Greenpeace: „RWE-Schmitz sabotiert Kohlekompromiss“ – Entwurf für Kohleausstiegsgesetz

RWE robbt sich an Hambacher Forst heran

Im Rahmen der RWE-Hauptversammlung hat Vorstandschef Rolf Martin Schmitz eine Neuausrichtung hin zu erneuerbaren Energien angekündigt. „Sauberen und sicheren Strom zu erzeugen – dieses Ziel treibt uns an“, sagte der Manager. „Wir wollen der Wachstumsmotor für die Energiewelt von morgen sein“. Er versprach, mit Milliardeninvestitionen das Ökostrom-Geschäft auszubauen. RWE stehe zu den nationalen und europäischen Klimaschutzzielen. „Wir werden nicht mehr in neue Kohlekraftwerke investieren.“ Aktuelle Luftaufnahmen von Greenpeace zeigen aber laut einer Medienmitteilung (Mailzusendung) von Greenpeace hingegen, dass die RWE-Schaufelbagger in den vergangenen Monaten immer näher an den Hambacher Wald heran graben. weiterlesen…

Greenpeace Energy will RWE Rhein-Braunkohle abkaufen

Übernahmevorschlag für Kraftwerke und Tagebaue – bis 2025 stilllegen und durch Erneuerbare ersetzen

In einer Pressekonferenz am teilte Greenpeace Energy in Berlin mit, man wolle die Braunkohle-Tagebaue und -Kraftwerke des RWE-Konzerns im Rheinischen Revier ab 2020 stufenweise übernehmen und bis 2025 stilllegen. Im Gegenzug sollen auf den ehemaligen Tagebauflächen Windkraft- und Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 8,2 Gigawatt entstehen. (Foto: Kohlekraftwerk Niederaußem, RWE – © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…

Greenpeace: Industrie-Lobby will strengere EU-Klimaziele torpedieren

Internes Papier skizziert Blockadestrategie von Business Europe

Der europäische Industrie-Lobby-Verband Business Europe, zu dem auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gehört, wolle sich laut Greenpeace einem strengeren EU-Klimaziel widersetzen. In einem internen Papier vom 13.09.2018, das Greenpeace zugespielt worden sei, schlage Business Europe seinen Mitgliedern unterschiedliche Strategien vor, wie eine von der EU-Kommission diskutierte Anhebung des Klimaziels für das Jahr 2030 angegriffen werden könnte. weiterlesen…

EuGH weist Greenpeace Energy-Klage gegen Hinkley Point C ab

Verfahren um AKW-Subventionen – Klagen Österreichs und Luxemburgs noch offen

Der Europäische Gerichtshof hat die Klage von Greenpeace Energy gegen Milliarden-Subventionen für das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C endgültig abgelehnt- die Klagen Österreichs und Luxemburgs sind vorerst unberührt. „Das Gericht stützt seine Entscheidung im Wesentlichen auf formale Gründe, inhaltlich sehen wir uns aber nicht widerlegt“, sagt Greenpeace Energy-Vorstand Sönke Tangermann laut einer Medienmitteilung. weiterlesen…