Aerosole beeinflussen Solarstromertrag in Europa

Ertragsprognosen für PV-Anlagen

Im Forschungsprojekt PermaStrom von KIT, dem Deutschen Wetterdienst und meteocontrol untersucht, wie winzige Schwebeteilchen in der Luft das Wetter und die Sonneneinstrahlung verändern, wie sich solche Ereignisse besser in Wettervorhersagen berücksichtigen lassen. Denn hoch oben in der Atmosphäre führen kleinste Partikel zur Bildung von Wolken. Tragen Luftströmungen Saharasand nach Europa, wirkt sich das auch auf unser Wetter aus. Die Erkenntnisse sollen helfen, genauere Ertragsprognosen für PV-Anlagen zu erstellen. Das BMWi fördert das Projekt mit 2,5 Millionen Euro. weiterlesen…

Windenergie und Naturschutz: Warum beide Seiten einander kaum trauen

…und wie das zu ändern ist

Windenergie gehört zwar zu den meistversprechenden Formen Erneuerbarer Energien. Jedes Jahr sind jedoch Windgeneratoren für den Tod Hunderttausender fliegender Tiere wie etwa Fledermäuse verantwortlich, die mit den Rotorblättern kollidieren. Um einen konstruktiven Weg aus diesem grün-grünen Dilemma zu finden, müssten Windstrom-Unternehmen, Umweltexperten und Naturschützer miteinander kooperieren. Der Mangel an Vertrauen zwischen ihnen kann jedoch eine effektive und kreative Zusammenarbeit behindern. Mitglieder des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) zeigten nun, dass gemeinsame Werte allein nicht ausreichen, um Vertrauen zwischen diesen Gruppen zu bilden. Einen stärkeren Einfluss auf die Zusammenarbeit haben Überzeugungen und Emotionen.
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Empa sucht die nächste Superbatterie

Was kommt nach der Lithium-Ionen-Batterie?

Der Bedarf an Batteriespeichern für Erneuerbare Energien wird in Zukunft massiv steigen. Könnten wir neben den bekannten Lithium-Ionen-Batterien auch umweltfreundlichere Modelle bauen, um wertvolle Ressourcen zu sparen? fragt Rainer Klose von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa in Zürich laut einer Medienmitteilung vom 13.07.2020. weiterlesen…

BEE kritisiert verspätete EEG-Novelle und fordert Einführung von CO2-Zöllen

BEE übt scharfe Kritik an Verspätung der EEG-Novelle

Der Entwurf der großen EEG-Novelle verspätet sich laut Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) bis nach der Sommerpause. „Es kann nicht sein, dass zentrale Entscheidungen zur Zukunft der Energieversorgung ständig vertagt werden“, kritisiert Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE) einer Medienmitteilung vom 13.07.2020 zufolge.Gleichzeitig fordert der Branchenverband Zölle auf CO2 verursachende Importe. weiterlesen…

Gemeinsamer Aufruf zu umwelt- und klimafreundlichem EU-Aufbau

EU-Umweltminister: Wiederaufbau-Programm soll sich an umwelt- und klimapolitischen Zielen ausrichten

Windräder in Deutschland - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDer mehrjährige EU-Finanzrahmen und der EU-Wiederaufbauplan sollen wesentlich zu den umwelt- und klimapolitischen Zielen der EU beitragen. Dafür sprachen sich die EU-Umweltminister und –ministerinnen am 13.07.2020 im Rahmen einer informellen Videokonferenz unter Leitung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze in einer gemeinsamen Erklärung aus. Zudem vereinbarten sei darin, die Einigung auf die anstehenden umwelt- und klimapolitischen EU-Schlüsseldossiers 2020 als oberste Priorität zu behandeln – hier die BMU-Medienmitteilung. weiterlesen…

Anteil der Erneuerbaren stagniert auf niedrigem Niveau

Neues AEE-Hintergrundpapier zu Klimaschutz im Verkehr

Beim Einsatz Erneuerbarer Energien wurden im vergangenen Jahr keine Fortschritte erzielt. Deren Anteil stagnierte bei 5,6 Prozent. Das zeigt das neue Hintergrundpapier der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). „Der Verkehr ist und bleibt das Sorgenkind beim Klimaschutz. Der Trend zeigt seit Jahren in die falsche Richtung. Im Jahr 2019 stiegen die CO2-Emissionen in diesem Sektor um mehr als eine Million Tonnen“, sagt der Geschäftsführer der AEE, Robert Brandt. weiterlesen…

Forschungs­daten­infrastruktur für Katalyse

NFDI4Cat (NFDI for Catalysis-Related Sciences) erhält Förderung

Als eines von neun Konsortien erhält das Konsortium NFDI4Cat am 30.06.2020 eine Förderung für den Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für den Zeitraum Oktober 2020 – September 2025. NFDI4Cat wird sich auf den Bereich der Katalyse konzentrieren. Die finale Entscheidung zur Förderung wurde am 26.06.2020 durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) getroffen, die damit der Empfehlung des Expertengremiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) folgte.Beteiligt sind u.a. das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg und das Mülheimer MPI für Chemische Energie-Konversion (MPI CEC). weiterlesen…

Warum es noch keine europäische Energiepolitik gibt

BR24: Frankreich kommt nicht los vom Atomstrom

Auch wenn das Skandal-AKW Fessenheim im Elsass jetzt endgültig zugemacht wird (der Rückbau wird Jahre dauern), erzeugt Frankreich seinen Strom nach wie vor überwiegend in Atomkraftwerken. Wind und Sonne kommen gerade mal auf zehn Prozent – obwohl die natürlichen Voraussetzungen dafür sehr günstig wären. Warum in Frankreich die Energiewende stockt? Ausschnitte aus einem Hintergrund von Manuela Roppert auf BR24. weiterlesen…

„Kohleausstieg ist zur Farce verkommen“

Fünf Wahrheiten über den deutschen Kohleausstieg

„Der deutsche Kohleausstieg ist zu einer Farce verkommen“, stellt Nicole Weinhold am 12.07.2020 in Erneuerbare Energien sarkastisch fest. Am Ende bleibe nur das Wissen darüber, „dass die Politik den Energiekonzernen treu ergeben ist“. Die Nähe der Politik zur Wirtschaft sei zwar nichts Neues, und der Lobbyismus beherrsche sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene das Thema Kohleausstieg. Was vielen aber nicht klar sei: „Jeder deutsche Bürger muss dafür teuer bezahlen“. Weinhold zählt fünf Punkte auf, die uns zu denken geben sollten: weiterlesen…

Elektronen auf der Überholspur

Mikroskopische Strukturen könnten Perowskit-Solarzellen noch leistungsfähiger machen

Solarzellen auf Basis von Perowskitverbindungen könnten die Stromgewinnung aus Sonnenlicht bald noch effizienter und günstiger machen. Bereits heute übersteigt die Effizienz dieser Perowskit-Solarzellen im Labor die der gängigen Solarzellen aus Silizium. Ein internationales Team um Stefan Weber vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz hat nun mikroskopische Strukturen in Perowskit-Kristallen gefunden, die den Ladungstransport in der Solarzelle lenken können. Eine geschickte Ausrichtung dieser Elektronen-Autobahnen könnte Perowskit-Solarzellen noch leistungsfähiger machen. weiterlesen…