NOW-Publikation zu „Wasserstoff und Brennstoffzellen“

Verkehrsbereich kommt entscheidende Rolle zu

Der Klimaschutzplan der Bundesregierung sieht vor, dass bis 2030 über alle Sektoren verteilt 55% der CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 eingespart werden. Wasserstoff hat dabei durch seine Vielseitigkeit das Potenzial, die Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr zu verbinden und für ein nachhaltiges und integriertes Energiesystem zu sorgen. Mittelfristig kommt vor allem dem Verkehrsbereich eine entscheidende Rolle zu. Notwendig ist die Elektrifizierung des Antriebs und die Umstellung auf Strom bzw. strombasierte Kraftstoffe. (Titel: Wasserstoff und Brennstoffzellen – Titel © NOW) weiterlesen…

EuGH-Urteil zu Atomsubventionen

EUROSOLAR: EuGH-Urteil macht überdeutlich, dass EURATOM abgeschafft werden muss

EURSOSOLAR setzt sich seit seiner Gründung 1988 für die Aufkündigung des EURATOM-Vertrages ein. Die Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien fordert, den EURATOM-Vertrag durch einen EURENEW-Vertrag zur Förderung der immer kostengünstiger werdenden Erneuerbaren Energien und einer Versorgung der EU zu 100% aus Erneuerbaren Energien zu ersetzen. Der Vizepräsident von EUROSOLAR e.V., Stephan Grüger, MdL, erklärte zum EUGH-Urteil am 13.07.2018 betreffend der Subventionen für das geplante AKW Hinkley Point: weiterlesen…

„KIT erklimmt nächste Stufe“

Bund und Land treiben Weiterentwicklung voran

Um das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in seiner wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit weiter zu unterstützen und konsequent fortzuentwickeln, wollen Bund und Land die – so BMBF MWK und KIT in einer Medienmitteilung – „mutige Fusion von 2009 auf die nächste Stufe heben“. Dazu haben die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, und die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, am 27.07.2017 bei einem gemeinsamen Besuch des KIT die weiteren Schritte vereinbart. Ziel ist es, das volle Potenzial in Forschung, Lehre und Innovation auszuschöpfen, indem unter anderem administrative Hürden abgebaut und mehr Flexibilität in der Mittelverwendung ermöglicht werden soll. So wollen die Ministerinnen für das KIT künftig einen gemeinsamen einheitlichen Haushalt schaffen. weiterlesen…

„Es wäre verlorene Zeit, Trump überzeugen zu wollen“

Prof. Stocker: „Klimawandel-Skeptiker haben praktisch keine wissenschaftliche Kompetenz“

Er gilt als Kapazität auf seinem Gebiet: Professor Doktor Thomas Stocker ist Chef der Abteilung Klima- und Umweltphysik an der Universität Bern. Der gebürtige Zürcher berät als Präsident des dortigen Oeschger-Zentrums für Klimaforschung nicht nur Schweizer Bundesräte. Als Vorsitzender einer internationalen Gruppe von Klima-Experten haben seine Kollegen und er auch den UN-Klimagipfel in Paris 2015 geprägt. Seine Arbeit wurde 2017 mit dem mit 250’000 Franken dotierten Marcel-Benoist-Preis gewürdigt. Ein Anruf aus aktuellem Anlass – von Philipp Dahm am 26.07.2018 für Bluewin. weiterlesen…

„Wissenschaftspolitik als Produkt und Ware“

Peter Finkes neues Buch „Lob der Laien“: Politik zum Erfüllungsgehilfen der Wirtschaft herabgesunken

„Mein ‚Lob der Laien‘ ist nicht einfach die Neufassung meines vieldiskutierten Buches über Citizen Science in verändertem Gewand, sondern eine Zwischenbilanz der seither vergangenen vier Jahre“, schreibt Peter Finke über sein neues Buch „Lob der Laien“ (Oekom-Verlag). Manches habe sich gewandelt: Vielen Interviews und Zeitschriftenbeiträge und mehr als 50 Vorträge bei „sehr unterschiedlichen Veranstaltern“ hätten „in dem neuen Buch ihre Spuren hinterlassen. Neun davon habe ich dafür ausgewählt und bearbeitet.“ weiterlesen…

CO2-Preise als Balance zwischen Klimapolitik und nachhaltiger Entwicklung

Den Schalter umlegen: Öffentliche Einnahmen aus CO2-Bepreisung für Gesundheit und Bildung nutzen

Während Gesundheitssysteme, sauberes Wasser und Bildung in vielen Teilen der Welt eine Selbstverständlichkeit sind, haben Millionen von Menschen immer noch keinen ausreichenden Zugang zu diesen grundlegenden öffentlichen Gütern. CO2-Preise könnten allerdings erhebliche finanzielle Mittel für die von den Vereinten Nationen festgelegten globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bereitstellen, das zeigt ein Team von Wissenschaftlern nun auf. Gleichzeitig könnten CO2-Preise einen zentralen Beitrag zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°C bis zum Ende des Jahrhunderts leisten, so das Ergebnis einer Studie des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschen (PIK). weiterlesen…

Ergebnisbericht „Technologien für die Energiewende“ übergeben

Bareiß: „Energieforschung wichtiges Element für langfristigen Energiewende-Erfolg“ – Fischedick: „Umfassende Wissensbasis“

Wissenschaftler vom Wuppertal Institut und der TU München haben am 25.07.2018 dem Parlamentarischen Staatssekretär im BMWi, Thomas Bareiß, den übergeben. Der Ergebnisbericht zum Abschluss des strategischen Leitprojekts „Trends und Perspektiven der Energieforschung“ sei ein wichtiger Meilenstein zur Vorbereitung des neuen siebten Energieforschungsprogramms (EFP), das die Bundesregierung einer Medienmitteilung aus dem BMWi zufolge im Herbst 2018 im Kabinett verabschieden will. weiterlesen…

Traum von sauberer Energie

Österreicher will Fusionsreaktor bauen – viele folgen ihm

Es klingt schier unglaublich: Der Österreicher Michl Binderbauer will einen emissionsfreien Fusions-Reaktor bauen. Die Meldung würde schnell in der „Ablage P“ verschwinden, würden nicht in paar Dinge stutzig machen: Zu den Unterstützern zählt beispielsweise Google. Das Handelsblatt berichtete breit: Mit seinem Start-up TAE Technologies habe Binderbauer, dessen CEO er erst vor wenigen Tagen (17.07.2018) wurde, prominente Investoren wie den Staatsfonds von Kuwait, die Rockefeller-Familie oder Microsoft-Mitbegründer Paul Allen an Land gezogen. Im Verwaltungsrat sitzen große Köpfe: Ex-Vorstandschef von General Electric, Jeffrey Immelt und der ehemalige US-Energieminister und Nuklearphysiker Ernest Moniz. Diese illustre Galerie legt nahe: Da muss etwas dran sein. weiterlesen…

Netzausbau benötigt klares Energiewende-Konzept

Projekt „Transparenz Stromnetze“ zeigt: Energiewende braucht dringende politische Entscheidungen

Die Energiewende zügig strukturieren, Effekte einer Dezentralisierung umfassender analysieren und ein „Expertengremium Netze“ einrichten: Dies sind einige der übergeordneten Empfehlungen des Projekts „Transparenz Stromnetze“, dessen Ergebnisse nun in der Broschüre „Transparenz Stromnetze – Stakeholder-Diskurs und Modellierung zum Netzausbau und Alternativen“ öffentlich zur Verfügung stehen, wie das Öko-Institut e.V. Freiburg am 25.07.2018 mitteilte. weiterlesen…

Optimale Wärmequellen für Wärmepumpen

Solare Wärme verringert den Flächenbedarf von Erdkollektoren

Die Möglichkeiten, die Energieeffizienz von Wärmepumpenanlagen zu verbessern, sind längst noch nicht ausgeschöpft. Das neue BINE-Projektinfo „Welche Wärmequellen sind optimal für Wärmepumpen“ (06/2018) stellt zwei Ansätze vor. Forscher am Institut für Solarenergieforschung GmbH in Emmerthal haben ein Konzept entwickelt, mit dem der Flächenbedarf von Erdwärmekollektoren verringert werden kann. weiterlesen…