Klima- und Umweltschutz bei Jugendlichen hoch im Kurs

UBA und BMUB zur Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen“

Fridays4Future-Demo in Berlin - Foto © SolarifyFür junge Menschen in Deutschland ist der Schutz von Umwelt- und Klima ein Top-Thema. Die deutliche Mehrheit von ihnen ist politisch interessiert, bereit zum Engagement und vertraut auf die Demokratie. Sie erwarten, dass die Politik mehr tut für Klima und Umwelt, und dass sie dabei auf soziale Gerechtigkeit achtet. Und sie sehen vor allem bei jeder und jedem Einzelnen noch Potenzial, sich stärker umweltgerecht zu verhalten. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen“, die das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes erstellt hat. Hierzu diskutierten Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, am 31.01.2020 auf dem Jugendforum „Umwelt und Klima – Wohin wollen wir?“ zusammen mit rund 80 Jugendlichen ab 14 Jahren. weiterlesen…

Internationaler Konsens über Alterungs-Messprotokolle

Jetzt Masstäbe für Perowskit-Solarzellen

Sonne über Berlin - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyFachleute aus 51 Forschungseinrichtungen (darunter aus dem HZB) haben sich auf Verfahren geeinigt, mit denen die Stabilität von Perowskit-Solarzellen gemessen und ihre Qualität bewertet werden kann. Die Konsenserklärung wurde in Nature Energy publiziert und gilt als Meilenstein für die weitere Entwicklung dieses neuen Solarzellen-Typs auf dem Weg zur industriellen Anwendung. weiterlesen…

US-Regierung finanziert offiziell Geoengineering-Untersuchung

4 Millionen Dollar für „letzten Ausweg“ vor Klimakatastrophe?

Die umstrittenen Praktiken des Geo-Engineering werden von vielen als „letzter Ausweg“ angesehen, um die Menschheit vor der Klimakatastrophe zu retten. David Fahey, Forschungschef der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), sagte (laut John Fialka in einem von Science nachgedruckten Bericht aus E&E News) am 23.01.2020 , er habe vom Kongress 4 Millionen Dollar bewilligt bekommen, zwei Notfall- und kontroverse Methoden zur Kühlung der Erde zu untersuchen, falls die USA und andere Nationen die globalen Treibhausgasemissionen nicht reduzierten. weiterlesen…

Bei diesen Fragen ist etwas faul

Wissenschaftsverleugnung, Verschwörungstheorien und Fake-News haben Methode

Trockene Felder westlich von Berlin - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyAm 31.01.2020 starteten Klimawandelleugner eine neue Offensive – sie schickten 16 unschuldig anmutende Fragen an Bundestagsabgeordnete. Bei genauem Blick entpuppt sich die Schrift als pure Propaganda. Der Klimaforscher Stefan Rahmstorf vom PIK-Potsdam hat sich die Fragen angeschaut. Ein Gastbeitrag für SPIEGEL Wissenschaft vom 31.01.2020. weiterlesen…

NABU: Flüssiggas als Schiffsantrieb klimaschädlicher als bisher gedacht

Miller: „Studie zu LNG muss Warnruf für Schifffahrt sein“

Schiff im Hafen von Palma de Mallorca - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyLaut einer neuen Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) führt Flüssigerdgas (LNG) als Schiffskraftstoff zu 70 bis 82 Prozent höheren Treibhausgasemissionen im Vergleich zu Marinediesel. Diese Zahlen seien alarmierend, so eine NABU-Pressemitteilung vom 28.01.2020, da immer mehr Schiffsbetreiber auf LNG zurückgriffen. weiterlesen…

Nationale Wasserstoffstrategie soll Deutschland an die Spitze bringen

Bundesregierung will mit 31 Maßnahmen den Zukunftsenergieträger fördern

Grüner Wasserstoff (grün, weil mithilfe Erneuerbarer Energien erzeugt) soll der Energiewende den entscheidenden Schub verleihen. Im BMWi-Entwurf einer „Nationalen Wasserstoffstrategie“ – deren Besitz zahlreiche Redaktionen für sich reklamieren (etwa SPIEGEL, FAZ, Handelsblatt, Reuters, dpa) – heißt es, CO2-freier Wasserstoff müsse eine „zentrale Rolle“ bei der Energiewende spielen. Deshalb sollen Erzeugung, Verteilung und Verwendung von Wasserstoff verbessert, Versorgungsinfrastrukturen aufgebaut, Forschung und Innovationengefördert werden. Bis 2030 sollen Elektrolyseure mit einer Gesamtleistung von drei bis fünf Gigawatt installiert werden. Die Nationale Wesserstoffstrategie ist jetzt in die Ressortabstimmung gegangen. weiterlesen…

Sauberer Strom in weiter Ferne

… weil falsche Annahmen zugrunde gelegt werden

Die Bundesregierung hat für die Energiewende ein Ziel ausgegeben, das ungewöhnlich breite Zustimmung findet. Es gefällt Klimaschützern genauso wie großen Teilen der Wirtschaft und Wissenschaft sowie vielen Grünen und Linken: Die erneuerbaren Energien sollen bis 2030 etwa 65 Prozent des deutschen Strombedarfs decken. Ein Meilenstein auf dem Weg zu einer weitgehend treibhausgasneutralen Bundesrepublik im Jahr 2050. Das Problem ist nur: Manche Experten halten das Ziel für kaum erreichbar – wegen fragwürdiger Annahmen, die ihm zugrunde liegen, wie Ralph Diermann am 30.01.2020 in der Süddeutschen Zeitung zu bedenken gibt. weiterlesen…

Wasserstoff auf dem Vormarsch

Weg zur Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Wasserstoff: Eine Kostenperspektive

Der jüngste Bericht des Hydrogen Council vom 20.01.2020 zeigt, dass die Kosten für Wasserstofflösungen innerhalb des nächsten Jahrzehnts stark sinken werden – und zwar früher als bisher erwartet. Mit dem weiteren Ausbau von Wasserstoffproduktion, -verteilung, -ausrüstung und -komponenten werden die Kosten bis 2030 für zahlreiche Anwendungen voraussichtlich bis 50 % sinken – so der Branchenzusammenschluss -, wodurch Wasserstoff gegenüber anderen kohlenstoffarmen Alternativen und in einigen Fällen sogar gegenüber konventionellen Optionen wettbewerbsfähig werden wird. weiterlesen…

NL und NRW untersuchen grüne Wasserstoffproduktion

Machbarkeitsstudie für transnationale Wertschöpfungskette in Auftrag gegeben

Deutschland, die Niederlande und Nordrhein-Westfalen haben eine Machbarkeitsstudie über die Schaffung einer transnationalen Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff von der Nordsee bis hin zu industriellen Clustern im Grenzgebiet der Niederlande und Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegeben. Die Studie soll einer Medienmitteilung zufolge noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Das Projekt mit dem Namen „HY3“ wurde am 29.01.2020 im Rahmen der Energiekonferenz „Combined Energy“ in Arnheim (Niederlande) vorgestellt. weiterlesen…

Wie stark trifft der Klimawandel unsere Städte?

Digitalisierung eröffnet neue Chancen für Nachhaltigkeit

Besser und nachhaltig leben, arbeiten und wirtschaften: Neue digitale Technologien sind ein wichtiger Schlüssel, um Innovationen für die Nachhaltigkeit, den Klimaschutz und die Klimaanpassung zu schaffen. Diese Innovationen werden auch von Städten dringend benötigt. Denn gerade die Stadtbevölkerung wird zunehmend durch Folgen des Klimawandels wie Hitze oder Stürme belastet. Klimaforschung und Digitalisierung können hier Abhilfe schaffen. Wie das geht, zeigen Forschende der Leibniz Universität Hannover. Sie haben kürzlich die ersten Erfolge des Projekts „Modellbasierte Stadtplanung und Anwendung im Klimawandel“ (MOSAIK-2) vorgestellt. Eine Pressemitteilung des Bundesministeriums gibt Aufschluss darüber. weiterlesen…