Mehr Akku, mehr Energiewende

Einer künftigen Batteriengeneration auf der Spur

Li-Ionen-Batterie am Berliner Effizienzhaus Plus - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyBatterien mit einer Anode aus Kohlenstoff und Silizium speichern mehr Energie als Anoden aus reinem Kohlenstoff. Damit sind sie höchst interessant für die Energiewende. Um ihre Effizienz zukünftig zu steigern, untersuchte das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg Lithium-Ionen-Batterien mit Neutronen am Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ) und entdeckten einen neuen Alterungsmechanismus, der sie von reinen Graphitanoden unterscheidet. weiterlesen…

Stand der Energiewende in den Bundesländern

Statusreport für 2019/2020 veröffentlicht

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDie Bundesländer spielen für die Gestaltung der Energiewende in Deutschland eine wesentliche Rolle: Ob es um die Flächenausweisung für Erneuerbare Energien, den Ausbau von Wärmenetzen und E-Ladestationen oder den Kohleausstieg geht: In vielen Bereichen haben die Länder einen entscheidenden Einfluss. Die neue AEE-Publikation „Statusreport Föderal Erneuerbar 2019/2020“ widmet sich auf etwa 230 Seiten den neuesten Entwicklungen der Energiewende auf Länderebene. weiterlesen…

MCC erstellt umfassende Landkarte der Klimaforschung

Mehr als 400.000 Studien mit Big-Data-Technologie ausgewertet

Die Forschung zu konkreten Klimalösungen war bisher in den UN-Klimaberichten unterrepräsentiert. Solche Themen sind oft technisch geprägt und wurden von den Sozialwissenschaften wenig beachtet – was nahelegt, Forschungsprogramme und auch Prioritäten der Forschungsförderung zu überdenken. Dies ist das Ergebnis einer richtungsweisenden neuen Studie, die erstmals die Inhalte von hunderttausenden wissenschaftlichen Artikeln über die gesamte Breite der Klimaforschung abbildet. Die „Topographie der Klimaforschung“ wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und dem Priestley International Centre for Climate an der Universität Leeds erstellt. Sie wurde jetzt in der Fachzeitschrift Nature Climate Change veröffentlicht. weiterlesen…

Lesehinweis: Zukunft der deutschen Energieversorgung liegt in Afrika

Grünes Erdgas

Gabriel Felbermayr, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, und der Afrika-Vereins-Vorsitzende Stefan Liebing (Geschäftsführer der Conjuncta GmbH) plädieren in der Welt für die Neuauflage einer alten Idee in neuem Gewand: Desertec, bzw. die Desertec Industrie-Initiative. Denn im Rahmen der zum Gelingen der Energiewende nötigen Defossilisierung setzt die Bundesregierung auf Wasserstoff. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat dafür kürzlich eine eigene Strategie in die Ressortabstimmung gegeben. weiterlesen…

„Zentral und dezentral“ – Zu nachhaltiger Energieversorgung

ESYS-Stellungnahme zum Energiemix

Nur mit einem klugen Mix aus zentralen und dezentralen Technologien wird die Energieversorgung bis 2050 klimafreundlich, sicher und wettbewerbsfähig – kurz: wird die Energiewende gelingen. Die Herausforderung liegt darin, die einzelnen Elemente zu einem funktionierenden Gesamtsystem zu integrieren. Zu diesem Schluss kommt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) in seiner am 16.01.2020 vorgestellten Stellungnahme Zentrale und dezentrale Elemente im Energiesystem: Der richtige Mix für eine stabile und nachhaltige Versorgung“. Es gelte, so ESYS, alle Möglichkeiten für den Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen zu nutzen – vom PV-Modul auf dem Dach bis zum Windpark auf hoher See. Für eine erfolgreiche Energiewende fordern die deutschen Wissenschaftsakademien neben dem beschleunigten sozialverträglichen Ausbau der Erneuerbaren außerdem, das Netz schnellstmöglich auszubauen und eine sichere digitale Steuerung des Energiesystems zu gewährleisten. weiterlesen…

Keine Energiewende ohne Katalyse

Vortrag von Robert Schlögl auf ARD-alpha

„Keine Energiewende ohne Katalyse“ hatte Prof. Robert Schlögl, Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion, Mülheim a.d. Ruhr und Direktor Anorganische Chemie am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin, seinen Vortrag in der Reihe Campus Talks im Kanal ARD-alpha am 13.01.2020 überschrieben. Er zeigte auf, wie ein defossilisiertes (Schlögl: „nicht dekarbonisiertes“) Energiesystem und die Energiewende als Weg dorthin möglich wären. Er beklagte aber auch, dass die Politik die falschen Ansagen mache. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Solarenergie droht Förder-Aus

Energiepolitische Schachereien gefährden Energiewende

Nach der Windkraft könnte auch die Solarenergie in eine Krise rutschen: Schafft die Bundesregierung nicht wie versprochen rasch den Solardeckel ab, endet im April die Förderung. Dabei ist sich die Koalition eigentlich einig – streitet aber weiter. Clemens Weiß hat am 11.01.2020 für energiezukunft die politische Unentschlossenheit und Tatenlosigkeit in Sachen Energiewende dargestellt. weiterlesen…

Leseempfehlung: „Klimawende braucht mehr dezentrale Energieerzeugung“

Unkenntnis der Entscheider größte Herausforderung der Energiewende

Viele Politiker hoffen darauf, dass Wasserstoff und grünes Gas einmal die Energiewende retten können. Dabei gibt es schon heute Technologien, um Strom und Wärme in der Industrie dezentral und effizient zu nutzen. Doch die Politik hält sie bewusst klein, schreibt Thomas Wagner, Vorsitzender der G+E GETEC Holding GmbH in Capital. weiterlesen…

Das wird 2020 wichtig für Klimaschutz und Energiewende

Wie geht es 2020 weiter mit der Windenergie und Energiewende? Die Bundesregierung muss in diesem Jahr drängende Fragen beantworten.

Windgenerator in Brandenburg Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyMit der Klimakonferenz von Madrid im Dezember 2019 ist das Jahr enttäuschend zu Ende gegangen, und 2020 wird nicht leichter: Deutschland und Europa müssen entscheidende Weichen stellen für Klimaschutz und Energiewende. Immerhin ist bekannt, was zu tun ist. Ein Aus- und Überblick von Clemens Weiß für energiezukunft. weiterlesen…

Frischer Wind für Österreichs Energiewende

Regierungsprogramm eröffnet Zukunftsperspektiven

„Das Regierungsprogramm, das einige Chancen für den Klimaschutz und für die Windkraft zu bieten hat, eröffnet eine positive Zukunftsperspektive für die Windbranche“, freut sich Stefan Moidl, Geschäftsführer des österreichischen Windverbandes IG Windkraft: „Es ist mit großem Abstand, dass ambitionierteste Klimaschutzprogramm, das Österreich bisher hatte.“ Aus Sicht der IG Windkraft seien besonders die neue Zielsetzung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 und ein deutlicher Ausbau der erneuerbaren Energien mit dem Ziel bis 2030 Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen, hervorzuheben. Gemessen werde die neue Regierung aber an den Taten und Rahmenbedingungen, die die Energiewende ermöglichen müssten, so Moidl. weiterlesen…