Hamburger Windmesse mit Superlativen

Adwen und Winergy präsentieren weltgrößtes Windgeneratorengetriebe – Gamesa baut Asiens höchste Windkraftanlagen

Vor der WindEnergy Hamburg vom 27. bis 30.09.2016, nach dem Bekunden der Macher „Treffpunkt für die Entscheider der Energiewirtschaft aus aller Welt“, werden Superlative gemeldet: Das größte Windgetriebe der Welt der Firmen Adwen (50:50-Joint Venture von AREVA and Gamesa) und Winergy, 46,7 Tonnen schwer (im Original 86 t). Der spanische Turbinenbauer Gamesa meldet dass er in Thailand 153 Meter hohe Türme aufstellen wird – Asiens höchste Windkraftanlagen überhaupt. weiterlesen…

Bald Solar-Autobahn in den USA

„Eine Autobahn, die Energie statt Verkehrstote produziert“

„Bald werden Sie in der Lage sein, Ihren Erneuerbare-Energie-Kick  auf der Route 66 zu bekommen. Ernsthaft!“, versichert Jason Fell, Direktor des amerikanischen Portals entrepreneur.com. Denn bald soll in den USA das erste Stück Autobahn mit Sonnenkollektoren belegt werden. weiterlesen…

Weiterhin Rückenwind für EE

Gesellschaftliche Vorteile und Klimaschutz motivieren zu Energiewende / Mehrheit empfindet EEG-Umlage als angemessen

Das Wachstum der Erneuerbaren Energien hat für die Bevölkerung in Deutschland weiterhin sehr hohen Stellenwert. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Demnach ist der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien für 93 Prozent der Befragten wichtig bis außerordentlich wichtig. An der repräsentativen Umfrage im September 2016 nahmen 1.000 Personen teil, wie die AEE am 16.09.2016 mitteilte. weiterlesen…

Ein Prozent ist genug

Neues Buch bietet Lösungen in Zeiten geringen Wachstums – mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen

Die Fronten sind verhärtet: hier die Anhänger des Degrowth, die negatives Wachstum für unverzichtbar halten – dort die Mehrheit der Wachstumsgläubigen, die noch immer von zweistelligen Zuwächsen träumt, obwohl solche Zahlen auf Dauer unmöglich sind. Doch gibt es wirklich keine Lösungen dazwischen? Vorschläge im neuen Buch „Ein Prozent ist genug“ von Jorgen Randers und Graeme Maxton. weiterlesen…

Laboraufenthalte optimieren

Zeitintensive Pflichtübung? Ingenieurwissenschaftliche Laborveranstaltungen auf dem Prüfstand

acatech-tuerschild-in-berlin-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyWer in Deutschland Ingenieurwissenschaften studiert, verbringt viel Zeit im Labor. Entgegen ihrer Bedeutung sind diese Laboraufenthalte kaum untersucht. Sie bleiben deshalb fachlich und didaktisch hinter ihren Möglichkeiten zurück. Vom digitalen Wandel ist in den Laboren noch wenig zu spüren, obwohl er innovative Angebote wie virtuelle und teleoperative Labore ermöglicht. analysierte in einer am 16.09.2016 erschienenen Studie bestehende Laborveranstaltungen, formuliert Gestaltungsempfehlungen und gibt Lehrenden entsprechende Checklisten an die Hand. weiterlesen…

Neu: Passive Kühltechnologien

Neue Materialien für energieeffiziente und klimafreundliche Kühltechnologien – europäischer Forschungspreis für Bayreuther Nachwuchswissenschaftler

Ein neues Forschungsvorhaben der Universität Bayreuth namens VISIRday von Prof. Markus Retsch zielt auf energieeffiziente und klimafreundliche Kühlsysteme ab, die in Wohngebäuden oder Textilien eingesetzt werden könnten und bisherige Kühltechniken revolutionieren würden. Weil sie ohne externe Energiezufuhr funktionieren, werden sie auch als ‚passive Kühltechnologien‘ bezeichnet. weiterlesen…

Hitzewellen im Ozean – Risiken für Ökosysteme?

Erstmals quantitative Aussagen über Häufigkeit, Stärke und räumliche Verteilung von künftigen Extremereignissen im Ozean möglich

Marine Ökosysteme produzieren etwa die Hälfte der jährlichen globalen Biomasse und liefern lebenswichtige Proteine für mehr als eine Milliarde Menschen. Neue Studien zeigen, dass enorme Warmwasserblasen im Ozean deutliche Spuren an Ökosystemen hinterlassen haben. Wie sind diese Veränderungen zu deuten? Thomas Frölicher, ETH Zürich, mit einer Erklärung. weiterlesen…

Offenes Wasser um den Nordpol: Arktisches Meereis auf dem Rückzug

September-Minimum von 4,1 Millionen Quadratkilometer ist zweitkleinste Meereisfläche seit Beginn der Satellitenmessungen

In diesem September ist die Fläche des Arktischen Meereises auf eine Größe von knapp 4,1 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen – die zweitkleinste Fläche seit Beginn der Satellitenmessungen. Das teilten das Alfred-Wegener-Institut und das Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Universität Hamburg, CEN in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Weniger Meereis gab es nur im Negativ-Rekord-Jahr 2012 mit 3,4 Millionen Quadratkilometern. weiterlesen…