Scheuer will mehr Elektromobilität

Eine Milliarde Euro für E-Ladestationen

Mit einem milliardenschweren Förderprogramm will Verkehrsminister Andreas Scheuer Elektroautos in Deutschland beliebter machen. „Wir brauchen Lademöglichkeiten zu Hause, am Arbeitsplatz und am Supermarkt“, sagte der CSU-Politiker in einem Interview. Gerade einmal 16.100 Lade­punk­te gab es Ende 2018 im Bundesgebiet, wie die Tagesschau am 31.03.2019 unter Berufung auf den Bundesver­band der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) berichtete. weiterlesen…

CO2-Fußabdruck von VW vergleichbar mit dem Deutschlands

Volkswagen-Konzern VW weltweit für zwei Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich

Der Volkswagen-Konzern ist für deutlich höhere CO2-Emissionen verantwortlich als bislang bekannt. Durch Anpassung an die Abgasnorm Euro 7 würden Verbrenner von VW 1000 bis 2000 Euro teurer. „Wir haben ausgerechnet, welchen Anteil wir als Konzern am globalen CO2-Ausstoß haben“, sagte VW-Chefstratege Michael Jost im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. „Es sind rund ein Prozent bei den Pkws und etwa ein Prozent bei den Lkws.“ Jetzt sollen Elektroautos helfen, die globale Katastrophe abzuwenden. Martin Seiwert berichtete am 29.03.19 in der Wirtschaftswoche. weiterlesen…

„Transparente Dialoge für sachorientierte, nachvollziehbare und angemessene Lösungen“

Neue ESYS-Analyse „Partizipation und Kommunikation in der Energiewende“

Bürgerinitiativen und Klimaschutzdemonstrationen zeigen: Bürger wollen die Energiewende mitgestalten und sich in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbringen. Doch wie müssen Kommunikations- und Partizipationsverfahren für eine effektive, faire und sozialverträgliche Energiewende gestaltet werden? Das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) hat in seiner Analyse „Partizipation und Kommunikation in der Energiewende“ verschiedene Instrumente untersucht. weiterlesen…

„Die Zukunft der Straße umweltfreundlich sichern“

MCC-Kurzdossier Straßenverkehr

Die von der Bundesregierung eingesetzte Verkehrskommission hat nur einen Minimalkonsens geschafft – ihr jetzt vorgelegter Rumpfbericht bringt Deutschland klimapolitisch noch stärker in die Defensive; angesichts von EU-Vorgaben drohen hohe Ausgleichszahlungen. Im Zentrum der Diskussion stehen die Treibhausgas-Emissionen im Straßenverkehr. Wie sich diese sowie weitere schädliche Nebenwirkungen des Autoverkehrs effizient und sozialverträglich verringern lassen, davon handelt das neue MCC-Kurzdossier „Straßenverkehr“. weiterlesen…

Erde könnte sich noch stärker erwärmen als bisher befürchtet

Neue Klimamodelle aus dem Supercomputer

Die Temperaturen könnten deutlicher steigen als bisher vorausberechnet, sagen neue Klimamodelle in einem Artikel von Susanne Ehlerding am 25.03.2019 auf der Webseite des Berliner Tagesspiegel. Mit diesen neuen Klimamodellen beschäftigten sich Forscher vom 25. bis 29.03.2019 im Rahmen eines internationalen Workshops des World Climate Research Programmes in Barcelona (CMIP6 Model Analysis Workshop). Thema war u.a. das sechste „Coupled Model Intercomparison Project“ (CMIP6), bei dem die neuesten Modelle miteinander verglichen werden. weiterlesen…

20 Jahre Ökosteuer: finanz- und sozialpolitisch top, umweltpolitisch ein Flop

Beides in den Blick nehmen: Klimaschutz durch Emissionsminderungen und Einkommensungleichheit

Die zum 01.04.1999 eingeführte ökologische Steuerreform sorgt bis heute für niedrigere Rentenbeiträge und höhere Rentenbezüge – Umweltpolitisch war sie hingegen kein Erfolg, die beabsichtigte Lenkungswirkung ist ausgeblieben. Notwendig sei eine Reform, die CO2 angemessen bepreist und einkommensschwache Haushalte entlastet, resümiert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin die Erfahrungen mit der Ökosteuer. weiterlesen…

Klimawandel mittels Bodenmikroben verlangsamen?

Nicht alle von verlockenden Ergebnissen eines Wissenschaftlers überzeugt

Während die CO2-Emissionen 2018 weltweit ein Allzeithoch erreicht haben, ist die Welt auf einem Kurs, der nach Überzeugung von Klimaexperten bis 2100 (oder schon früher) zu einer katastrophalen Erwärmung führen wird, schreibt John J. Berger am 26.03.2019 in Scientific American. Einige davon halten es für unerlässlich, Anbautechniken einzusetzen, die der Luft Kohlendioxid entziehen und in den Böden speichern. Solarify übersetzt Ausschnitte. weiterlesen…

DLR: Windgeneratoren als Insektizide

(Theoretischer) Wind auf die falschen Mühlen

Eine umfassende Literaturrecherche unter dem Titel „Modellanalyse liefert Hinweise auf Verluste von Fluginsekten in Windparks“ von DLR und Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) zeigt einen potenziellen Konflikt zwischen Windgeneratoren und Fluginsekten auf: Diese nutzen zur Migration nämlich starken Wind in bis zu 2.000 m Höhe. Eine Analyse der Windenergie seit 1990 und der daraus ableitbaren Volumen- und Massenströme zeige – so die Einleitung der Untersuchung – „trotz bestehender Unsicherheiten eine besorgniserregende Entwicklung“, diese steigt zum Ende des Textes, da heißt es gar „sehr besorgniserregende Entwicklung“. Windkraftgegner werden sich freuen. weiterlesen…

Erstes Säugetier „dank“ Klimawandel ausgestorben

Gibt es nicht mehr: Australische Mosaikschwanzratte

Es ist offiziell: Der Klimawandel hat das erste Aussterben eines Säugetieren verursacht. Die australische Mosaikschwanzratte, ein winziges Insel-Nagetier, wurde nach Angaben der Regierung in Canberra durch den Anstieg des Meeresspiegels ausgelöscht, schrieb John R. Platt am 21. 03.2019 in Scientific American. weiterlesen…

Marine Senke für anthropogenes CO2

Entwicklung des Kohlenstoffspeichers Ozean

Ein mehrjähriges internationales Forschungsprojekt unter Leitung der ETH Zürich hat bestimmt, welche Menge von menschengemachten CO2 -Emissionen die Weltmeere zwischen 1994 und 2007 aus der Atmosphäre aufgenommen haben. Dank der umfangreicher Messungen ist jetzt mit hoher Gewissheit bekannt, wie viel menschengemachtes Kohlendioxid die Weltmeere speichern. Veröffentlicht in Science. weiterlesen…