Preis für Künstliche Photosynthese

Otto-Bayer-Preis 2018 geht an Dr. Tobias Erb

Kuratorium und Stiftungsrat der Bayer Science & Education Foundation haben am 26.04.018 Tobias Erb vom Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg für herausragende Beiträge auf dem Gebiet der „Synthetischen Biologie und insbesondere ihrer Anwendung auf die künstlichen Photosynthese“ den mit 75.000 Euro dotierten Otto-Bayer-Preis 2018 zuerkannt. weiterlesen…

ESYS mit Meta-Analyse ausgewählter Energieszenarien

acatech-Materialien

Im Rahmen des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ hat sich die Arbeitsgruppe „Sektorkopplung“ mit der Frage beschäftigt, wie es gelingen kann, die CO2-Emissionen in der Energieversorgung in Deutschland bis zum Jahr 2050 drastisch zu reduzieren und so die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Entscheidend dafür wird sein, die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr viel stärker zu verknüpfen und das Energiesystem als Ganzes zu optimieren. Aus einer systemischen Perspektive heraus hat die Arbeitsgruppe Handlungsoptionen für eine Vernetzung der Sektoren auf technischer und ökonomischer Ebene entwickelt. weiterlesen…

Helmholtz HI-SCORE-Research School startete

Forschung an „hybriden integrierten Systemen zur Umwandlung von Solarenergie“

Mit einem zweitägigen Treffen am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) ist am 25.04.2018 die internationale Forschungsschule HI-SCORE zum Thema Solarenergie an den Start gegangen. Die internationale Forschungsschule zu Solarenergie baut auf Austausch zwischen Deutschland und Israel und eine gemeinsame, exzellente Betreuung von Promovierenden. Dafür kooperiert das HZB mit dem Weizmann-Institut in Rehovot, dem Technion in Haifa und drei israelischen Universitäten sowie den Universitäten in Berlin und Potsdam. weiterlesen…

Fast 100 Prozent Erneuerbare in Afrika bis 2050

Eine MCC-Studie zeigt: Wenn die Staaten des Kontinents kooperieren und die Kosten weiter fallen, ist zugleich Wachstum möglich

Die Stromerzeugung auf dem afrikanischen Kontinent könnte bereits 2050 fast ausschließlich über erneuerbare Energien erfolgen – ohne dabei auf ein hohes Wirtschaftswachstum verzichten zu müssen. Voraussetzung dafür ist, dass die Staaten beim internationalen Stromnetzausbau und Stromhandel kooperieren, die vorhandene Wasserkraft zum Ausgleich der Schwankungen genutzt und frühzeitig lokales Know-how im Umgang mit der neuen Technologie aufgebaut wird. Das geht aus einer Studie des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) hervor. weiterlesen…

Mikroalgen trotzen Klimawandel

Mikroalgen-Gemeinschaften in arktischen Küstengewässern bleiben trotz veränderter Umweltbedingungen produktiv

Mikroalgen sind die Grundlage des Ökosystems der Arktis, denn sie stehen am Anfang der Nahrungskette für Fische, Robben und Wale. Nun haben Forscher des Alfred-Wegener-Instituts gemeinsam mit kanadischen Kollegen herausgefunden und in Nature Climate Change veröffentlicht, dass ihre Gemeinschaften in der Arktis sehr widerstandsfähig sind. Demnach trotzen Mikroalgen der Versauerung der Ozeane. Auch wenn das Wasser saurer wird und sich das Licht oder die Temperaturen ändern, scheinen verschiedene arktische Mikroalgen-Gemeinschaften ihre Produktivität und Artenzusammensetzung beizubehalten. Die Wissenschaftler sehen die Widerstandsfähigkeit der Algen im Zusammenhang mit den extremen Umweltbedingungen, unter denen sie leben: Im Winter in kompletter Dunkelheit und im Sommer durchgängig dem Tageslicht ausgesetzt, wohl deshalb sind sie ziemlich abgehärtet. (Titel: Nature Climate Change Nr.5_2018 –) weiterlesen…

2x Fortschritte beim Perowskit

Wirkungsgrade jenseits von 20 %

Zwei Entwicklungserfolge bei Perowskit-Solarzellen publizierte Nature Communications: „Molekulare Dotierung ermöglicht skalierbare Beschichtung von effizienten Perowskit-Solarzellen ohne Lochtransportschicht“ (24.04.2018) – so der Titel der ersten Arbeit von Forschern der Universitäten von North Carolina und Nebraska–Lincoln, die sich mit skalierbaren Beschichtungen effizienter Perowskit-Solarzellen befasst. In dem Aufsatz „Wachstum von Formamidinium-Blei-Iodid-basierten Perovskiten für effiziente und stabile Solarzellen“ (23.04.2018) berichten Forscher aus Peking, Löwen und Toronto über ein Verfahren zur Bildung von Perowskit, das Cäsium effizient einbaut und so die Perowskit-Kristallisation günstig moduliert. weiterlesen…

Regierung: „Kein Anstieg der Netzentgelte zu erwarten“

Grüne fragen nach Folgen der Pläne von RWE und e.on

Die Bundesregierung befürchtet nicht, dass die Netzentgelte infolge der Transaktionspläne von RWE und e.on steigen werden. In ihrer Antwort (19/1681) auf eine Kleine Anfrage (19/1462) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verweist sie auf die formalisierten Prozesse von Bundesnetzagentur und Landesregulierungsbehörden, die Monopolgewinne verhinderten. weiterlesen…

„Macht die Dächer voll!“

Volker Quaschning zur Rolle von Photovoltaik für Klimaschutz

Um die Pariser Klimaschutzziele einzuhalten, müsste der PV-Zubau in Deutschland mindestens verachtfacht werden. Die aktuelle deutsche Gesetzgebung verhindere allerdings größere Teile des möglichen PV-Ausbaus. Anlässlich des PV-Symposiums 2018 in Kloster Banz zeigte Prof. Volker Quaschning auf, welche Änderungen für einen erfolgreichen Klimaschutz nötig wären und wie PV-Anlagen helfen können, den eigenen CO2-Rucksack signifikant zu reduzieren. weiterlesen…

Schwimmendes Atomkraftwerk startet in die Arktis


Vor Ostseepassage: Greenpeace warnt vor Umweltgefahren

Am Tag des Auslaufens des schwimmenden russischen Atomkraftwerkes „Akademik Lomonosov“ in St. Petersburg, warnt Greenpeace am 28.04.2018 vor den Umweltgefahren durch mobile Atommeiler. Dem Prototypen sollen weitere schwimmende Atomkraftwerke und atomgetriebene Eisbrecher zur Öl- und Gasförderung in der Arktis folgen. Für „in doppelter Hinsicht fatal“, hält Heinz Smital, Atom-Experte von Greenpeace, das strahlende Sicherheitsrisiko auf hoher See. weiterlesen…

Städte haben Schlüsselrolle beim Klimaschutz

Resilient Cities Congress des Städtenetzwerks ICLEI in Bonn

Das Klimaabkommen von Paris bindet alle staatlichen Ebenen zur Bewältigung des Klimawandels ein. Auf der lokalen Ebene sind dies Städte und Kommunen. Das Städtenetzwerk ICLEI, zu dem auch 22 deutsche Städte gehören, traf sich vom 26. bis 28.04.2018 in Bonn zum „Resilient Cities Congress“. Wie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) am 27.04.2018 mitteilte, tauschten rund 400 Teilnehmer tauschten ihre Erfahrungen über Klimaschutzmaßnahmen und Klimakooperationen aus. weiterlesen…