Klimawandel erreicht Fluggesellschaften

Exotischer CO2-Rekord für Ryan Air – aber andere emittieren schneller mehr

„Am meisten CO2 stoßen in Europa Kohlekraftwerke aus. 2018 tauchte mit Ryanair erstmals eine Fluggesellschaft in der Liste der 10 größten Emittenten auf. Umweltschützer sind empört, Ryanair verteidigt sich.“ So die FAZ am 02.04.2019 gewohnt trocken. Die Welt macht es etwas blumiger: „Ryanair ist jetzt die neue Kohle“, so ihr Titel. Ryanair ist zwar der größte fliegende Luftverschmutzer, seine Emissionen wachsen aber nicht mal am schnellsten – das Klimaproblem erreicht den gesamten Luftfahrtsektor. weiterlesen…

Klimawandel „groß in erdgeschichtlichem Maßstab“

PIK: Mehr CO2 als jemals zuvor in 3 Millionen Jahren. Beispiellose Computersimulation zur Klimageschichte

Heute ist mehr von CO2 in unserer Atmosphäre als wahrscheinlich je zuvor in den letzten drei Millionen Jahren die Rede. Erstmals ist es einem Team von Wissenschaftlern des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung gelungen, erfolgreich eine umfassende Computersimulation für diesen Zeitraum durchzuführen, deren Ergebnisse gut zu den Erkenntnissen passen, die bereits aus Ablagerungen auf den Böden der Ozeane zur erdgeschichtlichen Klimaentwicklung gewonnen werden konnten. weiterlesen…

Energieeffizienz als Innovationsmotor

Bundesregierung zeichnet erfolgreiche Energieeffizienz-Netzwerke aus

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) haben die Teilnehmer von drei besonders innovativen Energieeffizienz-Netzwerken ausgezeichnet: das „VDMA-Energieeffizienz-Netzwerk Voith Turbo“ (Träger: VDMA), das „SIHK-Netzwerk für Energie- und Ressourceneffizienz (REGINEE Südwestfalen)“ (Träger: SIHK Hagen/ VEA) und den „Klimapakt Münchner Wirtschaft“ (Träger: Landeshauptstadt München). Das teilten BMWi und BMU in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. weiterlesen…

Sonnen kreiert Siegel für kobaltfreie Photovoltaik-Heimspeicher

Allen interessierten Unternehmen zur freien Nutzung bereitgestellt

Sonnen hat eine herstellerübergreifende Initiative lanciert. Mit einem neuen Siegel wolle das Allgäuer Unternehmen die Nutzung kobaltfreier Lithium-Ionen-Batterien forcieren. Dazu werde im ersten Schritt ein Logo eingeführt, um Endkunden und Installateuren klar zu signalisieren, dass es sich um einen kobaltfreien Photovoltaik-Heimspeicher handele. Das Siegel werde allen interessierten Unternehmen zur freien Nutzung bereitgestellt, sofern sie kobaltfreie Lithium-Ionen-Batterien nutzen oder künftig einsetzen wollten, schreibt Sandra Enkhardt in ihrem Beitrag für pv magazine. weiterlesen…

Umweltplus von E-Autos wächst mit

Deutlich bessere Klimabilanz als Diesel und Benziner

Bis zu 28 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als ein Oberklasse-Diesel, bis zu 42 Prozent weniger als ein Kleinwagen-Benziner: Wer heute ein batteriebetriebenes Elektroauto kauft und in Deutschland nutzt, stößt bei einer Nutzungsdauer von durchschnittlich 13 Jahren deutlich weniger CO2 und andere klimarelevante Gase aus als mit einem konventionellen Verbrenner. Das ist das Ergebnis einer Studie des des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI unter dem Titel „Die aktuelle Treibhausgasemissionsbilanz von Elektrofahrzeugen in Deutschland“ zur Klimabilanz von Elektroautos. weiterlesen…

Greenpeace: E-Fuels können CO2-Lücke im Verkehr nicht schließen

„Verkehrsministerium überschätzt CO2-Einsparpotenzial von E-Fuels deutlich“

Mit erneuerbarem Strom erzeugte Kraftstoffe können den CO2-Ausstoß im Verkehr nicht kostengünstig senken. So genannte E-Fuels werden dauerhaft deutlich teurer und weniger effizient sein, als Autos direkt mit Strom zu betreiben. Das ist das Resümee einer am 03.04.2019 veröffentlichte Kurzstudie des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace. weiterlesen…

MPIC: Schnelle globale Energiewende könnte Millionen Menschenleben retten

Verbrennung fossiler Rohstoffe wichtigste Ursache für Luftverschmutzung und Gesundheitsbelastungen

Die Reduktion der weltweiten Luftverschmutzung kann Millionen von Menschenleben retten. Dies zeigt ein internationales Wissenschaftlerteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie mit einer in den PNAS am 25.03.2019 veröffentlichten Studie. Den wichtigsten Beitrag dazu würde der schnelle Ausstieg aus der Verbrennung fossiler Energieträger liefern – ein Schritt, der derzeit vor allem aus Gründen des Klimaschutzes gefordert wird. weiterlesen…

Saubere Energie für alle Europäer

Kommission begrüßt Annahme neuer Vorschläge für die Gestaltung des Strommarkts durch das Europäische Parlament

Das Europäische Parlament hat am 26.03.2019 neue Vorschriften verabschiedet, die den Strommarkt in der EU auf künftige Herausforderungen vorbereiten und die Verbraucher in den Mittelpunkt der Energiewende stellen. Dies sei ein wichtiger Schritt, der es der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten ermöglichen werde, die Umstellung auf saubere Energie zu vollziehen, die bereits verabschiedeten Klimarechtsvorschriften für die Zeit bis 2030 umzusetzen und ihre Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzübereinkommen zu erfüllen, heißt es in einer Pressemitteilung der Europäischen Kommission. weiterlesen…

Klimabilanz 2018: 4,2 Prozent weniger Treibhausgasemissionen

Umweltbundesamt legt erste detaillierte Schätzung vor

In Deutschland wurden 2018 insgesamt 868,7 Mio. Tonnen Treibhausgase freigesetzt – rund 38 Millionen Tonnen oder 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Das zeigt eine Prognoseberechnung des Umweltbundesamtes (UBA). Damit wurde nach vier Jahren Stagnation erstmals wieder eine nennenswerte Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Deutliche Emissionsrückgänge gab es bei Energiewirtschaft und Haushalten. Auch im Verkehrssektor gingen die Emissionen leicht zurück. Gründe für diese Entwicklung sind der zurückgehende Verbrauch von fossilen Energien und die außergewöhnliche Witterung im Jahr 2018. Im Vergleich zu 1990 hat Deutschland seine Emissionen damit um 30,6 Prozent gesenkt. Bis 2030 müssen die Emissionen nach Beschlusslage der Bundesregierung um mindestens 55 Prozent gesenkt werden. weiterlesen…

„Umweltfreundlicher Verkehr billiger für die Bürger, umweltschädlicher teurer.“

Allianz pro Schiene begrüßt Fortsetzung der Arbeitsgruppe Klimaschutz im Verkehr

Allianz pro Schiene geht mit der Erwartung auf eine weitergehende Verständigung über eine umweltfreundliche Mobilität in die zweite Runde der Arbeitsgruppe Klimaschutz im Verkehr. „Die Kommission hat mit dem Zwischenbericht eine Grundlage geschaffen, auf der sie jetzt weiterführende Vorschläge etwa für eine Bepreisung der Treibhausgas-Emissionen erarbeiten kann“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. „Die Arbeit ist noch lange nicht getan. Wir brauchen eine Verständigung auf eine grundlegende Neuausrichtung der Verkehrspolitik.“ weiterlesen…