstellt. weiterlesen…

Dezentralität prägendes Strukturmerkmal des Energiesystems

Agora Energiewende veröffentlicht grundlegende Analyse zur Dezentralitätsdebatte und formuliert Thesen zu Ordnungsrahmen

„Dezentralität entwickelt sich mit der Energiewende zu einem dauerhaft prägenden Strukturmerkmal des Energiesystems. Schlüsseltechnologien der Energiewende (vor allem Wind, Solar, Batteriespeicher, Digitalisierung) sowie in der Gesellschaft verankerte politische, ökonomische und soziale Präferenzen für Eigenversorgung und Regionalität treiben das Strom- und Energiesystem in Richtung dezentralere Strukturen. Diese Entwicklung kann nicht mehr mit dem bisherigen Konzept einer ausschließlich zentralen Steuerung verbunden mit immer mehr Netzausbau beantwortet werden, sagt Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende, anlässlich der Vorstellung der Agora-Analyse „Energiewende und Dezentralität – Zu den Grundlagen einer politisierten Debatte“.
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Solarenergie statt Braunkohle: Greenpeace Energy fördert Strukturwandel mit neuem Stromtarif

Sozialverträglicher Strukturwandel durch Ausbau von Wind- und Solarenergie bis 2030 möglich – Solarstrom-plus-Kunden zahlen Fördercent für Bau neuer Solaranlagen in Tagebaurevieren

Der Ausbau erneuerbarer Energien bietet ausreichendes Potenzial, um die Braunkohlearbeitsplätze in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen bis 2030 vollständig zu ersetzen. Dies belegt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), die im Auftrag von Greenpeace Energy eG erstellt wurde, wie die Energie-Genossenschaft am 09.05.2017 mitteilt. weiterlesen…

Grüne Länderminister fordern Kohleausstieg

Minister Remmel: „Zehn schmutzige Kohlekraftwerke in NRW müssen vom Netz“

In der „Düsseldorfer Erklärung“ haben am 29.04.2017 vier grüne Länderminister aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW die Forderung nach einem Kohleausstiegsgesetz untermauert, das die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen für einen verlässlichen Ausstieg aus der Kohleverstromung schafft, wie der Pressemitteilung des NRW-Umweltministeriums am Tag der Unterzeichnung zu entnehmen ist: weiterlesen…

„Stromautobahn“-Ausbau kommt langsam voran

Bundesnetzagentur legt Bericht 2016 vor

Erst etwa 850 Kilometer Stromtrassen sind fertig – von etwa 7.700 km Höchstspannungsleitungen, die mit hoher Priorität gebaut werden müssen. Das ist die Kernaussage des Berichts, den Bundesnetzagentur-Chef Jochen Homann am 08.05.2017 in Bonn vorlegte. Der Erfolg der Energiewende hängt aber nach Meinung mancher Experten entscheidend davon ab, ob rechtzeitig genügend Überlandleitungen zur Verfügung stehen, die den (Wind-)Strom vom Norden in den Süden Deutschlands liefern (wo 2022 die letzten AKW endgültig abgeschaltet werden). Obwohl der Bau drei Jahre hinterher hinkt, zeigt sich Netzagentur-Chef Jochen Homann relativ zufrieden. weiterlesen…

Solarwirtschaft optimisitisch

Photovoltaik-Zubau Deutschland 2014 – 2017

Die Stimmung in der deutschen Solarbranche ist so gut wie seit langem nicht mehr. Nach Jahren eines schrumpfenden Marktes geht man für 2017 wieder von einem deutlichen Wachstum aus. Das zeigt der aktuelle Photovoltaik-Geschäftsklimaindex des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) – wie Peter Knuth am 05.05.2017 im enerix-Blog schreibt. weiterlesen…

Schweizer Energiewende lohnt

Studie: Kosten und weitere Auswirkungen energiepolitischer Szenarien

Die Studie „Kosten und weitere Auswirkungen energiepolitischer Szenarien“, erstellt von econcept, macht Aussagen zu den Auswirkungen einer konsequenten Energiewende im Vergleich zur Fortsetzung der aktuellen schweizer Energiepolitik. Die SES zieht ein klares Fazit: Die Energiewende lohnt sich für die Schweiz. In der SES-Pressemitteilung vom 07.05.2017 analysiert Florian Brunner, SES-Projektleiter Fossile Energien & Klima,die econcept-Studie. (Foto: – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…

Paris-Abkommen wird umgesetzt – ob mit oder ohne Trump

Zwischenverhandlungen in Bonn werden überschattet von US-Debatte um Ausstieg aus Paris: Germanwatch drängt auf zügige Fortschritte für Umsetzung des Abkommens

Am 08.05.2017 beginnen in Bonn die zweiwöchigen Zwischenverhandlungen zur Vorbereitung des kommenden UN-Klimagipfels. Derzeit hält es Germanwatch für eine sehr realistische Möglichkeit, dass US-Präsident Trump bald – möglicherweise schon während dieser Klimaverhandlungsrunde – den Ausstieg der US-Regierung aus dem Pariser Klimaabkommen verkünden könnte. In der Pressemitteilung 13820 vom 04.05.2017 heißt es weiter: Vor diesem Hintergrund fordere Germanwatch von den in Bonn versammelten Vertretern der anderen Regierungen klare Signale, dass sie das Pariser Klimaabkommen zügig umsetzen wollen. weiterlesen…