Online-Streamings belasten der Umwelt
Musikkonsum verursacht unbeabsichtigte wirtschaftliche und ökologische Kosten
Dank Online-Streamings wurde die Produktion von physischen Tonträgern mit all ihren Schattenseiten massiv zurückgefahren. Erstaunlicherweise sorgt die digitale Variante jedoch für höhere Umweltbelastungen als auf den ersten Blick zu vermuten wäre – so eine Medienmitteilung der Universität Glasgow. Denn laut einer dort am 08.04.2019 veröffentlichten Studie hat Musikkonsum unbeabsichtigte wirtschaftliche und ökologische Kosten. Der Preis, den die Verbraucher für das Hören von Musikaufnahmen zu zahlen bereit waren, war noch nie niedriger, während die Umweltauswirkungen des Musikhörens noch nie höher waren, haben Forscher herausgefunden. weiterlesen…
„Der Klimaschutz sichert Arbeit und Wertschöpfung in Deutschland. Die
Auf der A5 in Hessen ist einer
Worauf kommt es bei der Umsetzung des Kohlekompromisses jetzt an? Das wollten das NGO-Bündnis Klima Allianz und der Deutsche Naturschutzring am 08.05.2019 in Berlin wissen. Eingeladen waren ehemalige Mitglieder der Kohlekommission, Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und die Schülerin Franziska Wessel von Fridays for Future. Diese legte gleich zu Beginn den Finger in die Wunde: „Wenn wir das 1,5-Grad-Ziel nicht einhalten, ist egal, was ihr Politiker Kleines getan habt.“ Wir müssen handeln, jetzt und entschlossen, das ist ihr Appell. Allein: Die am Abend versammelten Experten und Politiker musste sie davon gar nicht mehr überzeugen.
Beim letzten Gipfel vor der Europawahl im rumänischen Sibiu wollte die EU den Aufbruch in eine Zukunft ohne Großbritannien inszenieren – eigentlich. Doch ausgerechnet bei dem Zukunftsthema sperrte sich die Kanzlerin: Der EU-Rat setzte Klimaschutz nicht höher auf die Agenda. Die Bundesregierung beweist sich in Bezug auf das EU-Klimaziel für 2050 nicht handlungsfähig. Darüber zeigt sich die
Vor dem EU-Gipfel in Sibiu forderten acht Mitgliedsländer, darunter Frankreich, den CO2-Ausstoß der Gemeinschaft bis 2050 auf netto null abzusenken. Zudem soll mindestens ein Viertel des EU-Budgets für den Kampf gegen den Klimawandel genutzt werden. Deutschland gehört der Allianz nicht an. Und das, obwohl sich Bundeskanzlerin Merkel bei eben jenem EU-Gipfel im Sibiu positiv über die Initiative äußerte: „Ich habe für die Bundesrepublik Deutschland gesagt, dass ich diese Initiative sehr unterstütze und dass wir bezüglich der 2050er-Ziele bei uns noch einmal nachdenken und auch unsere Ziele verschärfen oder schärfen müssen.“ Sie könne sich aber mit Blick auf die Abweichungen bei den Klimazielen für 2050 aber den neun „noch nicht voll anschließen“.
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Eigentlich sind Umweltschutz und Nachhaltigkeit traditionell zentrale Anliegen des Arktischen Rates – aus gutem Grund: Nirgendwo vollzieht sich der Klimawandel so schnell wie dort. Doch ausgerechnet jetzt konnte sich das Gremium, dem die acht Anrainerstaaten der Arktis angehören, nach einem Treffen im finnischen Rovaniemi nicht wie üblich auf eine gemeinsame Abschlusserklärung einigen. „So etwas hat es in der mehr als 20-jährigen Geschichte des Arktischen Rates noch nicht gegeben“, sagte