G7-Gipfel: Sechs Staaten senden klare Botschaft für das Klima

Trumps Attacke auf Klimaschutz abgewehrt: Eindeutiges Ja zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens – mit oder ohne USA

Mit Erleichterung reagierte am 27.05.2017 Germanwatch auf die klimapolitischen Ergebnisse des G7-Gipfels. „Donald Trump ist auf sechs Regierungschefs gestoßen, die allesamt ihre Entschlossenheit zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bekräftigt haben. Es gibt auch keine Abschwächung oder Neuinterpretation der Verpflichtungen im Abkommen“, erläutert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. weiterlesen…

Kopernikus hat schon viel erreicht

377,5 TWh Erneuerbare Energien wurden 2015 verbraucht – BMBF-Zukunftkongress „Energieoffensive 2030“

Das Bundesforschungsministerium ging auf großer Bühne in die „Energieoffensive 2030“: Im Rahmen des „Zukunftskongresses Energieoffensive 2030“ am 22. und 23.05. 2017 in der Berliner Telekom-Repräsentanz berichteten den 400 Besuchern unter anderem die vier großen Kopernikus-Projekte über ihre Forschungs- und Entwicklungspläne und diskutierten untereinander und mit dem Publikum über weitere Möglichkeiten der Sektorkopplung und Systemintegration. Die Kopernikus-Projekte sind Teil der größten Forschungsinitiative zur Energiewende. weiterlesen…

Gute Noten für Energiewende-Musterschüler

Auszeichnung des Energiewende-Engagements der besten deutschen Energieversorger am 01.06.2017 auf der Intersolar Europe

Im Rahmen des Projektes „Energieversorger in der Energiewende“ analysierte EuPD Research in einer Vollerhebung alle knapp 1.300 deutschen Energieversorger. Wie das Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen am 23.05.2017 mitteilte, sollen nun die besten Energieversorger für ihr Angebot an Produkten, Dienstleistungen und Informationen im Kontext der Energiewende prämiert werden. weiterlesen…

Hat die Energiewende ein Imageproblem?

Soziale Ausgewogenheit im Zweifel

Die Energiewende in Deutschland schreitet auf vielen Ebenen voran. Allerdings scheint die Energiewende trotz aller technischer Möglichkeiten und des Umsetzungswillens der meisten Akteure einige Probleme zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt laut Medienmitteilung eine Umfrage unter den Teilnehmern der Berliner ENERGIETAGE 2015 bis 2017. Die Klartext-Umfrage der ENERGIETAGE 2017 zeugt von Optimierungsbedarf und der Notwendigkeit, politische und gesellschaftliche Ziele deutlicher zu kommunizieren und zu erläutern. weiterlesen…

„Anspruchsvolle Zertifizierung für Energiewende-Unternehmen“

TÜV SÜD aktualisiert Kriterienkatalog

Das TÜV SÜD-Zertifikat „Energiewendeunternehmen (EWU)“ bietet Energieversorgern die Möglichkeit, auf ihren besonderen Einsatz für den Ausbau und die Integration von erneuerbaren Energien hinzuweisen. Der TÜV SÜD hat jetzt nach eigenen Angaben den Kriterienkatalog für die anspruchs­volle Zertifizierung auf den aktuellen Stand gebracht. So wurde beispielsweise der erforderliche Anteil an Erneuerbaren Energien im Strommix eines EVUs weiter erhöht. weiterlesen…

„Zukunftspakt Energiewende-Industriepolitik“ vorgeschlagen

Agora Energiewende und Roland Berger stellen Charta vor

Um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu erhalten und gleichermaßen die Energiewende zum Erfolg zu führen, schlagen der Think Tank Agora Energiewende und die Unternehmensberatung Roland Berger einen Zukunftspakt für eine „Energiewende-Industriepolitik“ vor. Dieser solle im Rahmen eines institutionalisierten Dialogs zwischen Politik und Industrie ausgehandelt werden. Als Diskussionsgrundlage haben Agora Energiewende und Roland Berger eine „Charta für eine Energiewende-Industriepolitik“ entworfen, die auf die kommende Legislaturperiode zielt und die am 17.05.2017 in Berlin vorgestellt wurde. weiterlesen…

Klimawandel: Deutsche pessimistischer als 2015

Jeder Dritte denkt, es sei schon zu spät, den Klimawandel zu stoppen. 61 Prozent verlangen Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Wie es mit dem Pariser Klimaabkommen weitergeht, bleibt unsicher: Die USA haben zwar im Arktisrat pro Klimaschutz abgestimmt (siehe solarify.eu/usa-im-arktisrat-pro-klimaschutz), aber ihre Entscheidung, ob sie weiterhin Teil des COP21-Vertrags bleiben, erneut verschoben. Entscheidend ist dabei die Einschränkung der CO2-Budgets. Dass Deutschland laut einer Studie des Branchenverbandes Erdgas am 03.04.2017 schon so viel Kohlenstoffdioxid wie im ganzen Jahr erlaubt ausgestoßen hat, „ist kein Grund zur Freude“, so das Marktforschungsunternehmen YouGov aus Anlass einer aktuellen Umfrage. weiterlesen…

Energieeffizienz – Blockierungen lösen

Agora-Kurzanalyse umreißt zentrale Elemente eines künftigen Energieeffizienzgesetzes

Gleichberechtigt neben dem Ausbau Erneuerbarer Energien gehört zu den wesentlichen Zielen der Energiewende auch der effizientere Umgang mit Energie: Bis 2050 soll der Primär-Energiebedarf in Deutschland halbiert und die Sanierungsrate verdoppelt werden. Am 12.05.2017 veröffentlichte Agora Energiewende die Kurz-Analyse „Efficiency First: Wie sieht ein effizientes Energiesystem in Zeiten der Sektorkopplung aus?“ eines (nötigen) Energieeffizienzgesetzes. Die Energieeffizienz reduziere nicht nur den Bau von Erzeugungsleistung, sondern auch den Ausbau von Infrastruktur, wie etwa Stromleitungen, heißt es. Infolgedessen führe die Vermeidung einer Kilowattstunde Strom zu einer volkswirtschaftlichen Ersparnis von 11 bis 15 Cent. Im Stromsystem allein könnten somit jährlich mehr als 21 Milliarden Euro gespart werden. weiterlesen…

E.ON mit ambivalentem Minus-Zwischenergebnis

Entsprechend widersprüchliche Einordnungen

E.ON erzielte im ersten Quartal des Jahres 10,5 Milliarden Euro Umsatz, ein bereinigtes EBIT von gut einer Milliarde Euro (rund 34 Prozent unter dem Vorjahreswert) und einen bereinigten Konzernüberschuss von rund 0,5 Milliarden Euro – und nennt das in einer Medienmitteilung vom 10.05.2017 „im Rahmen der Erwartungen“. Finanzvorstand Marc Spieker versicherte, man sei „im Zielkorridor unserer Prognose für das gesamte Geschäftsjahr“; die Kapitalstruktur sei „deutlich verbessert“, denn man habe die Nettoverschuldung um 1,6 Mrd. Euro reduziert. Allerdings musste E.ON einräumen: „Im ersten Quartal 2017 ging der Umsatz um etwa sieben Prozent auf rund 10,5 Milliarden Euro zurück.“ weiterlesen…

Dezentralität prägendes Strukturmerkmal des Energiesystems

Agora Energiewende veröffentlicht grundlegende Analyse zur Dezentralitätsdebatte und formuliert Thesen zu Ordnungsrahmen

„Dezentralität entwickelt sich mit der Energiewende zu einem dauerhaft prägenden Strukturmerkmal des Energiesystems. Schlüsseltechnologien der Energiewende (vor allem Wind, Solar, Batteriespeicher, Digitalisierung) sowie in der Gesellschaft verankerte politische, ökonomische und soziale Präferenzen für Eigenversorgung und Regionalität treiben das Strom- und Energiesystem in Richtung dezentralere Strukturen. Diese Entwicklung kann nicht mehr mit dem bisherigen Konzept einer ausschließlich zentralen Steuerung verbunden mit immer mehr Netzausbau beantwortet werden, sagt Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende, anlässlich der Vorstellung der Agora-Analyse „Energiewende und Dezentralität – Zu den Grundlagen einer politisierten Debatte“.
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