Strategiewechsel von Strom- zu Effizienzwende nötig

Neue BDI-Studie: Klimaschutz braucht Investitionsturbo

Die Treibhausgase bis 2050 um 80 Prozent zu verringern ist technisch und ökonomisch machbar. Zwingende Voraussetzung ist allerdings, energieintensive Unternehmen von klimapolitisch bedingten Zusatzlasten zu befreien, solange international nicht vergleichbare Bedingungen bestehen. Zu diesem Ergebnis kommt die im Auftrag des BDI entstandene Studie „Klimapfade für Deutschland“, die am 18.01.2018 im Rahmen eines Klimakongresses in Berlin vorgestellt wurde. weiterlesen…

Bauernverband präsentiert sich planlos beim Klimaschutz

Klimastrategie des Bauernverbands enthält keine Vorschläge, mit denen Emissionen in der Landwirtschaft effektiv verringert werden könnten

Die Germanwatch übt scharfe Kritik an der am 10.01.2018 vorgestellten „Klimastrategie 2.0“ des Deutschen Bauernverbands (DBV). Die vom DBV vorgestellten Maßnahmen seien keine Grundlage, um die Treibhausgase in der Landwirtschaft effektiv zu verringern. weiterlesen…

EU schafft Klarheit bei Klimaschutz durch Wälder und Böden

Neue Verordnung setzt Anreize, Kohlenstoffsenken zu schützen und zu stärken

Wie die Presseabteilung des BMUB unter Nr. 389/17 am 21.12.2017 mitteilte, habe sich der Rat der EU-Mitgliedstaaten und das EU-Parlament auf eine Reform der Anrechnungsregeln für die CO2-Einbindung und den Treibhausgasaustoß von Wäldern und Böden geeinigt. Wälder und Böden, zusammengefasst als sogenannter Landnutzungssektor, spielten eine zentrale Rolle für das Ziel des Paris-Abkommens, in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts die Treibhausgasneutralität zu erreichen, heißt es. Die neuen Regeln gelten ab 2021. weiterlesen…

Ein Planet, viele Klimapläne. Warum?

Janelle Knox-Hayes (MIT) untersucht kulturelle Hintergründe der Klimapolitik

Wir haben einen Planeten und viele Pläne, die verhindern sollen, dass er zu heiß wird – mehr als 60 unterschiedliche Systeme zur Preisgestaltung für Treibhausgasemissionen werden weltweit verwendet; alle zielen sie darauf ab, die Klimaschäden der Verbrennung fossiler Energieträger zu reduzieren. Abstrakt betrachtet könnte eine einheitlichere Politik einfacher sein, die den Emissionsverursachern Kosten auferlegt. Aber – das hat MIT Associate (W2-)Professorin Janelle Knox-Hayes beobachtet – Klimaregelungen werden nicht abstrakt entwickelt. Die spezifischen Politiken, welche die Länder verfolgen, ergeben sich aus den besonderen Bedingungen, mit denen sie konfrontiert sind. weiterlesen…

Reparaturen von Haushaltsgeräten sollten steuerlich absetzbar sein

UBA legt zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung 7-Punkte-Strategie gegen Obsoleszenz vor

Auch Reparaturen außerhalb des Haushalts sollten steuerlich absetzbar sein. Dies schlug das Umweltbundesamt (UBA) zum Start der Europäischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV) vor. „Wenn der Handwerker ins Haus kommt und die Waschmaschine oder den Fernseher schon vor Ort reparieren kann, ist das steuerlich absetzbar. Dasselbe sollte gelten, wenn er das Gerät zur Reparatur mitnehmen muss“, so Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA. weiterlesen…

Energiewendegipfel gibt Einblick in Agenda für integrierte Energiewende

dena-Kongress: Kuhlmann plädiert für Fokus auf CO2-Reduzierung

Einen Tag vor Beginn des Kongresses der Deutschen Energie-Agentur (dena) am 20.11.2017 in Berlin hat der Vorsitzende der dena-Geschäftsführung, Andreas Kuhlmann, dafür plädiert, in der Energiewende den Fokus auf die Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu richten. weiterlesen…

Keine Entwarnung: CO2 steigt weiter

Global Carbon Project bei COP23: 2%

Drei Jahre lang waren die globalen CO2-Emissionen (auf hohem Niveau) verblieben, und es keimte bereits die Hoffnung, die Treibhausgase könnten zu sinken beginnen – doch 2017 geht es der am 13.11.2017 im Rahmen der Bonner COP23 vorgestellten, neuen Schätzung Global Carbon Dioxide Budget 2017 des Global Carbon Projects zufolge wieder weiter nach oben – 2% hat der internationale Forschungsverbund aus 70 Wissenschaftlern ermittelt. Vor allem China und Indien geben Anlass zur Sorge. weiterlesen…

UN-Klimaziele: Recycling ist der richtige Weg

10. Ressourcenstudie von Fraunhofer UMSICHT für die ALBA Group

In seiner am 05.10.2017 vorgelegten Studie bestätigt das Fraunhofer-Institut UMSICHT zum zehnten Mal den positiven Umwelteffekt des Recyclings. Den Wissenschaftlern zufolge schont die Kreislaufführung von Wertstoffen in entscheidendem Maße die natürlichen Rohstoffe und reduziert wirksam die Treibhausgasemissionen. Die Untersuchung im Auftrag der ALBA Group zeigt, dass Kreislaufwirtschaft ein wichtiger Schlüssel zu einer erfolgreichen Klimapolitik ist. Denn: Recycling bietet die Chance, eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu realisieren, die – wie von der G7-Allianz für Ressourceneffizienz gefordert – innerhalb der Grenzen der globalen Ressourcenverfügbarkeit bleibt. weiterlesen…

Deutschlands Klimaziel 2020 weiter weg als gedacht

2020: Statt 40 nur 30 Prozent

Ohne kräftiges Gegensteuern wird Deutschland sein Klimaschutzziel für 2020 drastisch verfehlen, wird der Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 nur um 30 statt um 40 Prozent reduziert. Die Handlungslücke beträgt 120 Millionen Tonnen CO2. Zu der Einschätzung kommt Agora Energiewende in einer aktuellen Analyse.
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Umweltatlas Lieferketten

Hohe Umweltbelastungen in globalen Lieferketten von deutschen Unternehmen

Der „Umweltatlas Lieferketten“ von adelphi und Systain beschreibt erstmals umfassend, wie sich die Produktion von deutschen Unternehmen im Ausland auf die Umwelt auswirkt. Wie die Berliner Denkfabrik adelphi am 19.06.2017 mitteilte, sei die systematische Untersuchung der globalen Wertschöpfungskette in acht Branchen keinesfalls als Unternehmensbashing gedacht, sondern wolle als Gesprächsangebot an die Wirtschaft bzw. eine Hilfestellung verstanden werden. weiterlesen…