Dänische Forscher entwickeln nachhaltige Tandem-Solarzelle

Energie-Effizienz-Weltrekord übertroffen

Forscher der Dänischen Technischen Universität (DTU) haben eine Tandem-Solarzelle auf Basis nachhaltiger Materialien entwickelt, die den Energie-Effizienz-Weltrekord für Tandem-Solarzellen übertrifft. Seit mehreren Jahren hatten die Forscher der DTU eng mit dem dänischen Katalyseunternehmen Haldor Topsøe und anderen zusammengearbeitet, um zwei Arten von Solarzellen zu einer neuen so genannten Tandem-Solarzelle zu kombinieren. weiterlesen…

Solarenergie droht Förder-Aus

Energiepolitische Schachereien gefährden Energiewende

Nach der Windkraft könnte auch die Solarenergie in eine Krise rutschen: Schafft die Bundesregierung nicht wie versprochen rasch den Solardeckel ab, endet im April die Förderung. Dabei ist sich die Koalition eigentlich einig – streitet aber weiter. Clemens Weiß hat am 11.01.2020 für energiezukunft die politische Unentschlossenheit und Tatenlosigkeit in Sachen Energiewende dargestellt. weiterlesen…

Núñez de Balboa, erstes spanisches Photovoltaik-Megaprojekt

Kuzzeitig neuer europäischer Rekord: 500 MW PV

Die Iberdrola-Gruppe hat über ihre Tochtergesellschaft in Spanien in nur einem Jahr die PV-Anlage Núñez de Balboa in Badajoz gebaut, die mit 500 MWp installierter Leistung 250.000 Menschen mit sauberer Energie versorgen wird. Mit dem Bau der Photovoltaikanlage Núñez de Balboa in Usagre (Badajoz, 130 km nördlich von Sevilla), der größten Europas, hat Iberdrola einen entscheidenden Schritt in Richtung Photovoltaik gemacht. Die Anlage, die nach ihrer Inbetriebnahme – geplant für das erste Quartal 2020 – eine installierte Kapazität von 500 MWp (391 MW maximale Leistung am Netz) haben wird, wird 250.000 Menschen mit sauberer Energie versorgen, mehr als die Bevölkerung der Städte Cáceres und Badajoz, und so den Ausstoß von 215.000 Tonnen CO2 in die Atmosphäre vermeiden. weiterlesen…

Tesla kann deutsche Gigafactory mit CO2-Einnahmen finanzieren

Analysten-Einschätzung

Tesla kann nicht nur seine Model 3, Model S und Model X verkaufen, sondern auch ein interessantes Nebenprodukt: Weil das Unternehmen ausschließlich Elektroautos produziert, deren CO2-Ausstoß mit 0 Gramm angesetzt wird, liegt es weit unter dem zulässigen Flotten-Höchstwert von 120 Gramm CO2 pro Kilometer, den alle Autohersteller in diesem Jahr in der EU einhalten müssen. Diesen Vorsprung kann Tesla – laut Einschätzung des Analysten Ben Kallo von Robert W. Baird & Co. vom 12.01.2020 – gegen Bezahlung an andere Hersteller abgeben – und der Partner Fiat Chrysler zahlt laut einem Analysten so viel dafür, dass allein damit die Finanzierung der neuen Gigafactory in Brandenburg gesichert ist. weiterlesen…

BMWi kürzt Energieforschungsmittel empfindlich

„Wichtige Forschung droht auszutrocknen“

„In der vom Bund geförderten Energieforschung regiert der eiserne Besen“, schreibt Manfred Ronzheimer am 11.01.2020 in der taz. Das BMWi habe seine Programmplanung für die kommenden Jahre deutlich reduziert – das gehe aus dem bereits am 29.11.2019 beschlossenen Haushalt 2020 hervor, ohne dass es zunächst jemandem aufgefallen ist, so der Solarserver („Kahlschlag bei Energieforschung“) schon am 23.12.2019: „Der Bundestag hat die Mittel für die Bewilligung neuer Energieforschungsprojekte im Jahr 2020 radikal zusammengestrichen. Im kommenden Jahr wird die Bundesregierung kaum neue Forschungsprojekte in diesem Bereich bewilligen können.“ Ronzheimer: „Die Wissenschaftler fühlen sich überrumpelt“. weiterlesen…

Das feine Gesicht der Antarktis

Eine neue Karte zeigt die unter dem Eis verborgenen Geländeformen so genau wie nie zuvor. Das erlaubt bessere Prognosen über die Zukunft der Gletscher und den Anstieg des Meeresspiegels

Wenn der Klimawandel die Gletscher der Antarktis immer rascher Richtung Meer fließen lässt, ist das keine gute Nachricht. Denn dadurch verlieren die gefrorenen Giganten immer mehr Eis, das dann in geschmolzener Form den Meeresspiegel ansteigen lässt. Wie schnell und in welchem Umfang dies geschieht, hängt aber nicht nur vom Anstieg der Temperaturen ab. Auch der Untergrund unter dem Eis spielt eine entscheidende Rolle. Denn während manche Geländeformen den Eisschwund bremsen, können ihn andere beschleunigen. Allerdings war über die Topografie der Landschaft unter dem Eis bisher nicht genug bekannt, um diese Risiken richtig einschätzen zu können. Mehr Licht ins Dunkel bringt nun eine neue Karte, an der auch Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) mitgearbeitet haben. weiterlesen…

China am besten auf E-Mobilität vorbereitet

Unter den Automobilnationen vorn

Deutschland hat im Vergleich der sieben großen Automobilnationen in der Elektromobilität die Führungsrolle im Bereich Technologie von Frankreich übernommen und liegt im internationalen Vergleich der Automobilnationen (noch) auf Platz eins. Gleichzeitig wächst der finanzielle Druck auf die Hersteller durch die Umstellung auf Elektromobilität. Allerdings könnten neue Servicemodelle bei Batterien ihre Margen wieder steigern (Battery-as-a-Service). Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Ausgabe des „Index Elektromobilität“, einem von der Unternehmensberatung Roland Berger und der fka GmbH gemeinsam entwickelten Ländervergleich. weiterlesen…

Wind-Onshore weiter mit dramatischer Ausbauflaute

Tiefster Stand seit 20 Jahren

Der Ausbau der Windenergie ist im vergangenen Jahr fast zum Erliegen gekommen. Selbst in Niedersachsen, dem Windland Nummer eins, wurden lediglich 54 neue Anlagen in Betrieb genommen. 2019 gingen insgesamt nur 276 neue Windanlagen mit einer Gesamtleistung von lediglich 940 Megawatt ans Netz. Damit ist der Bau neuer Windgeneratoren an Land in Deutschland auf den tiefsten Stand seit mehr als 20 Jahren eingebrochen. Nach vorläufigen Zahlen wurden nur 276 neue Windenergieanlagen in Betrieb genommen – ein Rückgang von mehr als 60 Prozent Im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus einer Auswertung der Fachagentur Windenergie an Land hervor. Hauptgründe sind lange Genehmigungsverfahren, zu wenig ausgewiesene Flächen und viele Klagen. weiterlesen…

Dreimal billiger und viel gerechter

EU-Kohlenstoff-Grenzsteuer viel effizienter als französische Klima-Energieabgabe

Der Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Kohlenstoff-Grenzsteuer hätte nur geringe Auswirkungen auf die französischen Haushalte, im Gegensatz zum eigenen Vorschlag des Landes, Energie zu besteuern, der die Entstehung der „Gelbwesten“-Bewegung auslöste. Ein Bericht vom 10.01.2020 von Aline Robert für EURACTIV France. weiterlesen…