Emissionsminderung ohne Wohlstandsverlust
MCC: Vier Agenden für Forschung und Politik
Die Klimakrise verlangt von den Nationen, dass sie menschliches Wohlergehen mit niedrigen nationalen Kohlenstoffemissionen sicherstellen. Die Länder unterscheiden sich dramatisch in der Art und Weise, wie effektiv sie Ressourcen in Wohlstand umwandeln, und einige Nationen mit niedrigen Emissionswerten haben ein relativ hohes objektives und subjektives Wohlbefinden. Neun Autoren der Universität Cambridge identifizieren in ihrem in der Cambridge University Press, in Global Sustainability und auf der MCC-Seite erschienen Artikel dringende Forschungs- und Politikagenden für vier Gruppen von Ländern mit entweder niedrigen oder hohen Emissionen und Wohlstandsindikatoren. weiterlesen…
Die Bundesregierung will sich verstärkt für das Recycling von Rohstoffen sowie für eine Rohstoffgewinnung im Inland einsetzen. Durch die heimische Rohstoffgewinnung sowie den Einsatz von recycelten Materialien könne ein großer Teil der in Deutschland anfallenden Bedarfe an mineralischen Rohstoffen gedeckt werden, schreibt sie in ihrer am 04.02.2020 dem Bundestag als Unterrichtung vorgelegten Rohstoffstrategie (
Der 
Das Magazin
Jüngst ist unter anderen wieder häufiger das (klimaskeptische) Argument aufgetaucht, weil Deutschland nur rund zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verursache, habe es wenig Sinn, wenn die Deutschen allein für den Klimaschutz aktiv würden. In Wirklichkeit gehört Deutschland zu den Top Ten der weltgrößten CO2-Verursacher – umso mehr beim Pro-Kopf-Ausstoß. (Siehe:
Den Müll zu trennen, Energiesparlampen zu nutzen und im Bioladen einzukaufen, macht einen noch nicht zum Klimaschützer, sagt der renommierte Umweltexperte Rainer Grießhammer. Im Interview erklärt er, wo die Bürger wirklich viel Kohlendioxid einsparen können und an welchen Stellschrauben die Politik dringend drehen muss, wenn die Klimakatastrophe noch verhindert werden soll. –