Städte rückständig bei Klimarisiko-Einschätzung
Mehr Städte berichten von Klimarisiken, entwickeln aber verzögert Pläne zur Abhilfe
Mehr als 500 Städte weltweit spüren bereits die Auswirkungen des Klimawandels, so der Bericht „Cities at Risk“ des gemeinnützigen Umweltunternehmens Carbon Disclosure Project (CDP), der diese Woche veröffentlicht wurde (s. u.). Wie Maya Earls am 24.10.2019 auf Climate Wire/E&E News schreibt, berichteten 85 % der im vergangenen Jahr befragten Städte über Klimagefahren – darunter Überschwemmungen in London, extreme Winter in New York City sowie Waldbrände und extreme Hitze in Quito, Ecuador. Laut Kyra Appleby, Direktorin des CDP-Städteprogramms hat die jährliche Umfrage 2011 mit nur 48 Antworten begonnen; nach dem Pariser Abkommen COP21 2015 sei die Zahl sprunghaft angestiegen – auf inzwischen 620. weiterlesen…
Weitreichende Maßnahmen zu treffen, um eine Erderwärmung über 1,5 Grad Celsius und die dramatischen Folgen zu verhindern – dazu haben Hilfs- und Ärzteorganisationen in einem gemeinsamen Appell die Bundesregierung und die Regierungen anderer Industriestaaten aufgefordert. Die Organisationen veröffentlichen den Aufruf anlässlich des
Das Wasser steigt, der Wald leidet: Die zerstörerische Kraft der Erderhitzung setzt die Regierungen der Welt unter Zeitdruck. Viele aber ziehen es vor, nicht die Krise anzugehen – sondern die, die vor ihr warnen“ – so
Laut Weltklimarat könnte Atomkraft einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten. Dankbar greifen dies Befürworter nuklearer Energie auf. Eine neue Studie zeigt jedoch: Atomkraft kann fossile Energie nicht schnell genug ersetzen.
Weil nicht mehr viel Zeit bleibt, erstellten die drei Berliner Autoren Thomas Weber, Nana Karlstetter und Gerhard Hofmann einen radikalen Vorschlag, der auf die rechtzeitige und vollständige Dekarbonisierung (Defossilisierung) von Wirtschaft und Gesellschaft abzielt – das Ganze in relativ wenigen Jahren. Im Rahmen einer Tagung in der FH Würzburg-Schweinfurt stellte sich die
Am 22.07.2018 fragte Solarify (
Wissenschaftler, die mit Gemeinschaften arbeiten, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind, mögen es schwierig finden, ihre Fluggewohnheiten anzupassen, aber sie können dennoch sinnvolle Veränderungen vornehmen, sagt David Samuel Williams am 16.09.2019 in
Liegt es vielleicht an den verwendeten Begriffen, dass wir das Problem der Erderhitzung nicht in den Griff bekommen? Eine Reihe englischsprachiger Medien, etwa der britische Guardian, hat jüngst seine redaktionellen Sprachregeln im Themenfeld Klima überarbeitet. Wie ist der Stand in Deutschland, Österreich und der Schweiz?
Bei einer Klausurtagung der Unionsfraktionsspitze in Potsdam am 04.09.2019 soll sich Bundeskanzlerin