Hendricks unterzeichnet COP21

Bundesumweltministerin bei Zeremonie der Vereinten Nationen in New York

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks unterzeichnete im Rahmen einer Zeremonie der Vereinten Nationen am 22.04.2016 um 12.40 Uhr Ortszeit in New York das Pariser Klimaschutzabkommen. Damit gehört Deutschland zu den Erstunterzeichnern des Klimavertrags, der erstmals alle Staaten der Welt in die Pflicht nimmt. Mehr als 130 Länder hatten dem UN-Hauptquartier gegenüber ihre Teilnahme an der Unterschrifts-Zeremonie zugesagt, darunter 60 Staats- oder Regierungschefs, unter ihnen auch Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff, Kanadas Premierminister Justin Trudeau und US-Außenminister John Kerry sowie Präsident Francois Hollande – Frankreich hat noch für fast ein Jahr den Vorsitz der COP21. weiterlesen…

Mehr als 100 forschten an „RAVE – Research at alpha ventus“

Meer – Wind – Strom. Forschungsergebnisse zu Deutschlands erstem Offshore- Windpark alpha ventus

Die Offshore-Windenergie wird in der zukünftigen Stromversorgung eine entscheidende Rolle spielen. Diese Entwicklung steht aber gerade erst an ihrem Anfang. Ein großes Team aus Forschung, Industrie, Verwaltung und Politik hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die aktuellen und grundlegenden Fragen der Offshore-Windenergienutzung zu bearbeiten. Es ist das weltweit umfangreichste und ehrgeizigste Offshore- Forschungsprojekt: Die Forschungsinitiative RAVE – Research at alpha ventus, Nach mehr als fünfjähriger RAVE-Tätigkeit liegen nun die Untersuchungsergebnisse in einem 193 Seiten starken Buch vor. weiterlesen…

Gute Nachricht für indische Bauern

Monsun-Vorhersage jetzt früher möglich als je zuvor

Früher als je zuvor können Wissenschaftler jetzt für Indien Beginn und Ende des Sommer-Monsuns vorhersagen. Ein Forscherteam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat hierfür eine neuartige Netzwerk-Analyse regionaler Wetterdaten entwickelt und wird diese Methode dem Indischen Wetterdienst vorschlagen. Der große Sommerregen ist extrem wichtig für Millionen Bauern und damit für die Ernährung des nach China bevölkerungsstärksten Landes der Erde. In Zukunft wird der Klimawandel wahrscheinlich die Stabilität des Monsuns stören – die akkurate Vorhersage wird dadurch noch wichtiger. weiterlesen…

Neues Analyseverfahren für EVA-Folien

Photovoltaik-Institut Berlin: Prävention gegen Solarmodulschäden und Ertragsverluste

Welche EVA-Folie (Ethylen-Vinylacetat – s. solarify.eu/eva-folie) in einem Solarmodul verbaut wird, spielt eine wichtige Rolle für Fehleranfälligkeit und Lebensdauer – und damit auch für den Ertrag. Nicht selten führt der Preisdruck auf dem internationalen Solarmarkt dazu, dass minderwertige EVA-Folien eingesetzt werden. Das Photovoltaik-Institut Berlin (PI Berlin) hat erstmals ein Polymer-Analyseverfahren entwickelt, mit dem die Qualität von EVA-Folien untersucht werden kann. weiterlesen…

Vom Rosenduft zu Nylon und den Kunststoffen

Enzym für die Kunststoffproduktion aus nachwachsenden Rohstoffen

Betörende Düfte, nüchterne Fakten: von Pflanzen ausgehende Düfte sind fast immer Monoterpene und Monoterpenalkohole, ätherische Öle der Pflanzen, natürliche Kohlenwasserstoffverbindungen. So ist Geraniol der verlockend duftende Alkohol der Rosen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen haben schon 2010 die Entdeckung eines Enzyms publiziert, welches das Rosen-duftende Geraniol in das Koriander-duftende Coriandrol ((S)-Linalool) und weiter in das Hopfen-duftende Myrcen umsetzt. weiterlesen…

Berlin erhöht Druck auf Brüssel

Hendricks bat, Doel und Tihange bis zur Klärung „offener Sicherheitsfragen“ herunterzufahren

Umweltministerin Barbara Hendricks hat einer BMUB-Mitteilung zufolge die belgische Regierung gebeten, die zwei Schrott-Reaktorblöcke Tihange 2 und Doel 3 aus Sicherheitsgründen vorübergehend vom Netz zu nehmen, bis „offene Sicherheitsfragen“ geklärt seien. Denn die störanfälligen Meiler stellen auch für deutsche Städte permanente Bedrohungen dar. Tihange liegt rund 60, Doel rund 130 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
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Desertec reloaded 2

Fraunhofer-Superstudie „Supergrid“: Integration von Erneuerbaren Energien in Europa und Afrika

Desertec lässt grüßen: Im Projekt „Supergrid“ haben Fraunhofer-Institute erforscht, wie ein Strom- und Verteilnetz zwischen Nordafrika und Europa funktionieren kann. Sie haben Szenarien für ein Erneuerbares Energiesystem in der MENA-Region entworfen, potenzielle Technologien verglichen, neue Detaillösungen entwickelt und Regulierungsmechanismen evaluiert. Die Ergebnisse des Übermorgen-Projekts „Supergrid“ wurden jetzt in einer abschließenden Studie veröffentlicht.
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Methan nutzen statt abfackeln

Umwandlung in flüssiges Methanol

Leuna, Gasfackel - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftMethan ist ein häufig vorkommendes und billiges Gas. Obschon es als Energieträger und als Ausgangsstoff für die chemische Industrie geeignet wäre, werden weltweit riesige Mengen davon einfach verbrannt – vor allem auf Erdölfeldern und in Raffinerien. „Auf Satellitenaufnahmen der nächtlichen Erde ist der Mittlere Osten hell erleuchtet. Und dies nicht etwa, weil es dort besonders viele und große beleuchtete Siedlungen gibt, sondern wegen der Methanabfackelung auf den Ölfeldern“, sagt Jeroen van Bokhoven, Professor für heterogene Katalysatortechnik an der ETH Zürich und Leiter des Labors für Katalyse und nachhaltige Chemie am PSI. weiterlesen…

Strom auch durch Regentropfen

Graphen-Schicht könnte neuen Solarzellen Strom bei Regenwetter entlocken

Obwohl Solarzellen in den vergangenen Jahren immer effektiver und kostengünstiger geworden sind, leiden sie nach wie vor unter einem großen Nachteil: Nachts und bei Regenwetter fließt kein Strom. Chinesische Forscher haben jetzt einen Teil-Ausweg gefunden: in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker stellten sie am 21.03.2016 eine neuartige Allwetter-Solarzelle vor, die nicht nur unter Sonnenlicht, sondern auch durch auftreffende Regentropfen Strom erzeugt. weiterlesen…