PV-Batterie-Speicherprogramm geht doch weiter

Gabriel hat „Vorschlag entwickelt“

Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel bestätigte in seiner Haushaltsrede am 26.11.2015, „…dass das Batteriespeicherprogramm für Photovoltaikanlagen fortgesetzt wird. Deswegen haben wir dazu einen Vorschlag entwickelt.“ Solar- und Speicherwirtschaft begrüßten die Entscheidung. Denn in jüngster Vergangenheit seien in Deutschland ein neuer Industriezweig aufgebaut und technische Maßstäbe gesetzt worden. Die staatliche Förderung habe das Siebenfache an privaten Investitionen ausgelöst. weiterlesen…

Wertstoffgesetz wertlos

DUH und BDE dagegen: Wertstoffgesetz trägt nicht zur Abfallvermeidung und zum Mehrwegschutz bei

Der Gesetzentwurf setzt die Abfallhierarchie nicht um und liefert keine Impulse zur Förderung von Mehrwegverpackungen. Die „Allianz für Mehrweg“ fordert klare Kennzeichnungsregelung für Getränkeverpackungen und eine Lenkungsabgabe auf Einwegflaschen und Dosen. Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) lehnt den vorgelegten Arbeitsentwurf für ein Wertstoffgesetz in seinen Kernpunkten ebenfalls ab. weiterlesen…

3. Monitoring-Bericht Energiewende in BW

ZSW legt Studie zu Versorgungssicherheit und Effizienz vor

Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) am 12.11.2015 den dritten Bericht „Monitoring der Energiewende in Baden-Württemberg“ vorgelegt. Neben dem Thema Versorgungssicherheit befasst sich die diesjährige Studie erstmals auch intensiv mit dem Thema Energieeffizienz. weiterlesen…

Ölpreis und Energiewende im Wechselspiel

Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zur Preisentwicklung fossiler Brennstoffe

Die Internationale Energieagentur rechnet laut ihrem am 11.11.2015 in Berlin vorgestellten World Energy Outlook 2015 für 2020 mit einem Ölpreis von rund 80 US-Dollar pro Barrel. Welche Annahmen darüber hinaus andere wissenschaftliche Szenarien zur langfristigen Entwicklung des Ölpreises treffen, beschreibt eine am 11.11.2015 veröffentlichte Meta-Analyse der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

VW-Skandal: Grüne fragen nach NO2-Belastung

Fast 400.000 Menschen in Deutschland betroffen

2012 litten in Deutschland 382.213 Menschen unter übermäßiger NO2-Belastung, wie aus einer Antwort der Bundesregierung (18/6530) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/6398) im Zusammenhang mit der durch die Abgasmanipulationen von VW verursachten erhöhten NO2-Belastung hervorgeht. Allerdings wendeten die Länder unterschiedliche Methoden an, das führe zu „deutlichen Unterschieden bei der Darstellung der Anzahl der betroffenen Menschen in den Städten und Ballungsräumen“. weiterlesen…

Folgen energetischer Modernisierung

Kleine Anfrage der Linken – 55.000 neue Wärmeliefer-Contracting-Verträge für 2013

Der Bundesregierung liegt zwar keine Statistik der abgeschlossenen Verträge über gewerbliche Wärmelieferung bei Mietverhältnissen vor. Für Deutschland ergeben sich aber nach Schätzung von Verbänden rund 55.000 neue Wärmeliefer-Contracting-Verträge in der gesamten Wohnungswirtschaft für das Jahr 2013. Die Bundesregierung sieht weiter keinen Anlass, die Praxistauglichkeit der Anwendung von Pauschalwerten im Rahmen der energetischen Gebäudesanierung zu überprüfen. Dies geht aus einer Antwort (18/6264) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/6018) zu den Folgen des Mietrechtsänderungsgesetzes hervor. Solarify dokumentiert die Antwort, soweit Fragen und Antworten für das Thema Energieeffizienz relevant sind. weiterlesen…

Verbraucherinteressen und nachhaltiger Konsum

Nachhaltiger Konsum in Deutschland – fair, ökologisch, gemeinschaftlich verantwortlich – eine Tagung in Berlin

„Um die Verbraucher besser zu informieren und die Entwicklung nachhaltiger Konsummuster zu fördern“, erarbeitet die Bundesregierung nach eigener Aussage unter der Federführung von BMUB und BMJV derzeit ressortübergreifend ein „Nationales Programm für Nachhaltigen Konsum“. Deshalb luden beide Ministerien am 05.11.2015 Stakeholder und interessierte Öffentlichkeit zu einer Konferenz nach Berlin ein. weiterlesen…

Vattenfall wirft Greenpeace raus

Bieterverfahren für Braunkohlesparte

Minus zwei Milliarden Euro ist das Braunkohlegeschäft von Vattenfall laut Greenpeace wert. Also dachten sich die Umweltschützer, die Sparte zu übernehmen und dazu noch Geld als Mitgift einzusacken. Doch die Schweden machen nicht mit. Und sprechen von einem „PR-Gag“. Folglich ist Greenpeace aus dem Bieterverfahren für die deutsche Vattenfall-Braunkohle ausgeschlossen worden. Die mit dem Verkauf beauftragte US-Bank Citigroup habe dies damit begründet, dass Greenpeace nicht wirklich beabsichtige, als Bieter aufzutreten. Ähnlich äußerte sich ein Vattenfall-Sprecher, berichtet der ARD-Korrespondent in Stockholm, Carsten Vick: Bei dem Konzern hieß es, man habe das Angebot „nie wirklich ernst genommen und eher als einen PR-Gag angesehen“. weiterlesen…

150 GW Solarleistung in Deutschland möglich

Drastischer Preisverfall bei PV-Anlagen und Batteriesystemen erfordert Umdenken in Energiepolitik und -wirtschaft

Das deutsche Stromsystem wird auch mit viermal so viel Solarstromanlagen wie derzeit ohne größere Probleme zurechtkommen – wenn diese Anlagen durch Stromspeicher ergänzt werden. Da die Preise sowohl von Solarstromanlagen als auch von Batterie-Systemen aller Voraussicht nach weiterhin stark fallen werden, sollten sich Energiepolitik und -wirtschaft auf ein Szenario mit hohen Mengen von Solarstrom-Speichersystemen vorbereiten, rät Agora Energiewende in einem aktuellen Hintergrundpapier. weiterlesen…

Lichtblick: Deutschland vor Batteriespeicher-Boom

 Neuer digitaler Energiemarkt

Deutschlands Bürger haben die Energiewende in ihre Zukunftsplanung integriert. Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) hält es für wahrscheinlich, dass 2030 in der Immobilie, in der er wohnt, ein Teil des benötigten Stromes selbst erzeugt wird. Fast genauso viele (31 Prozent) glauben, dass der vor Ort erzeugte Strom dann in einer Batterie gespeichert wird. 28 Prozent können sich sogar vorstellen, dass dieser Strom im Rahmen eines virtuellen Kraftwerks gehandelt werden könnte. Dies geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage unter 2000 Bundesbürgern im Auftrag der Energiewende-Partner WWF und LichtBlick hervor. weiterlesen…