EU-Klimaschutz nach Paris stärken

2050 mindestens 95 Prozent Treibhausgase weniger

Germanwatch fordert mit 25 Umwelt-, Entwicklungs-, und Kirchenorganisationen von den Bundesministern Hendricks und Gabriel mehr Einsatz für die Anhebung der schwachen EU-Klimaschutzziele. Diese müssten nach dem Durchbruch beim Klimagipfel von Paris im Dezember 2015 nach oben angepasst werden. Doch die EU hält sich bedeckt – der Klimakommissar will lediglich das Effizienzziel für 2030 und das 2050-Emissionziel anheben. weiterlesen…

Energieeffizienz in Gebäuden richtet sich an falschen Werten aus

Studie plädiert für Weiterentwicklung der Energieeinsparverordnung

In einer Studie hat das Wuppertal Institut die Definition und Bedeutung der Primärenergiefaktoren im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) untersucht. Die EnEV dient der Umsetzung der europäischen Gebäuderichtlinie EPBD und ist daher ein zentrales Instrument zum Erreichen zweier Ziele der EU: der Energieeffizienz- und der Klimaschutzziele im Gebäudesektor. weiterlesen…

Phönix aus der Asche

Wuppertal Institut mit COP21-Analyse

Am 12.12.2015 wurde das „Paris Agreement“ verabschiedet und die Weltgemeinschaft hat einen Weg des Kampfes gegen den menschengemachten Klimawandel eingeschlagen: Nach 25 Jahren UN-Klimadiplomatie haben die Regierungen der Welt zum ersten Mal einen umfassenden Vertrag verabschiedet, der Klimaschutzbeiträge von allen Staaten vorsieht. Die Vereinbarung eröffnet die Möglichkeit einer globalen Wirtschaft ohne fossile Brennstoffe in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts. Wissenschaftler des Wuppertal Instituts haben die COP 21 beobachtet und eine umfassende Auswertung der Ergebnisse erstellt. weiterlesen…

„Kein Hexenwerk“

Hendricks bei DENEFF: Klimaschutzplan 2050 kommt

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nannte in ihrer Ansprache bei der Jahresauftaktkonferenz der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) als „ehrgeiziges Ziel die Treibhausgasneutralität bis 2050“. Bis dahin müssten wir „95% weniger Treibhausgase im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter emittieren“. Sie kündigte noch für 2016 den Klimaschutzplan 2050 an – der werde die Pariser Beschöüsse der COP21 umsetzen, nicht als starres Regelwerk, sondern als eine Art „offener Wegweiser in die Richtung, die eingeschlagen werden muss“. weiterlesen…

Energiewende: Verkehrssektor muss dringend Gang zulegen

Noch zu wenig Tempo für die Energiewende auf Europas Straßen

Die Energiewende funktioniert am besten, wenn sie in möglichst vielen Ländern stattfindet. Deshalb ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen EU-Mitgliedsländern besonders wichtig. Die EU hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 den Anteil Erneuerbarer Energien am Brutto-Endenergieverbrauch auf 20 Prozent zu erhöhen und ist auf gutem Wege, dieses Ziel zu erreichen. Hingegen hinkt die Staatengemeinschaft ihrem zweiten Ziel erheblich hinterher – nämlich den Anteil der Erneuerbaren im Verkehrssektor auf zehn Prozent zu erhöhen. Darauf weist die Agentur für Erneuerbare Energien hin. weiterlesen…

Verkehr und Landwirtschaft bleiben CO2-Schleudern

Aber sonst 2014 erstmals weniger Treibhausgase

In Deutschland sind die Treibhausgase 2014 erstmals seit Jahren deutlich gesunken, vermelden Umweltbundesamt (UBA) und BMUB in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Insgesamt lagen die Emissionen im Jahr 2014 bei 901,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten – und damit 4,6 Prozent unter dem Niveau von 2013. Allerdings stiegen die Emissionen in den Bereichen Verkehr und Landwirtschaft, wie aus den Berechnungen hervorgeht, die das UBA der EU-Kommission übermittelt hat. weiterlesen…

EU-Energie-Paket zu Effizienz und Versorgungssicherheit

„Auf dem Weg zur Energieunion“ – Baake kommentierte

EU-Fahne an EU-Vertretung Berlin 20130220 Foto © Gerhard Hofmann Agentur ZukunftDie Europäische Kommission hat am 16.02.2016 ein Maßnahmen-Paket zur Energieversorgungssicherheit Europas mit Vorschlägen veröffentlicht, „um die EU für die weltweite Energiewende sowie für mögliche Unterbrechungen der Energieversorgung zu wappnen“. Einer Pressemitteiluing aus Brüssel zufolge geht es darin um die Überarbeitung der Gasversorgungssicherheits-Verordnung, um eine Versorgungsstrategie mit verflüssigtem Erdgas (LNG) und Gasspeichern sowie um die Umsetzung der Energiewende im europäischen Wärme- und Kältemarkt. Zudem schlägt die Kommission die Überarbeitung des Beschlusses zu energiebezogenen Abkommen zwischen Mitgliedstaaten und Drittstaaten vor. BMWi-Staatssekretär Rainer Baake nahm dazu Stellung. weiterlesen…

Heizenergieverbrauch könnte um sieben Prozent sinken

Transparente Heizkostenabrechnungen könnten 3 Mio. t CO2 einsparen

Verständliche Abrechnungen könnten für mehr Klimaschutz und geringere Energiekosten sorgen – 18 Millionen Haushalte könnten jährlich mehrere Hundert Millionen Euro an Heizkosten sparen. Das ist das Ergebnis des Forschungsprojekts „Informative und transparente Heizkostenabrechnung als Beitrag für den Klimaschutz“ von Öko-Institut und co2online im Auftrag des Umweltbundesamtes. weiterlesen…

CETA und TTIP kontraproduktiv für Klima

Investorenrechte in EU-Handelsabkommen blockieren Energiewende und behindern Klimaschutz

„Bestehende Handels- und Investitionsabkommen schränken den politischen Spielraum der Regierungen im Kampf gegen den Klimawandel bereits enorm ein. Wenn nun TTIP und CETA durch ISDS ebenfalls die Möglichkeit für Investor-Staat-Klagen eröffnen, bedeutet das eine beträchtliche Ausweitung der internationalen Investitionsschiedsgerichtsbarkeit – mit unvorhersehbaren finanziellen Risiken für Regierungen auf beiden Seiten des Atlantiks.“ Zu diesem Schluss kommt die zwölfseitige Studie von vier NGOs unter dem Titel „Ein Paradies für Umweltsünder“. weiterlesen…

DW: Weniger Klimaschutz mit neuem Energiegesetz?

Deutschland verfehlt laut Experten Klimaschutzziele

Das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG) hat die deutsche Energiewende ermöglicht, weltweit wurde es fast 70mal kopiert. Nun soll es (nach der von 2014 schon wieder) eine Reform geben. Experten warnen, dass damit Deutschland seine Klimaziele verfehle, schreibt Gero Rueter auf der Internetseite der Deutschen Welle. weiterlesen…