Radikaler Klimaschutz in Dänemark
70 Prozent weniger CO2 bis 2030
Wenn Klimaaktivisten einstimmig die Politiker ihres Landes – von der sozialdemokratischen Regierung mitsamt linken Stützparteien bis zur Bürgeropposition – über den grünen Klee loben, lohnt ein genauerer Blick. Zumal Dänemarks auf breiter Front im Parlament ausgehandeltes Klimagesetz mit dem Ziel von 70 Prozent weniger CO2-Emissionen bis 2030 für Optimismus genau in den Wochen sorgte, als die Madrider UN-Klimakonferenz kläglich scheiterte und in Berlin die Große Koalition ihr verzagtes Klimapaket vorlegte, wie Thomas Borchert am 01.01.2020 in der Frankfurter Rundschau schrieb. weiterlesen…
Am 02.12.2019, zu Beginn der später gescheiterten COP25, veröffentlichten drei prominente Mitglieder von Fridays for Future einen Text, in dem sie begründeten, warum sie weiter demonstrierten. „Nicht, weil wir das reizvoll finden“, sondern weil sie „keine anderen Optionen erkennen“. Die Wissenschaft schlage Alarm – sie – „nicht wir“- sei „beim Wort zu nehmen“. Solarify dokumentiert den Text – später wird es möglicherweise heißen: Einen der wichtigsten des vergangenen Jahres.
Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen den Geheimnissen der Atmosphäre und der Planetenbildung auf die Spur kommen: Am 23.10.2019 um 6:33 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit startete einer
Das Start-up
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) nennt 2019 „das drittwärmste Jahr seit dem Beginn von regelmäßigen Messungen 1881“. DWD-Sprecher Andreas Friedrich: „Das ist kein Zufall“. Dazu war es gleichzeitig sehr niederschlagsarm und sonnenscheinreich. Das
Im Januar 2020 treten zahlreiche Neuregelungen in Kraft – darunter umfangreiche Maßnahmen für den Klimaschutz, Entlastungen für Beschäftigte, Familien und Arbeitgeber. Eine Mindestvergütung für Auszubildende wird eingeführt. Smart Meter werden Pflicht. Die EEG-Umlage steigt leicht, ebenso der Mindestlohn und die Regelbedarfssätze in der Grundsicherung. AKW Philippsburg geht vom Netz. Hier für Solarify relevante und interessante Ausschnitte aus einem
„Wir waren damals schon so weit, wie die Politik es heute ist“, sagt der langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Michael Müller am 30.12.2019 in der
Wer immer sich die Folgen unserer heutigen Wirtschaftsform bewusst macht, wie die Aufheizung des Weltklimas, die Überlastung der Böden mit Dünge- und Pflanzen“schutz“mitteln und der Meere mit Kunststoffabfällen sowie zu Ende gehenden Naturressourcen, um nur einige aufzuzählen, beschäftigt sich auch mit Vorschlägen, wie es weitergehen kann. Bisher jedenfalls gehen wir mit Natur nicht fair um. Und dass wir einfach so weitermachen und uns damit rechtfertigen, unser heutiger Umgang mit der uns äußeren Natur sei die selbstverständliche, natürliche, ja die einzig mögliche Form des Wirtschaften, ist ausgeschlossen.
Eigentlich schon ein alter Hut: Im Internet surfen, Webseiten aufrufen, E-Mails verschicken und Filme anschauen – unser Computeralltag ist zu einem mit-entscheidenden Anteil der Klimakrise geworden. Suchanfragen, Skypen oder Streamen belasten das Klima immer stärker. Die digitale Welt verursacht – so
Der Bund nimmt immer mehr Geld aus dem Verkauf von Emissionsrechten für das Treibhausgas Kohlendioxid ein. Bei den Versteigerungen der Emissionszertifikate kamen 3,16 Milliarden Euro im Jahr 2019 zusammen. Das waren rund 600 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor, wie die Emissionshandelsstelle des Umweltbundesamtes auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Zu lesen in der