Umbruch in der europäischen E-Mobilität

Dank „Dieselgate“ automobile Energiewende?

Der Volkswagen-Abgasskandal stürzte die Automobilindustrie in tiefe Ungewissheit. Die Automobilhersteller kämpfen seither darum, das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen. Der Volkswagen-Abgasskandal stürzte die Automobilindustrie in tiefe Ungewissheit. Die Automobilhersteller kämpfen seither darum, das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen. Inzwischen zeigt sich, dass sich der Dieselskandal als Segen erweisen könnte: Mit einem großen Knall wurden Auto-Emissionen im Jahr 2015 zu dem Thema. Die EU-Institutionen unternehmen nun neue Versuche, um eine Wende im Transportsektor herbeizuführen. Doch es bleibt noch viel zu tun. Eine Einschätzung für EURACTIV vom 25.05.2018 von Sam Morgan in der Übersetzung von Tim Steins. weiterlesen…

Lagerungsstabilität sicher bestimmen

Erforschung der Mischung alternativer Brenn- und Kraftstoffe

Treibhausgasreduzierte flüssige Brenn- und Kraftstoffe werden künftig an Bedeutung zunehmen, weil sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Fettsäuremethylester (FAME) aus Altspeisefetten (UCOME) kann heute schon beigemischt werden und auch hydriertes Pflanzenöl (HVO) eignet sich technisch als Heizölersatz. Weitere biogene und synthetische Brennstoffe (XtL) befinden sich in der Entwicklung. Brennstoffe, die aus mehreren Komponenten bestehen, müssen langzeitstabil und alterungsresistent bei der Lagerung im Heizöltank sein. weiterlesen…

Der Kohlenstoffkreislauf – neue Webseite

Was passiert mit dem ganzen CO2, das wir ausstoßen?

Eine neue von Sarah Fecht in State of the Planet vom Earth Institute der Columbia University beschriebene Webseite namens „Carbon and Climate – Basic information on the major components of the global carbon cycle“ (Kohlenstoff und Klima – grundlegende Informationen zu den Hauptkomponenten des globalen Kohlenstoffkreislaufs), erklärt anschaulich, wohin unsere Kohlenstoffemissionen gehen. weiterlesen…

Übers Reden zum Tun

Forscher erwarten, dass Nachhaltigkeit für Unternehmen wichtiger wird

Gemäß dem Motto „Hauptsache die Zahlen stimmen“ stand für viele Unternehmen in der Vergangenheit vor allem das operative finanzielle Ergebnis im Mittelpunkt. Dieser einseitige Fokus ändert sich. Seit diesem Jahr sind bestimmte große kapitalmarktorientierte Unternehmen erstmals dazu verpflichtet, auch über nichtfinanzielle Aspekte zu informieren – etwa über Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz oder zur Beachtung von Menschenrechten bei Zulieferfirmen. Eine Unternehmensbefragung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Unternehmensinitiative Future zeigt nun, dass die CSR-Berichtspflicht zu wirken beginnt. 57 von 100 befragten Unternehmen gaben an, dass sie sich nun systematischer als zuvor mit Nachhaltigkeitsrisiken ihrer Geschäftstätigkeit auseinandersetzen. weiterlesen…

Die Donau friert seit rund 70 Jahren kaum noch zu


Wärmere Winter und die vom Menschen verursachten Flusseinträge verhindern seit den 1950er Jahren eine regelmäßige Eisbildung auf Europas zweitgrößtem Fluss

Dass man früher in nahezu jedem Winter auf der unteren Donau Schlittschuh laufen konnte, wissen heute nur noch die älteren Bewohner der Donau-Delta-Region. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts friert Europas zweitgrößter Fluss nämlich nur noch in Ausnahmefällen zu. Grund dafür sind die steigenden Winter- und Wassertemperaturen in Mittel- und Osteuropa, wie ein deutsch-rumänisches Forscherteam jetzt herausgefunden hat. Ihre Analyse erscheint jetzt im Onlinemagazin Scientific Reports, auf die das Alfred-Wegener-Institut am 21.05.2018 hinwies. weiterlesen…

Familien klagen gegen zu schwache EU-Klimapolitik

Der Vorwurf: Die EU-Klimaziele für 2030 liefern nicht den notwendigen Beitrag zur Abwendung gefährlicher Klimawandelfolgen und verletzen deshalb die Grundrechte der Kläger

Am 24.05.2018 haben zehn Familien aus fünf EU-Staaten, Kenia und Fidschi sowie eine Jugendorganisation aus Schweden Klage gegen die Europäische Union eingereicht. Sie werfen der EU vor, dass die Klimaziele bis 2030 unzureichend seien und damit ihre Grundrechte verletzten. Es klagen ausschließlich Familien, die direkt von Folgen des Klimawandels bedroht sind. Eine solche Klage ist auf EU-Ebene bisher einzigartig. Wie die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch mitteilt, wollen die Familien insbesondere erreichen, dass die EU den unzureichenden Reduktionspfad für die Emissionen sowie die Klima- und Energieziele für 2030 verbessert und die dafür notwendigen Maßnahmen verabschiedet. weiterlesen…

Rolle der Kohlemeiler überschätzt

Kohlekapazitäten könnten halbiert werden

Bis 2030 könnte die Kohlestrom-Kapazität in Deutschland halbiert werden, ohne die Versorgungssicherheit in Gefahr zu bringen. Das zeigen Berechnungen der Bundesnetzagentur, die allerdings auch den Bau neuer Gaskraftwerke berücksichtigen, worauf Joschua Katz am 23.05.2018 für energiezukunft hinweist. weiterlesen…

„Jäger des verlorenen Schatzes“

Lesehinweis: Kalte Fusion – Hintergrund in Spektrum der Wissenschaft

„Seit fast 40 Jahren sind einige Unentwegte auf der Suche nach der angeblich revolutionären Energiequelle. Sie werden zwar weithin belächelt, beobachten aber in ihren Versuchen immer wieder ungewöhnliche Effekte“. Technologiefirmen wollen gar schon Fusionsgeräte kurz vor der Marktreife entwickelt haben, schreibt Janosch Deeg in der Juninummer von Spektrum der Wissenschaft. weiterlesen…

38.000 verlorene Lebensjahre könnten vermieden werden

Horizont-2020-Projekt COMBI präsentiert Ergebnisse

Energie einsparen wirkt sich positiv auf Luftreinheit, Gesundheit, Ökosystem, Ressourcenverbrauch, auf Wirtschaft und Energiesicherheit aus – und trägt so zum Klimaschutz bei. Ein europäisches Forscherteam unter Leitung des Wuppertal Instituts fand nun heraus: Solche zusätzlichen Effekte summieren sich auf mindestens ein Drittel der Energiekosteneinsparungen. Während der Abschlusskonferenz in Brüssel präsentierten sie am 17.05.2018 die Analyse-Ergebnisse von mehr als 20 Effizienztechnologien in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten des Horizont-2020-Projekts „Calculating and Operationalizing the Multiple Benefits of Energy Efficiency in Europe” (COMBI) und ein neues Online-Tool*). weiterlesen…

US-Forscher finden alternative Form der CO2-Konversion

Umwandeln von Kohlendioxid in nützliche Energie

Einzelne Nickelatome können ein effiziente und kostengünstige Katalysatoren für die Umwandlung von Kohlendioxid in nützliche Chemikalien sein. Forscher am Brookhaven National Laboratory des U.S. Department of Energy (DOE) haben gemeinsam mit anderen einen neuen Elektrokatalysator identifiziert, der CO2 effizient in CO, ein hochenergetisches Molekül, umwandelt. Ihre Ergebnisse wurden vor kurzem in Energy & Environmental Science veröffentlicht. weiterlesen…