Chinesischer Batteriehersteller erobert deutschen Markt

Europäische Unternehmen verlieren bei der Entwicklung von Batteriezellen für Elektroautos immer mehr den Anschluss

Deshalb baut der chinesische Konzern CATL nun selbst ein Werk in Deutschland. Der erste Milliarden-Auftrag ist schon eingegangen.Schon jetzt gilt Contemporary Amperex Technology Co (CATL) als der größte Batterieproduzent in China. Bisher hat das erst 2011 gegründete Unternehmen allerdings vorrangig die heimischen Autobauer mit Akkus beliefert. Doch das soll sich nun ändern. Dafür will CATL bis 2022 stolze 240 Millionen Euro in den Aufbau einer Batteriezellenfabrik in Thüringen investieren und mindestens 600 Arbeitsplätze schaffen. Durch das Werk will der chinesische Konzern dann auch die europäische Autoindustrie mit Stromspeichern versorgen können, wie Joschua Katz am 11.07.2018 in energiezukunft berichtete. weiterlesen…

Turbolader für den Lithium-Akku

Lithium-Ionen-Batterien mit einer deutlich erhöhten Energiedichte und sehr kurzer Ladezeit in Sicht

Einem Team von Materialforschern aus Jülich, München und Prag gelang die Herstellung eines Verbund-Werkstoffs, der sich besonders gut für Elektroden in Lithium-Batterien eignet. Das sogenannte Nanokomposit-Material könnte nicht nur die Speicherkapazität und Lebensdauer der Batterien deutlich steigern, sondern auch ihre Ladegeschwindigkeit. Die Ergebnisse ihrer Forschung veröffentlichten die Forscher in der Fachzeitschrift Advanced Functional Materials. weiterlesen…

Markt für Pkw mit alternativen Antrieben wächst

dena-Bericht liefert Zahlen, Daten und Fakten zu Elektro-, Hybrid-, Flüssiggas- und Erdgasfahrzeugen

Die Nachfrage nach Pkw mit alternativen Antrieben steigt. Im ersten Quartal 2018 lag der Marktanteil von Fahrzeugen mit Elektro-, Hybrid-, Flüssiggas- oder Erdgasantrieb bei 4,7 Prozent, im Vorjahresquartal waren es 2,8 Prozent. Die Zahl der Neuzulassungen stieg im vergangenen Jahr um 80 Prozent auf insgesamt 118.000 Pkw. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat am 03.05.2018 den Monitoringbericht „Alternative Antriebe in Deutschland“ veröffentlicht. weiterlesen…

Intelligente Bauteile für das Stromnetz der Zukunft

Kieler Forschungsteam präsentiert Prototyp auf der Hannover Messe

Beim schnellen Aufladen von Elektroautos wird kurzzeitig besonders viel Energie an Ladestationen benötigt. Solche Spitzenlasten führen zu Engpässen im Stromnetz und stellen eines der Probleme beim Ausbau der Elektromobilität dar. Für die zahlreichen Herausforderungen der Energiewende braucht es ein flexibles und verlässliches Stromnetz, das Schwankungen im Verbrauch und in der Erzeugung von Energie ausgleicht. Ein Schlüsselelement dafür könnte der Smart Transformator sein, an dem die Arbeitsgruppe Leistungselektronik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) forscht. weiterlesen…

E-Auto und Verbrenner-Pkw im Klimaschutzvergleich

Kostenvorteil von E-Fahrzeugen bis zu 23 Prozent

Mit zugemischtem synthetischem Kraftstoff, der auf Basis von Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt wird, ließen sich Diesel und Benziner im Jahr 2030 ebenso klimaschonend betreiben wie batterieelektrische Pkw, sind aber dann über ihre Lebensdauer gerechnet deutlich teurer als E-Fahrzeuge. Das geht aus einer Kurzstudie des Öko-Instituts im Auftrag von Agora Verkehrswende hervor. Für den Käufer eines batterieelektrischen Neuwagens kann sich der Kostenvorteil gegenüber der günstigsten verbrennungsmotorischen Pkw-Option auf bis zu 23 Prozent summieren. Das entspricht einer Ersparnis von rund 8.000 Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren. weiterlesen…

NABU: Studie belegt geringes Interesse der Automobilindustrie an E-Autos

Miller: Hersteller verfehlen selbstgesteckte Ausbauziele. Bundesregierung muss verbindliche Quote für Elektroautos einführen

Anlässlich der Eröffnung der IAA in Frankfurt am Main kritisiert der NABU die halbherzige Produktpolitik der Pkw-Hersteller im Bereich der alternativen Antriebe. Laut einer Anfang September veröffentlichten Studie von Transport & Environment (T&E), dem Partnerverband des NABU in Brüssel, fehle es allen Versprechen der Autoindustrie zum Trotz an einer vielfältigen Modellauswahl von Elektroautos, so der NABU in einer Pressemitteilung vom 11.09.2017. weiterlesen…

E-Autos als temporäre Energiespeicher

Hochschule auf Hannover Messe mit Wechselstrombatterie

Die Hochschule Osnabrück teilte am 18.04.2017 mit, dass Prof. Hans-Jürgen Pfisterer während der Hannover Messe vom 24. bis 28.04.2017 zusammen mit seinen Kooperationspartnern zwei Forschungsarbeiten vorstellt: eine neuartige, effizientere und zuverlässigere Wechselstrombatterie sowie eine bidirektionale Schnellladesäule. weiterlesen…

Welches Elektroauto passt zu welchem Fahrer?

RUB entwickelt neue App

Diese App könnte die Entscheidung für den Kauf eines E-Autos leichter machen - Foto © RUB, MarquardViele Leute sind unsicher, ob sie mit einem Elektroauto im Alltag klarkommen würden. Bei dieser Frage kann eine neue Smartphone-App Autofahrern helfen, zu entscheiden, ob der Umstieg vom Benziner auf ein Elektroauto für sie praktikabel wäre – und welches Fahrzeugmodell am besten zu ihren Bedürfnissen passen würde. Entwickelt haben sie Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Constantinos Sourkounis, wie die Ruhr-Unisversität Bochum am 01.03.2017 mitteilt. weiterlesen…

Trotz Anreizen: E-Mobilität nimmt zögerlich Fahrt auf

Kaufprämie für Elektroautos fließt weiterhin nur tröpfchenweise

Elektro-Lade-Station der Multi-Energie-Tankstelle - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyBis Ende Januar sind nach der aktuellen Statistik des Bundesamts für Ausfuhrkontrolle und Wirtschaft BAFA knapp 11.000 Anträge auf den Zuschuss für Elektro- und Hybridautos gestellt worden. Mehr als ein Viertel davon für Modelle von BMW, wie Sandra Enkhardt am 01.02.2017 im pv magazine schrieb. weiterlesen…

Kabel ade

DRL erforscht induktives Laden von Elektroautos

Was bei kleinen Elektrogeräten wie Mobiltelefonen oder Zahnbürsten funktioniert, soll bald auch für Elektrofahrzeuge möglich werden: kabelloses Laden mit Hilfe induktiver Energieübertragung. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie haben Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart im Kontext des Projekts BIPoLplus die dazu benötige Technologie untersucht. (Siehe auch: solarify.eu/strassen-liefern-energie und solarify.eu/e-mobility-wireless) weiterlesen…