100 Jahre Max-Planck-Institut für Physik


Erster Direktor Albert Einstein

Das Max-Planck-Institut für Physik begeht seinen 100. Jahrestag: Am 1. Oktober 1917 nahm das damalige Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik unter Direktor Albert Einstein seine Arbeit auf. Dieses Jubiläum feiert das MPI für Physik mit einem wissenschaftlichen Symposium vom 10. bis 12. Oktober 2017. Ein anschließender Festakt mit Abendprogramm beschließt die Feierlichkeiten zum 100jährigen Bestehen. weiterlesen…

Forderungen an neue Regierung

„Wissenschaft und Forschung als Fundament unserer Zukunft“

„Duale Ausbildung und betriebliche Weiterbildung stärken!“, „F&E-Mittel auf 3,5 % des BIP steigern!“ und „Hochschulsystemausbau um Qualitätsoffensive ergänzen!“ Drei Forderungen und Vorschläge eines Positionspapiers, das die Max-Planck-Gesellschaft gemeinsam mit 21 weiteren Organisationen und Verbänden aus Wissenschaft und Industrie als Empfehlungen zur Forschungspolitik an die künftigen Regierungskoalition gerichtet hat. (Titel: Stellungnahme aus Wissenschaft und Wirtschaft – © MPG ) weiterlesen…

Andere Rohstoffpolitik nötig


Vor der Alternativen Rohstoffwoche fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis konkrete Fortschritte im Koalitionsvertrag

Die deutsche Rohstoffpolitik muss grundsätzlich reformiert werden, wenn sie global gerecht und ökologisch tragbar werden soll. Dies fordert, wie Germanwatch am 10.10.2017 mitteilt, ein breites Bündnis von Menschenrechts-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, die sich im Arbeitskreis (AK) Rohstoffe zusammengeschlossen haben. Anlässlich der dritten Alternativen Rohstoffwoche (16. – 22.10.2017) formulieren die Organisationen – Eckpunkte, die nach ihrer Ansicht in den neuen Koalitionsvertrag gehören. weiterlesen…

MIT-Mathematiker warnt vor Massensterben

Bis 2100 können Ozeane genügend Kohlenstoff für ein Massensterben von Arten in kommenden Jahrtausenden aufgenommen haben

Daniel Rothman, Professor für Geophysik am Massachusetts Institute of Technologie (MIT), hat zu berechnen versucht, wie sich weiter steigende CO2-Werte auf die Artenvielfalt der Erde auswirken werden. Rothman sieht eine Katastrophen-Schwelle, andere nennen das einen Kippschalter, der nicht überschritten werden dürfe – andernfalls drohe das nächste Massensterben in weniger als 100 Jahren. In seinem Essay, veröffentlicht am 29.09.2017 im Wissenschafts-Journal Science Advances, definiert Rothman zwei besonders gefährliche Szenarien: weiterlesen…

Viel mehr CO2 als befürchtet

Guardian: „Kohlendioxid-Emissionen aus sich erwärmenden Böden könnten katastrophale Rückkopplungseffekte auslösen“

Eine über 26 Jahre im Harvard-Forest durchgeführte Studie belegt erstmals, dass natürliche biologische Faktoren zu einem potenziell unaufhaltsamen weiteren Anstieg der Temperaturen führen können – wenn die Erderwärmung einen gewissen Punkt überschreitet (Kippschalter). Forscher erhitzten einige der Waldflächen mit unterirdischen Kabeln bis 5° C über dem normalen Niveau, und ließen den Rest zur Kontrolle unbeheizt. Der britische Guardian publizierte die Ergebnisse. weiterlesen…

Am Fuß der Zugspitze kracht es am häufigsten

Bei Kiel gibt es die wenigsten Gewitter

Xavier hat es jüngst wieder demonstriert: Sturm, Hagel und Starkregen verursachen jedes Jahr deutschlandweit durchschnittlich zwei Milliarden Euro Schaden. Forscher am Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben untersucht, wo es am häufigsten blitzt und donnert. Nicht im Norden, wie Xavier nahelegen könnte, sondern ganz im Gegenteil. weiterlesen…

NO2-Grenzwerte in Berlin ständig überschritten


Konkrete Daten aus dem IASS

In Berlin werden derzeit regelmäßig die EU-Grenzwerte für Konzentrationen von Stickstoffdioxid (NO2) überschritten. Wie würde sich die Luftqualität in der Stadt verändern, wenn Diesel-PKW geltende Emissionsstandards einhielten? Forscher des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) haben dazu in einer neuen in den Environmental Research Letters publizierten Studie konkrete Daten vorgelegt. weiterlesen…

EPFL verbessert Stabilität von Perowskit-Solarzellen

Durchbruch markiere einen Rekord

Perovskit-Solarzellen (PSCs) können hohe Lichtumwandlungseffizienz bei geringen Herstellungskosten bieten. Um aber kommerziell lebensfähig zu sein, müssen sie langlebig sein und dürfen im Laufe der Zeit nicht unter Sonnenlicht degradieren. Mit dem Einsatz von Kupfer-Thiocyanat und einer Graphene-Schicht haben Wissenschaftler der schweizerischen École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL Eidgenössische Technische Hochschule) die Solarzellen länger stabil halten können – ein wichtiger Schritt für die Kommerzialisierung dieser Photovoltaik-Technologie. Sie haben mehr als 95% ihrer anfänglichen Wirkungsgrade von über 20% bei voller Sonnenlichtbeleuchtung und 60 ° C für mehr als 1000 Stunden beibehalten. Der Durchbruch, der die höchste Stabilität für Perovskit-Solarzellen markiert, wurde im Fachblatt Science veröffentlicht. weiterlesen…

Elektromobilität: Rohstoffe für die Verkehrswende


Nachhaltige Rohstoffversorgung für die Elektromobilität

Auch wenn der Anteil der Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen bis zum Jahr 2050 signifikant ansteigt, kann die Rohstoffnachfrage für die Elektromobilität gedeckt werden. Die weltweiten Vorkommen an Lithium, Kobalt, Nickel, Grafit und Platin übersteigen den prognostizierten Bedarf deutlich. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine am 05.10.2017 vorgestellte Analyse des Öko-Instituts im Auftrag von Agora Verkehrswende. weiterlesen…

Schweizer, Deutschamerikaner und Schotte sind Chemie-Laureaten


Chemie-Nobelpreis für die Entwickler der Kryo-Elektronenmikroskopie

Den Chemie-Nobelpreis 2017 erhalten der Schweizer Jacques Dubochet, der Deutsch-Amerikaner Joachim Frank und der Schotte Richard Henderson für de Entwicklung der Kryo-Elektronenmikroskopie am European Molecular Biology Laboratory – eine „Revolution in der Biochemie“ – so das Stockholmer Nobelpreis-Komittee. Denn mit dieser Methode verstehe man nicht nur die Chemie des Lebens besser, sie helfe auch bei der Entwicklung neuer Medikamente. weiterlesen…