Klimapolitik bietet Chancen für Produktionstechnik in Deutschland

„Die Zeit wird knapp. Und wir müssen alle mitnehmen – nicht nur in Deutschland“

Gegen den Klimawandel anzugehen, ist erklärtes Ziel der Bundesregierung ebenso wie der Industrie. „Auf dem Deutschen Maschinenbau-Gipfel in Berlin hat Frau Merkel vergangene Woche die Bedeutung der neuen Technologien für den Kampf gegen den Klimawandel betont. Dem stimmen wir vollkommen zu und weisen darauf hin, dass wir in der Forschung bereits zahlreiche Lösungen entwickelt haben und an weiteren arbeiten“, betont Prof. Berend Denkena, Präsident der WGP und Leiter des Instituts Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz-Universität Hannover. „Für die Umstellung auf erneuerbare Energien und eine umweltgerechtere Produktion braucht es jedoch auch gesetzliche Vorgaben für einen schnellen Transfer der neuen Technologien in die Unternehmen. Nur dann können wir das 2-Grad-Klimaziel erreichen. Darüber hinaus könnten die Innovationen zu einer großen Marktchance für unseren Mittelstand werden.“ weiterlesen…

Wie lässt sich Klimawandel erklären?

Dystopien, Epen, Heldengeschichten: Taugen fiktionale Formate bei der klimakommunikation?

Mit wissenschaftlichen Fakten und Grafiken zum Klimawandel sind viele Menschen offenbar kaum zu erreichen. Klappt es mit spannenden Geschichten vielleicht besser? Ein Workshop auf dem K3-Kongress betrachtete Chancen und Risiken von „Storytelling“ und „Narrativen“. Der Bericht darüber ist nachzulesen auf klimafakten.de vom 17.10.2019. weiterlesen…

Klima-Abend in zdf-info

Vorboten und Zeichen des Klimawandels einschätzen und die komplexe Klimaforschung erklären

Wissenschaftler auf der ganzen Welt sind sich einig: Die globale Erwärmung ist menschengemacht, und der Klimawandel findet bereits statt. Vermehrte Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände und der steigende Meeresspiegel zählen zu den Folgen. Bereits jetzt sterben aufgrund des sich wandelnden Klimas Ökosysteme wie das Great Barrier Reef, Küstenregionen versinken, Gletscher schmelzen und Wälder brennen. Doch die Menge der ausgestoßenen Treibhausgase sinkt nicht, sondern steigt unvermindert an, während die Wälder vor allem in den Tropen großflächig abgeholzt werden. weiterlesen…

Kritik an Studie zu Wiederaufforstung und Klimawandel

Bonner Forscher antworten auf Wissenschaftler der ETH Zürich

Anfang Juli machte eine Studie in der Fachzeitschrift Science weltweit Schlagzeilen: Die Erde könnte demnach 4,4 Milliarden Hektar Wald tragen, 900 Millionen mehr als heute. Durch Wiederaufforstung ließen sich daher 205 Gigatonnen Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernen und der Klimawandel effektiv bremsen. Wissenschaftler der Universität Bonn sowie von World Agroforestry halten diese Zahlen für weit übertrieben: Ihnen zufolge basieren sie auf stark vereinfachten oder fragwürdigen Annahmen. Ihre Replik erschien am 18.10.2019 ebenfalls in der Zeitschrift Science. (Solarify berichtete). weiterlesen…

Die Ministerin und das „verkorkste Verfahren“

Karliczek vor Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), Anja Karliczek (CDU), musste am 23.10.2019 einer Medienmitteilung zufolge erneut vor dem Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung Rede und Antwort wegen der Standortentscheidung pro Münster für die Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) stehen. Die Opposition, aber auch Bundestagsabgeordnete aus den eigenen Reihen, vermuten Einflussnahme der Ministerin zugunsten des Standortes Münster und hatten jüngst wegen der Entscheidung den Rücktritt von Karliczek gefordert. Denn Karliczeks Wahlkreis Ibbenbüren ist der Nachbarwahlkreis des neuen Standorts Münster. Die FFB soll vom BMBF mit mehr als 500 Millionen Euro gefördert werden. weiterlesen…

CO2-Entnahme: Die Zukunft wird konkret

MCC-Studie verdichtet Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Klima-Szenarien

Der jüngste UN-Klimaaktionsgipfel in New York, in dem es um das Ziel der Treibhausgas-Neutralität ging, rückte das Thema der CO2-Entnahme zusehends in den Blick: Die zur Diskussion stehenden Zeitpfade seien nur realistisch, wenn die Menschheit zu viel produzierte Gase aus der Atmosphäre zurückhole. Inzwischen gibt es für das wichtigste Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) zahlreiche Szenarien, wie das laufen könnte. Eine neue Studie des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) hat diesen Teil der Forschungsliteratur erstmals systematisch ausgewertet und 138 wissenschaftliche Arbeiten zu 36 Kernaussagen verdichtet. Sie ist nun in der Fachzeitschrift Climatic Change veröffentlicht. (Foto: Hauptsache raus: Für CO2-Entnahme gibt es diverse Methoden – MCC) weiterlesen…

„Deutliche Klimaschutzlücke“

Jahrestagung 2019 des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien

Die aktuelle Umsetzung der Energiewende zeigt eine deutliche Klimaschutzlücke, mit der Folge, dass der Handlungsdruck für die Entwicklung und den Aufbau eines klimaneutralen Energiesystems immer weiter steigt. Daher diskutiert der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) im Rahmen seiner Jahrestagung 2019 „Energy Research for Future – Forschung für die Herausforderungen der Energiewende“ am 22. und 23.10.2019 darüber, wo aktuell die zentralen technologischen und sozio-ökonomischen Herausforderungen und Lösungsoptionen für eine treibhausgasneutrale Wirtschaft und Gesellschaft 2050 liegen. Leitplanke für alle Maßnahmen der Politik sollten die Klimaziele von Paris sein. weiterlesen…

„Debatte um CO2-Bepreisung nimmt weltweit Fahrt auf“

Carbon Pricing Week vom 21. bis 25. Oktober 2019 in Berlin

In Berlin findet derzeit eine internationale Woche der CO2-Bepreisung statt. Auf Einladung des Bundesumweltministeriums, so eine Medienmitteilung, sind mehr als 50 Staaten und Regionen anlässlich der Jahrestreffen der beiden Initiativen „Partnership for Market Readiness“ (PMR) und „International Carbon Action Partnership“ (ICAP) auf der Carbon Pricing Week vertreten. Der Höhepunkt der Woche ist am Mittwoch eine hochrangig besetzte Veranstaltung zur „Rolle des CO2-Preises auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität“. Vertreter wichtiger Staaten der internationalen Klimapolitik tauschen sich in dieser Woche über ihre Erfahrungen mit CO2-Preisinstrumenten aus und entwickeln neue Ansätze zur effizienten Verminderung von Treibhausgasemissionen. weiterlesen…

Lesehinweis: Begrenztes Emissionsbudget

Darum schweigt die Bundesregierung zur wichtigsten Zahl beim Klimaschutz

Wollen wir die Klimaziele einhalten, bleibt uns eine klar definierte Restmenge an CO2, die wir noch ausstoßen dürfen. Doch zur wichtigsten Zahl der Klimapolitik bleibt die Regierung erstaunlich stumm. Es war der wohl peinlichste Moment in der Debatte der vergangenen Wochen über die deutsche Klimapolitik: Vor laufender Kamera wird die Umweltministerin gefragt, von welchem Emissionsbudget die Regierung bei ihren Planungen ausgeht. Erst versucht Svenja Schulze (SPD) der Frage auszuweichen, indem sie auf das Ziel verweist, 2050 treibhausgasneutral zu sein. Auf mehrfache Nachfragen (siehe Video im unten verlinkten Tweet) sagt sie schließlich: „Unter diesen ganzen Tonnen kann sich doch keiner was vorstellen!“ – Ein Gastbeitrag von Stefan Rahmstorf für Spiegel-online vom 20.10.2019. weiterlesen…

Wärmepumpe mit Propan

Klimafreundlichess Kältemittel für die Aufstellung im Haus

Heizen mit Umweltwärme verursacht einen geringen CO2-Ausstoß, zumal bei stetig sinkenden Emissionen der Stromerzeugung. Wärmepumpen werden daher eine wichtige Heizungstechnologie der Zukunft sein. Derzeit nutzen sie jedoch noch überwiegend Kältemittel mit umweltschädlichen Treibhausgasen. Eine Wärmepumpe mit einer klimafreundlichen Alternative hat einer Medienmitteilung vom 21.10.2019 zufolge das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE entwickelt. weiterlesen…