Orient droht Klima-Exodus

Klimawandel könnte Teile des Nahen Ostens und Nordafrikas unbewohnbar machen

Heiß und staubig - in der Wüste der VAE - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft0Denn die sommerliche Durchschnittstemperatur in den bereits heute sehr heißen Regionen des Orients wird mindestens doppelt so schnell ansteigen wie global. Das hätte zur Folge, dass die Temperaturen südlich des Mittelmeers schon Mitte des Jahrhunderts an besonders heißen Tagen 46 bis 50 Grad Celsius erreichen können. Und von diesen Tagen wird es dann mehr als fünfmal so viele geben wie noch zur Jahrtausendwende. Zusammen mit einer steigenden Luftverschmutzung durch Wüstenstaub, könnte der Klimawandel das Leben vieler Menschen dort so unerträglich machen, dass sie sich zur Flucht gezwungen sehen dürften.

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CO2-Dünge-Effekt untersucht

Kaum zu glauben, aber wahr: Kohlendioxid lässt die Erde „ergrünen“ – doch kein Argument für Klimaleugner

Natürliches Blatt - Foto © Gerhard Hofmann_Agentur ZukunftAuf einem Viertel bis der Hälfte der bewachsenen Gebiete der Erde hat sich in den vergangenen 35 Jahren einer neuen, am 25. April in der Zeitschrift Nature Climate Change veröffentlichten Studie zufolge erhebliche Ergrünung gezeigt, vor allem wegen der Zunahme des atmosphärischen Kohlendioxids. weiterlesen…

PERC-Fehler diagnostizieren

Ursachenaufklärung neuer Defekte an PERC-Solarzellen

Der veränderte Aufbau hat aber auch zur Folge, dass sich neue Fehlerbilder für diesen Zelltyp ergeben und sich damit die Kriterien zur Qualitätsbewertung gegenüber den aktuellen Standardsolarzellen verändern. Das betrifft sowohl Fehler, die direkt in der Produktion auftreten, wie z.B. unvollständige Verfüllungen der Rückkontakte, sogenannte „PERC-Voids“. Aber auch die Langzeitstabilität kann durch neue Degradationsmechanismen beeinträchtigt sein, z.B. durch licht-induzierte Degradation an multi-kristallinen PERC-Solarzellen. Zur Ursachenaufklärung dieser Defekte werden am Fraunhofer CSP in Halle/Saale elektrische und mikrostrukturelle Charakterisierungstechniken kombiniert und dadurch Prüfmethoden zur zuverlässigen Bewertung von PERC-Zellen ermöglicht. weiterlesen…

Fünf Neue im SRU

Hendricks beruft neuen Sachverständigenrat für Umweltfragen

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett am 27.04.2016 der Neuberufung des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) zugestimmt. Für die nächste Amtsperiode, die am 1. Juli 2016 beginnt und bis 2020 dauert, wurden fünf renommierte Universitätsprofessorinnen und -professoren aus unterschiedlichen Disziplinen neu berufen, die über besondere wissenschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen im Umweltschutz verfügen: weiterlesen…

Ab Mai € 4.000 pro E-Auto

Schäuble öffnet Staatssäckel: Finanzielle Förderung der Elektromobilität kommt

Die Bundesregierung und die drei deutschen Autokonzerne Daimler, Volkswagen und BMW haben bei einem Abendgespräch im Kanzleramt am 26.04.2016 den Weg für eine finanzielle Förderung von Elektrofahrzeugen frei gemacht: Damit endlich mehr Elektro-Autos in Deutschland gekauft werden, soll das Bundeskabinett spätestens im Mai Kaufanreize beschließen: € 4.000 für reine E-Autos, € 3.000 für Hybride. weiterlesen…

Die Atomkatastrophe im Kopf: Langzeitfolgen (und Kosten) jenseits der Strahlung

30 Jahre Super-GAU von Tschernobyl – VI –

Welche psychischen Langzeitfolgen hat die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, und wie wirken sie sich auf die ukrainische Volkswirtschaft aus? Diesem Fragenkomplex gingen Alexander Danzer (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) und Natalia Danzer (Ifo-Institut München) in einer Studie nach. Neu durchgesehen und veröffentlicht wurde die am 12.06.2014 erstmals in den Münchener Wirtschaftswissenschaftlichen Beiträgen (VWL) erschienene Studie nun im renommierten „Journal of Public Economics“. weiterlesen…

Das Leben geht weiter – ohne den Menschen

30 Jahre Super-GAU von Tschernobyl – III –

Das Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland berichtet aus der Todeszone

100.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen und Tausende leiden bis heute an den Folgen der Strahlung. Zurück blieb die Natur, die ebenfalls stark litt. Wildtierpopulationen wurden massiv dezimiert. Doch heute, 30 Jahre und viele Tiergenerationen nach der radioaktiven Verseuchung melden Forscher wieder normale Populationsgrößen. Die Todeszone ist für Naturforschende eine Referenzfläche für das Leben ohne menschlichen Einfluss. NeFo berichtet aus Tschernobyl. weiterlesen…

Skalierbare Speicherlösungen und intelligente Rotoren

DLR auf Hannover Messe: Effiziente Energiespeicher, intelligente Windkraftanlagen und 40 Jahre Energieforschung

„Eine sichere, bezahlbare und umwelterhaltende Energieversorgung gehört zu den wichtigsten globalen Herausforderungen der Menschheit“, sagt die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund: „Auf der Hannover Messe zeigt das DLR, dass es unter anderem in den Bereichen Energiespeicher, Windenergie und in der Energiesystemanalyse mit innovativen und international aufgestellten Projekten wegweisende Beiträge dafür leistet.“ weiterlesen…

Solar Impulse 2 in USA gelandet

Flug mit Pazifik-Überquerung wieder aufgenommen

Die Solar Impulse 2 (Si2) mit Bertrand Piccard im Cockpit ist am 23.04. um 11:44 Uhr Ortszeit (UTC-7) auf dem Moffett Airfield im Silicon Valley gelandet – das erste Solarflugzeug, das Tag und Nacht ohne einen Tropfen Treibstoff fliegen kann, war am 21.04.2016 um 06.15 Uhr Ortszeit (UTC-10) von Hawaii aus gestartet und vollendete damit die Überquerung des pazifischen Ozeans mit mehreren Weltrekorden. Mit der ersten – von Fachleuten vorher als unmöglich erachteten solaren Weltumrundung versuchen Bertrand Piccard und André Borschberg ein Projekt zu verwirklichen, das die Grenzen des Möglichen ausweitet, und sie unterstützen damit konkrete Nachhaltigkeits-Maßnahmen – schließlich belegen sie, dass die Welt mittels sauberer Technologien am Laufen gehalten werden kann. weiterlesen…

Leonardo DiCaprios UN-Rede am Earth Day

Vor Unterzeichnung des Pariser COP21-Abkommens

Der Tag der Erde 2016 markierte einen historischen Meilenstein: Mehr als 170 Nationen hatten sich bei den Vereinten Nationen versammelt, um das „Pariser Abkommen“ zu unterzeichnen – einen weitreichenden Klimapakt, im vergangenen Jahr dem Ziel ausgehandelt, die Erderwärmung zu verlangsamen, und gleichzeitig den für die Auswirkungen des Klimawandels besonders anfälligen Menschen beizustehen. Der Schauspieler und UN-Friedensbotschafter Leonardo DiCaprio forderte in einer Rede vor der Versammlung die Weltenlenker auf, ihre Anstrengungen zu erhöhen, um die wachsende Bedrohung zu bekämpfen. weiterlesen…