CO2 als Rohstoff:


18 Partner aus Industrie und Wissenschaft starten groß angelegte Klimaschutz-Initiative

Carbon2Chem - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160627Das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) hat gemeinsam mit dem BMBF, dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, der thyssenkrupp AG und 14 weiteren Partnern im Rahmen einer Pressekonferenz und mit einer aufwändigen Präsentation am 27.06.2016 im Landschaftspark Duisburg-Nord ein Projekt vorgestellt, das einen entscheidenden Schritt von der umstrittenen CCS (Carbon Capture and Storage) hin zur CCU (Carbon Capture and Utilization/Use) unternimmt. weiterlesen…

Eine Geschichte aus dem wirklichen Leben


Die Solarstromrebellion beginnt: Mini-PV-Modul simon geht ans Netz

greenpeace-energy logoMichael Friedrich von Greenpeace Energy eG schildert in seinem News-Blog vom 27.06.2016 Erfahrungen mit der hanseatischen Wirklichkeit in Zeiten der gelebten dezentralen Energiewende:
Michael Friedrich, Greenpeace Energy - Foto © Greenpeace Energy eG“Plug & Play, einstecken und Strom ernten!” – das ist das Versprechen des Mini-Solarkraftwerks simon. “Alles ganz einfach, alles ganz sicher,” dachte Blogger Friedrich und wunderte sich nicht schlecht, als er erfahren musste, dass auch sein Netzbetreiber, die Stromnetz Hamburg GmbH, ganz und gar nicht auf die dezentrale Energiewende vorbereitet ist. Eine Geschichte aus dem wirklichen Leben… weiterlesen…

Fortschrittsmotor Klimaschutz


Zwölf Projekte aus NRW ausgezeichnet

KlimaExpo.NRW logoVon der Bürgerinitiative bis zum industriellen Großprojekt hatte die KlimaExpo.NRW zur Preisverleihung am 23.06.2016 im Alten Kesselhaus in Düsseldorf alle Akteure eingeladen, die den Klimaschutz weiter vorantreiben wollen. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Energieagentur NRW - logound einer Keynote von Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke wurden die zwölf Siegerprojekte von NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel ausgezeichnet. weiterlesen…

Atempause für den Golfstrom


Kieler Meeresforscher berechnen den Weg des grönländischen Schmelzwassers

GEOMAR Logo © Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung KielDer Salzgehalt in den Gewässern um Grönland spielt eine große Rolle für den Antrieb des Golfstroms im Nordatlantik. Deshalb gibt es Befürchtungen, dass Süßwasser aus dem schmelzenden grönländischen Inlandeis das Strömungssystem beeinflussen und abschwächen könnte. nature geoscience logoNeue Modellrechnungen einer internationalen Forschergruppe unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel haben jetzt aber ergeben, dass große Teile des Süßwassers entlang der kanadischen Küste nach Süden abtransportiert werden und die Abschwächung des Golfstroms so hinauszögern. Die Studie erschien am 23.06.2016 in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience. weiterlesen…

Solarspeicher-Preise um ein Drittel gefallen


BSW-Prognose: Fallende Preise und Wunsch nach Unabhängigkeit befeuern Nachfrage

BSW-logo neuDie Nachfrage nach Heimspeichern für die Rund-um-die-Uhr-Versorgung von Gebäuden mit Solarstrom werde sich mindestens bis 2020 im Zweijahres-Turnus verdoppeln. Das ist die Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar), der inzwischen auch die Interessen zahlreicher Speicheranbieter vertritt. weiterlesen…

Schaden viermal höher als Nutzen


Hendricks: Hendricks: Brauchen übergreifende Strategie für Stickstoffemissions-Minderung

BMUB logo neuDie erhöhten Emissionen reaktiver Stickstoffverbindungen, wie zum Beispiel Nitrat im Grund- und Oberflächenwasser oder Stickoxide und Ammoniak in der Luft, gehören zu einem der drängendsten Umweltprobleme unserer Zeit. Dennoch werden sie vergleichsweise wenig beachtet. Um den Problemen begegnen zu können und dem Thema mehr Gewicht in der umweltpolitischen Debatte zu geben, erarbeitet das Bundesumweltministerium eine nationale Strategie zur Minderung reaktiver Stickstoffverbindungen in Wasser, Luft und Boden. weiterlesen…

Intersolar und EES Europa ziehen zufrieden Bilanz


Startschuss für Aufbruch in Neue Energiewelt

intersolar logo 25 years“Volle Hallen und beste Stimmung bei Ausstellern und Besuchern”: Intersolar und ees Europe gingen am 24.06.2016 “mit großem Erfolg zu Ende” – so eine Medienmitteilung. 1.077 Aussteller zeigten auf der weltweit führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft, sowie auf Europas größter Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme, wie sie die globale Energiewende begleiten werden. weiterlesen…

PV im Namen der Rose


Struktur von Blütenblättern steigert PV-Effizienz

kit_logo_V2_deMit einer Oberfläche wieder von Pflanzen können Solarzellen mehr Licht aufnehmen und damit mehr Strom erzeugen. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) reproduzierten die epidermalen Zellen von Rosenblütenblättern, die eine besonders starke Antireflexwirkung besitzen, und integrierten die transparente Nachbildung in eine organische Solarzelle. Dies führte zu einer relativen Erhöhung der Effizienz von zwölf Prozent. Darüber berichten die Wissenschaftler in der Zeitschrift Advanced Optical Materials. weiterlesen…

Netzausbauplanung übertrieben


Weder Netze noch Speicher begründen EE-Bremsen

Windgeneratoren, Hochspannungsleitungen bei Dahme, Mark - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft, 20160402Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Auftrag der Hermann-Scheer-Stiftung mit dem Titel “Stromnetze und Speichertechnologien für die Energiewende – Eine Analyse mit Bezug zur Diskussion des EEG 2016” zeigt, dass weder fehlende Stromnetze noch unzureichende Speicherkapazität als gründe für die Begrenzung des Zubaus Erneuerbarer Energien taugen. Die bisher aufgetretenen Netzengpässe zum Beispiel sind vernachlässigbar – sie machen etwa ein Prozent des Stromtransports aus – und wären vermeidbar. weiterlesen…

“Am Ende bin ich Optimist”


Vortrag von Mojib Latif in Berlin

Mojib Latif - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160622“Wir haben uns in eine Sackgasse manövriert”, sagte der Kieler Ozeanograph Mojib Latif anlässlich eines Vortrags am 22.06.2016 im Berliner Magnus-Haus. Sein Hauptbeispiel: Die Unbeherrschbarkeit der Atomenergie: Heute noch liegen am Strand von Fukushima Hunderttausende von Müllsäcken mit radioaktiv verstrahltem Abfall. Zur Endlagerung sagte Latif: “Eine Million Jahre soll das sicher gelagert werden – aberwitzig, worauf wir uns da einlassen!” weiterlesen…