Offener Daten- und Softwarepool benennt Ausbaubedarf für Energiewende
DLR-Forschungsprojekt „open_eGo“ ermöglicht volkswirtschaftlich optimale Planung der Netz- und Speicherinfrastruktur
Will Deutschland seine im Klimaschutzplan 2050 gesteckten Ziele erreichen, muss die Umgestaltung unserer Stromversorgung, insbesondere der Ausbau der Netz- und Speicher-Infrastruktur, konsequent vorangetrieben werden. Damit sich künftige Energiesysteme besser nach volkswirtschaftlich vorteilhaften Kriterien modellieren lassen, hat das Institut für Vernetzte Energiesysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts „open_eGo“ („open electricity Grid optimisation“) einen offenen Daten- und Softwarepool entwickelt. Die integrierte Netzplanungssoftware „eGo“ erfasst eine Vielzahl an frei verfügbaren Netz- und Planungsdaten und ist nach den Prinzipien einer Open-Source-Entwicklung für alle Akteure der Energiewirtschaft uneingeschränkt zugänglich. Der Abschlussbericht zum open_eGo-Projekt ist am 26.04.2019 veröffentlicht worden. weiterlesen…
Die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) hat ein politisches Maßnahmenpaket vorgelegt, mit dem Deutschland im Jahr 2030 im Wärmesektor Treibhausgasemissionen im Umfang von 13 Millionen Tonnen zusätzlich einsparen könne. Es setze vor allem auf Fördermaßnahmen wie die lange angekündigte steuerliche Förderung für private Hausbesitzer, verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für die Immobilienwirtschaft, mehr Förderung von Einzelmaßnahmen, Effizienzhäusern und Nichtwohngebäuden sowie das gezielte Vorantreiben neuer Technologien. Gleichzeitig spielten Beratung und Kommunikation sowie die Verbesserung des Ordnungsrechts eine zentrale Rolle. Investoren, Hausbesitzer und Mieter sollten verstärkt über die Vorteile von Energieeffizienz informiert werden, wie die
Nach Jahren heftiger politischer Debatten und massiver Umbrüche kann die Energiebranche nach Einschätzung des
Die Diskussion um eine CO2-Steuer gewinnt im EU-Wahlkampf an Tempo. Wie seine Nachfolgerin im Amt der Umweltministerin (siehe
notwendig, stellt der Chemiker Robert Schlögl, Direktor am
Die
Die Bundesregierung prüft die Einführung eines CO2-Preises, um die ehrgeizigen Ziele der Emissionssenkung doch zu erreichen, schreibt
Sein Energiewende-Kapitel hat Uruguay bereits vor vielen Jahrzehnten gestartet. 1945 wurde das erste von vier großen Wasserkraftwerken zur erneuerbaren Stromerzeugung errichtet. Es hat eine Leistung von 152 Megawatt (MW) und wurde nach dem ehemaligen Präsidenten „Dr. Gabriel Terra“ benannt. Planer des Kraftwerks war Adolf Ludin, ein deutscher Ingenieur und Spezialist auf dem Gebiet des Wasser- und Talsperrenbaus. Rund 70 Jahre später sollten erneut deutsche Unternehmen eine wichtige Rolle bei der uruguayischen Energiewende spielen, berichtet Joschua Katz in seinem Artikel auf
Das BMWi hat am 10.04.2019 laut Medienberichten angekündigt, Änderungen im so genannten