Berlin erhöht Druck auf BrüsselBewertung der Betriebssicherheit
Hendricks bat, Doel und Tihange bis zur Klärung „offener Sicherheitsfragen“ herunterzufahren
Umweltministerin Barbara Hendricks hat einer BMUB-Mitteilung zufolge die belgische Regierung gebeten, die zwei Schrott-Reaktorblöcke Tihange 2 und Doel 3 aus Sicherheitsgründen vorübergehend vom Netz zu nehmen, bis „offene Sicherheitsfragen“ geklärt seien. Denn die störanfälligen Meiler stellen auch für deutsche Städte permanente Bedrohungen dar. Tihange liegt rund 60, Doel rund 130 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
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Hendricks bat, Doel und Tihange bis zur Klärung „offener Sicherheitsfragen“ herunterzufahren
Umweltministerin Barbara Hendricks hat einer BMUB-Mitteilung zufolge die belgische Regierung gebeten, die zwei Schrott-Reaktorblöcke Tihange 2 und Doel 3 aus Sicherheitsgründen vorübergehend vom Netz zu nehmen, bis „offene Sicherheitsfragen“ geklärt seien. Denn die störanfälligen Meiler stellen auch für deutsche Städte permanente Bedrohungen dar. Tihange liegt rund 60, Doel rund 130 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
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Klimawandel lässt Pole wandern
Erdachse aus dem Lot
Forscher am Nasa Jet Propulsion Laboratory des California Institute of Technology in Pasadena haben mithilfe des Nasa-Satelliten GRACE entdeckt, dass die Erdachse schon durch kleine Änderungen der Masseverteilung ins Taumeln gerät. Eine dieser Ursachen könnten infolge des Klimawandels schmelzende Gletscher sein. weiterlesen…
Desertec reloaded 2
Fraunhofer-Superstudie „Supergrid“: Integration von Erneuerbaren Energien in Europa und Afrika
Desertec lässt grüßen: Im Projekt „Supergrid“ haben Fraunhofer-Institute erforscht, wie ein Strom- und Verteilnetz zwischen Nordafrika und Europa funktionieren kann. Sie haben Szenarien für ein Erneuerbares Energiesystem in der MENA-Region entworfen, potenzielle Technologien verglichen, neue Detaillösungen entwickelt und Regulierungsmechanismen evaluiert. Die Ergebnisse des Übermorgen-Projekts „Supergrid“ wurden jetzt in einer abschließenden Studie veröffentlicht.
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Methan nutzen statt abfackeln
Umwandlung in flüssiges Methanol
Methan ist ein häufig vorkommendes und billiges Gas. Obschon es als Energieträger und als Ausgangsstoff für die chemische Industrie geeignet wäre, werden weltweit riesige Mengen davon einfach verbrannt – vor allem auf Erdölfeldern und in Raffinerien. „Auf Satellitenaufnahmen der nächtlichen Erde ist der Mittlere Osten hell erleuchtet. Und dies nicht etwa, weil es dort besonders viele und große beleuchtete Siedlungen gibt, sondern wegen der Methanabfackelung auf den Ölfeldern“, sagt Jeroen van Bokhoven, Professor für heterogene Katalysatortechnik an der ETH Zürich und Leiter des Labors für Katalyse und nachhaltige Chemie am PSI. weiterlesen…
Strom auch durch Regentropfen
Graphen-Schicht könnte neuen Solarzellen Strom bei Regenwetter entlocken
Obwohl Solarzellen in den vergangenen Jahren immer effektiver und kostengünstiger geworden sind, leiden sie nach wie vor unter einem großen Nachteil: Nachts und bei Regenwetter fließt kein Strom. Chinesische Forscher haben jetzt einen Teil-Ausweg gefunden: in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker stellten sie am 21.03.2016 eine neuartige Allwetter-Solarzelle vor, die nicht nur unter Sonnenlicht, sondern auch durch auftreffende Regentropfen Strom erzeugt. weiterlesen…
Einig über anthropogenen Klimawandel
Klimawandel: „97-Prozent-Einhelligkeit“ (erneut) bestätigt – alter Streit beendet?
Eine soeben in den veröffentlichte Masterstudie belegt erneut, dass – im Gegensatz zu einer Handvoll Unbelehrbarer – die Übereinstimmung der einschlägigen Wissenschaftler darüber, dass der Klimawandel anthropogen ist, bei annähernd 100 Prozent liegt. Und sie zeigt: Je kompetenter die befragten Wissenschaftler sind, desto größer ist die Einigkeit. weiterlesen…
Neues E-Auto ohne Reichweitenproblem
Fraunhofer LBF stellt generator-elektrisches Versuchsfahrzeug GEV/one vor
Forscher am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF haben das Reichweitenproblem des generator-elektrischen Versuchsfahrzeugs „GEV/one“ gelöst. GEV/one hat laut einer Mitteilung aus dem LBF „Potenzial, die Akzeptanz für E-Fahrzeuge im motorisierten Individualverkehr zu erhöhen“. Das neuartige Elektro-Auto unterschreitet die jetzigen und künftigen CO2-Emissionsgrenzwerte deutlich und nutzt ausschließlich alternative Kraftstoffe. weiterlesen…
Autarke Straßenlaternen
Windrotoren bringen Licht ins Dunkel
Der Lichtexperte Peer Langemak will Straßenlaternen mit regenerativer Energie betreiben. Der Clou an der Sache: Die Straßenlaternen sind Selbstversorger. Auf dem Mast wird ein horizontaler Windgenerator angebracht, schreibt Marike Ziehmann im Branchendienst Erneuerbare Energien. weiterlesen…
Fracking belastet Trinkwasser
US-Untersuchung legt Schluss nahe
Einem US-Forscher ist der Nachweis gelungen, dass Fracking in der Tat das Trinkwasser belasten kann. Die Studie des Wissenschaftlers Dominic DiGiulio ist Ende März 2016 im Fachmagazin „Environmental Science and Technology“ erschienen – und besagt, dass das Grundwasser im 231-Seelen-Dörfchen Pavillon in Wyoming mit Fracking-Schadstoffen belastet ist, dass diese nach oben wandern und mit der Zeit die Trinkwasserbrunnen erreichen. Ein Bericht von Christoph Seidler auf SPIEGEL-Online. weiterlesen…
Die Vermessung der PV-Welt
Solar-Materialien: Aktuelle Effizienz und künftige Herausforderungen
Entwicklung und Bereitstellung von PV-Großanlagen haben sich in den vergangenen Jahren beispiellos beschleunigt. Da deren Kosten nur zum Teil durch die Kosten der Solarzellen bestimmt werden, ist Effizienz ein Schlüsselfaktor für die Kostenverringerung der Solarenergie. Mehrere Materialien und Systeme werden derzeit erforscht um hohe Effizienz bei geringen Kosten zu erreichen. Polman et al. untersuchen in ihrem Artikel „Surveying the solar cell landscape„, der jetzt in Science erschien, umfassend und systematisch die führenden in Frage kommenden Stoffe, stellen die Grenzen einzelner Systeme vor und analysieren, wie diese Einschränkungen überwunden und die Gesamtzellleistung verbessert werden können. weiterlesen…