Zellteilung des IWES

Institutsteile des Fraunhofer IWES werden zu eigenständigen Instituten

Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES ist seit seiner Gründung 2009 auf knapp 600 Mitarbeitende gewachsen. Beide Institutsteile haben im Rahmen ihrer strategischen Entwicklung und Ausrichtung erfolgreich weitgehend unabhängige Profile entwickelt. Vorstand und Senat der Fraunhofer-Gesellschaft haben daher beschlossen, die Institutsteile ab Januar 2018 als eigenständige Institute fortzuführen: als IEE und IWES. Für Kunden und Industriepartner erleichtert die Profilschärfung eine klare Zuordnung von Aktivitäten. weiterlesen…

VW-Müller will Dieselprivileg abschaffen – erschreckende Werte in Berlin

Handfeste ökonomische Motive

Der VW-Vorstandschef warb darüber hinaus für die Einführung von blauen Umweltplaketten in Städten. Die Vergabe sollte an einen bestimmten Stickoxid-Wert gebunden werden. „Nur wer darunter liegt, dürfte dann auch künftig in Städte fahren“, sagte Müller dem Handelsblatt. Nach seiner Einschätzung müssten Politik und Automobilhersteller „alles unternehmen, um großflächige Fahrverbote zu verhindern“. weiterlesen…

Strategien für klimafreundliche Mobilität

ESYS-Analyse Pfadabhängigkeiten in der Energiewende. Das Beispiel Mobilität

Einer gemeinsamen Pressemitteilung des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften vom 11.12.2017 zufolge zeigt die Analyse Pfadabhängigkeiten in der Energiewende. Das Beispiel Mobilität zeigt Strategien für den Umgang mit Pfadabhängigkeiten auf und will damit Politiker in ihrem Entscheidungsprozess unterstützen. weiterlesen…

Phoenix Solar insolvent

US-Kunde treibt PV-DFirma in den Ruin

Ein US-Großkunde zwingt eines der letzten angesehenen deutschen PV-Unternehmen in die Knie: Die verfügbaren Mittel reichen nicht mehr aus. Versuche, mit dem Kunden zu einer Lösung zu kommen, schlugen fehl. In dieser Woche werde beim Amtsgericht München Insolvenz angemeldet, teilte die Phoenix Solar AG am 08.08.2017 mit. weiterlesen…

COP23 wirkt indirekt

Emissionsarmes Investment auf dem Vormarsch

„Großanleger sind klimastrategisch meist schwach aufgestellt. Der Bonner Gipfel ignorierte das. Aber Initiativen rufen dazu auf, mehr in emissionsarme Branchen und Geschäftsfelder zu investieren“, schreibt Susanne Bergius in Handelsblatt Nachhaltige Investments. Die Klimaschutzanstrengungen müssten verstärkt werden. So hätten institutionelle Investoren die 23. Runde der UN-Klimaschutzverhandlungen (COP 23) in der zweiten Novemberhälfte in Bonn kommentiert. weiterlesen…

14,3 GW sollen endgültig stillgelegt werden

Bundesnetzagentur veröffentlicht Kraftwerksstilllegungsanzeigenliste

Zum 01.12.2017 waren laut Bundesnetzagentur 14,3 MW konventionelle Kraftwerkskapazitäten zur endgültigen Stilllegung angemeldet worden. Der aktuellen Kraftwerksliste der Netzagentur zufolge entfielen 6 GW auf Anlagen in Süddeutschland. Wie die Regulierungsbehörde zudem mitteilte, gingen insgesamt bereits fast 8,7 GW Kraftwerkskapazitäten endgültig vom Netz. weiterlesen…

Disruptionen kommen schneller als erwartet

Innovationen verdrängen Kohle, Uran, Erdöl, Erdgas, konventionelle Autos und Energieversorger

Buchbesprechung in SONNENENERGIE der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie – von Klaus Oberzig

„Druckfrisch in deutscher Übersetzung erschienen: „Saubere Revolution 2030″ von Tony Seba – damit verbindet der Autor die Vorhersage, dass Solartechnologie und elektrische Mobilität die herkömmlichen Technologien bis zum Jahr 2030 zersetzen und sprengen werden. Denn nichts anderes meint der aus dem Kalifornischen Silicon Valley stammende Begriff der Disruption: Innovationen fegen überholte Technologien weg. Daniel Bannasch von Metropolsolar Rhein-Neckar (Mannheim) hat die deutsche Übersetzung von “ Clean Disruption of Energy and Transportation“, das bereits 2014 erschienen war, besorgt. weiterlesen…

Stromnetze-Leistung steigern, Energiewende-Kosten senken

Sofortastaßnahmen zur Netzbetriebs-Optimierung vorgeschlagen – Umsetzung vergleichsweise einfach

Die Leistung der großen Stromübertragungsnetze lässt sich durch eine Reihe von kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen deutlich steigern. Dadurch werden Netzüberlastungen vermindert und somit Kosten für die Abregelung von Erneuerbare-Energien-Anlagen sowie den sogenannten Redispatch eingespart. So kann die Energiewende effizienter gelingen. Das zeigt ein neues Impulspapier des Thinktanks Agora Energiewende. Ein Nebeneffekt der Netzoptimierung besteht darin, dass sie die einheitliche Gebotszone im deutschen Strommarkt stärkt. weiterlesen…

Hans-Josef Fell: 80 Ökonomen pro Fossilausstieg…


…und Martin Schulz will Kohleausstieg

Mehr als 80 Ökonomen fordern das sofortige Ende aller fossilen Energieinvestitionen. Auch Claudia Kemfert, Abteilungsleiterin für Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und wissenschaftlicher Chair der Energy Watch Group, gehört zu den Erstunterzeichnerinnen des Appells an den „Eine Welt Gipfel“, der am 12.12.2017 zwei Jahre nach der Pariser Klimaschutzkonferenz unter Leitung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron stattfinden wird. Anmerkungen des Energie-Experten Hans-Josef Fell. weiterlesen…

AGEB mit Effizienzindikatoren

Ausgewählt zur Energiebilanz Deutschlands (1990-2016)

„Die Beobachtung der Energieeffizienz durch die AG Energiebilanzen ist ein wichtiger Beitrag zum Monitoring der Energiewende in Deutschland. Methoden und Grundlagen zur Berechnung der Energiebilanz wurden im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums aufwändig erarbeitet,“ so der Überblick über die 23seitige Ausarbeitung mit vielen Grafiken. „Auf diesen Grundlagen berechnet die AG Energiebilanzen regelmäßig aktuelle gesamtwirtschaftliche und sektorbezogeneStatistiken zur Entwicklung der Energieeffizienz in Deutschland sowie Zeitreihen ab 1990.“ Solarify dokumentiert. weiterlesen…