Geo-Engineering keine schnelle Lösung für Klimawandel

Climate-Engineering Conference (CEC) 2017 in Berlin

Führende Klimawissenschaftler und Aktivisten äußerten sich besorgt darüber, dass Geo-Engineering-Forschung als Entschuldigung dafür angeführt werden könnte, die CO2-Emissionen nicht zu reduzieren, und nannten die US-Regierung unter Donald Trump eine große Bedrohung ihrer Arbeit – so der britische Guardian. weiterlesen…

Photosynthese per Satellit…

…mit hoher Auflösung erfassen

Das Klima wird wesentlich vom globalen Kohlenstoffkreislauf beeinflusst. Pflanzen entziehen der Atmosphäre im Rahmen der Photosynthese CO2 und bauen es als Energie- und Rohstofflieferant für höhere Lebewesen in Biomasse ein. Doch wie viel atmosphärisches CO2 wird wo, wann und in welchen Ökosystemen umgesetzt? Diese Frage kann nun mit Hilfe des NASA-Satelliten OCO-2 sehr viel präziser und flächendeckend beantwortet werden. weiterlesen…

„Der Facebook-Faktor“ ausgezeichnet


acatech-Journalistenpreis PUNKT geht an Multimedia-Dossier und zwei Fotografen

Die Gewinner des PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie stehen fest: In der Kategorie Multimedia überzeugte das Online-Dossier der Süddeutschen Zeitung „Der FacebookFaktor“ die Jury. Für das Einzelmotiv „Grundlagenforschung“ aus der Fotoserie „Unsichtbares sichtbar machen“ wird Sven Döring ausgezeichnet. Das acatech-Fotostipendium erhält der freie Fotograf und Fotojournalismus-Student David Carreño Hansen. weiterlesen…

BASF-Katalysator für bse zur chemischen Energiespeicherung

Entwicklungsvereinbarung für CO2-Umwandlung zu Methanol

Die BASF wird der Leipziger bse engineering im Rahmen einer exklusiven Entwicklungsvereinbarung laut einer gemeinsamen Medienmitteilung einen maßgeschneiderten Katalysator für ein neues Verfahren zur chemischen Energiespeicherung bereitstellen. Dieses Verfahren soll die wirtschaftlich sinnvolle Umwandlung von überschüssigem Strom und CO2 aus Abgasen in den chemischen Energiespeicher Methanol in kleinen, dezentralen Produktionsanlagen ermöglichen. weiterlesen…

CCS in Island ausgebaut

Kohlendioxid aus der Luft ins Basaltgestein

Direct-Air-Capture (DAC) heißt die Technik von Climeworks, die im schweizerischen Hinwil mittels einer Filtertechnik der Luft kommerziell rund 900 Tonnen CO2 pro Jahr entzieht (Solarify berichtete). Nun wird das Direct Air Capture-Modul Teil des isländischen CarbFix2-Projektes zur dauerhaften CO2-Speicherung und Mineralisierung in Basaltgestein. Die Climeworks-Manager hoffen darauf, dass ihre hochskalierbare Technologie womöglich „eines der Kernthemen der UN-Klimakonferenz COP23″ in Bonn wird. weiterlesen…

„Nobelpreis für Energie“ an Schlögl

Deutscher Chemiker erhält renommierten Eni-Award

„Auf dem Weg zur Dekarbonisierung: die Phänomene der nachhaltigen Energie – Forschung auf dem Gebiet der innovativen Nutzung von Kohlenwasserstoffen und Effizienz bei der Energiewende“ – so überschrieb die Internetseite des italienischen Mineralöl- und Energiekonzerns ENI (Ente Nazionale Idrocarburi) die Verleihung des renommierten, mit 200.000 Euro dotierten, Eni-Awards 2017 in der Kategorie „Energiewende“ an Prof. Robert Schlögl, Geschäftsführender Direktor des MPI CEC und Leiter der Abteilung „Heterogene Reaktionen“ am 10.10.2017. Seit langem treibt Schlögl die Debatte über Chancen und Herausforderungen der Energiewende voran – sowohl als Forscher als auch als Wegbereiter und ehemaliger Sprecher des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS). (Foto: Prof. Robert Schlögl – © Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft) weiterlesen…

Aktive Begrenzung der Erderwärmung, viel billiger als Nichtstun

Die wahren Kosten des Klimawandels – ‚Impacts World‘ Konferenz vom 11.-13.10.2017 in Potsdam

Wenn wir das Klima destabilisieren, kann das auch unsere Gesellschaft destabilisieren. Die Folgen der globalen Erwärmung führen nicht nur zu erheblichen ökonomische Schäden, sie schaden auch der Gesundheit der Menschen in vielerlei Weise, verstärken die Treiber von Migration, und sie setzen Entwicklungsperspektiven für die Ärmsten der Welt aufs Spiel. Um die Auswirkungen des Klimawandels noch besser zu verstehen, treffen sich vom 11.-13.10.2017 an die 500 Wissenschaftler aus aller Welt in Potsdam. „Die wahren Kosten des Klimawandels zu benennen“ – dies ist der Titel der Konferenz – ist eine große Herausforderung. Denn gerade die gesellschaftlichen Kosten sind nicht immer leicht zu berechnen, ihre Währung ist mitunter das menschliche Leiden. Als Teil der Konferenz begeht das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sein 25-jähriges Jubiläum – ein Vierteljahrhundert der Forschung mit dem Ziel, das Wissen über die Interaktion von Mensch und Erdsystem voranzubringen. weiterlesen…

Climate Engineering-Conference 2017 in Berlin


CEC17 diskutiert kontrovers über Eingriffe ins Klimasystem

Am 09.10.2017 eröffnete Mark Lawrence, wissenschaftlicher Direktor am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), im Berliner Umweltforum die Climate Engineering Conference (CEC17). Die internationale Konferenz befasst sich mit Maßnahmen für mögliche Eingriffe ins Klimasystem, ihren Potenzialen und Risiken. Vier Tage lang diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft intensiv über Erforschung, Risiken und Regulierung von Geoengineering.
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CO2-Mangel = Vereisung


Kohlereserven speicherten einmal so viel Kohlendioxid, dass das Klima aus dem Gleichgewicht geriet

Während heute das Verbrennen von Kohle zur Überhitzung der Erde führt, hat vor etwa 300 Millionen Jahren das Entstehen eben jener Kohle unseren Planeten an den Rand einer globalen Vereisung gebracht. Zum ersten Mal zeigen Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgen (PIK) diesen massiven Effekt in einer Studie, die in der Fachzeitschrift Proceedings of the US Academy of Sciences veröffentlicht wurde. weiterlesen…

DUH fordert Sofortmaßnahmen von Kanzlerin

EEA meldet Anstieg der Dieselabgas-Todesfälle in Deutschland um 20 Prozent

Die Europäische Umweltagentur hat einen alarmierenden Bericht zu den gesundheitlichen Folgen der Luftverschmutzung in Europa vorgelegt: Die darin enthaltenen, durch Stickstoffdioxid verursachten 12.860 vorzeitigen Todesfälle in Deutschland sind nahezu viermal mehr als die Anzahl der Verkehrstoten. Die Deutsche Umwelthilfe prangert erneut an: „Mit Segen des Kraftfahrt-Bundesamtes sollen Diesel-Pkw bei Temperaturen unterhalb von plus 10 Grad Celsius, also praktisch das gesamte Winterhalbjahr über, mit abgeschalteter Abgasreinigung die Innenstädte mit Stickstoffdioxid belasten“. weiterlesen…