Risiko bis heute

Hendricks-Rede vor Bundestag: In der einstigen Großstadt Tschernobyl leben heute 150 Menschen

Am 29.04.2016, drei Tage nach dem Jahrestag des Super-Gaus von Tschernobyl, hielt die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks, eine Rede vor dem Deutschen Bundestag in Berlin, in der sie auf die Risiken der Atomkraft einging. Am 22.03. hatte sie in Tschernobyl der Opfer der Katastrophe gedacht. Solarify dokumentiert die Rede. weiterlesen…

Wissenschaftskommunikation: „Technik gemeinsam gestalten“

acatech präsentiert Projektergebnisse bei Weltkonferenz

Weltweit werden Bürgerinnen und Bürger immer stärker in die wissenschaftliche Forschung einbezogen, wie die Weltkonferenz der Wissenschaftskommunikation PCST in Istanbul gezeigt hat. Am Beispiel der Künstlichen Fotosynthese präsentierte die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften – acatech innovative Formate für den frühzeitigen Dialog zwischen Gesellschaft und Wissenschaft bei der Entwicklung neuer Technologien. weiterlesen…

Eine Lanze für CSP

Robert Pitz-Paal im Solarify-Selbst-Gespräch

Robert Pitz-Paal, Direktor am DLR-Institut für Solarforschung bricht im Solarify-Selbst-Gespräch eine Lanze für CSP, die konzentrierte Solarenergie. Der Vorteil der Solarthermischen Energiegewinnung: Ihre Speicherbarkeit. Dennoch haben viele aufgrund des raschen Aufstiegs und der starken Preissenkungen von Wind und Photovoltaik die Solarthermie schon abgeschrieben, doch Pitz-Paal sieht in CSP nach wie vor den Vorteil einer wichtigen Ergänzung für eine Grundversorgung mit Erneuerbaren Energien: „Solarthermische Kraftwerke konkurrieren nicht mit PV- oder Windstromanlagen sondern ergänzen diese.“ Immer mehr Länder gäben inzwischen einer Kombination den Vorzug. weiterlesen…

Mit Pyrolyse-Öl heizen

EU-Projekt nutzt Biomasse-Reststoffe im Wärmemarkt

Biomasse Holz 1 - Foto © Gerhard Hofmann Agentur ZukunftMit „Residue2Heat“ (Reststoffe zu Wärme) ist ein neues Forschungsprojekt der Europäischen Union gestartet worden, das Biomasse-Reststoff-Ströme aus Land- und Forstwirtschaft nachhaltig aufbereiten und für die Wärmeerzeugung nutzbar machen will. Mittels eines flüssigen Brennstoffs aus Biomasseresten sollen die CO2-Emissionen im Wärmemarkt um mehr als 85 % im Vergleich zum Einsatz fossiler Brennstoffe reduziert werden. weiterlesen…

Designersprit statt Benzin und Diesel

Cleverer Designersprit soll zukünftig Benzin und Diesel ersetzen – 37. Internationalse Wiener Motorensymposium über neue Kraftstoffe

Diesel oder Benzin sind die bewährten Lebenssäfte, die den Straßenverkehr am Laufen halten. In verschiedenen Qualitäten zwar, mit unterschiedlichen Zusätzen und Additiven, in mannigfachen Formen und Mixturen. Beide – und auch Erdgas als Kraftstoff – haben jedoch den nicht zu leugnenden Nachteil, erheblich zum CO2-Ausstoß und der Schadstoffemissionen im Transportsektor beizutragen. In mehreren Vorträgen wurde deshalb der Ruf nach einer verstärkten Abkehr von fossilen Energieträgern und deren Ersatz durch neuartige, clevere Kraftstoffe laut. weiterlesen…

Orient droht Klima-Exodus

Klimawandel könnte Teile des Nahen Ostens und Nordafrikas unbewohnbar machen

Heiß und staubig - in der Wüste der VAE - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft0Denn die sommerliche Durchschnittstemperatur in den bereits heute sehr heißen Regionen des Orients wird mindestens doppelt so schnell ansteigen wie global. Das hätte zur Folge, dass die Temperaturen südlich des Mittelmeers schon Mitte des Jahrhunderts an besonders heißen Tagen 46 bis 50 Grad Celsius erreichen können. Und von diesen Tagen wird es dann mehr als fünfmal so viele geben wie noch zur Jahrtausendwende. Zusammen mit einer steigenden Luftverschmutzung durch Wüstenstaub, könnte der Klimawandel das Leben vieler Menschen dort so unerträglich machen, dass sie sich zur Flucht gezwungen sehen dürften.

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CO2-Dünge-Effekt untersucht

Kaum zu glauben, aber wahr: Kohlendioxid lässt die Erde „ergrünen“ – doch kein Argument für Klimaleugner

Natürliches Blatt - Foto © Gerhard Hofmann_Agentur ZukunftAuf einem Viertel bis der Hälfte der bewachsenen Gebiete der Erde hat sich in den vergangenen 35 Jahren einer neuen, am 25. April in der Zeitschrift Nature Climate Change veröffentlichten Studie zufolge erhebliche Ergrünung gezeigt, vor allem wegen der Zunahme des atmosphärischen Kohlendioxids. weiterlesen…

PERC-Fehler diagnostizieren

Ursachenaufklärung neuer Defekte an PERC-Solarzellen

Der veränderte Aufbau hat aber auch zur Folge, dass sich neue Fehlerbilder für diesen Zelltyp ergeben und sich damit die Kriterien zur Qualitätsbewertung gegenüber den aktuellen Standardsolarzellen verändern. Das betrifft sowohl Fehler, die direkt in der Produktion auftreten, wie z.B. unvollständige Verfüllungen der Rückkontakte, sogenannte „PERC-Voids“. Aber auch die Langzeitstabilität kann durch neue Degradationsmechanismen beeinträchtigt sein, z.B. durch licht-induzierte Degradation an multi-kristallinen PERC-Solarzellen. Zur Ursachenaufklärung dieser Defekte werden am Fraunhofer CSP in Halle/Saale elektrische und mikrostrukturelle Charakterisierungstechniken kombiniert und dadurch Prüfmethoden zur zuverlässigen Bewertung von PERC-Zellen ermöglicht. weiterlesen…

Fünf Neue im SRU

Hendricks beruft neuen Sachverständigenrat für Umweltfragen

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett am 27.04.2016 der Neuberufung des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) zugestimmt. Für die nächste Amtsperiode, die am 1. Juli 2016 beginnt und bis 2020 dauert, wurden fünf renommierte Universitätsprofessorinnen und -professoren aus unterschiedlichen Disziplinen neu berufen, die über besondere wissenschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen im Umweltschutz verfügen: weiterlesen…

Ab Mai € 4.000 pro E-Auto

Schäuble öffnet Staatssäckel: Finanzielle Förderung der Elektromobilität kommt

Die Bundesregierung und die drei deutschen Autokonzerne Daimler, Volkswagen und BMW haben bei einem Abendgespräch im Kanzleramt am 26.04.2016 den Weg für eine finanzielle Förderung von Elektrofahrzeugen frei gemacht: Damit endlich mehr Elektro-Autos in Deutschland gekauft werden, soll das Bundeskabinett spätestens im Mai Kaufanreize beschließen: € 4.000 für reine E-Autos, € 3.000 für Hybride. weiterlesen…